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Verliebt in Geißel ist eine kleine Fanfiction von mir, es geht über eine junge Kätzin namens Storm, die sich in Geißel verliebte ...

Storm spitzte ihre Ohren. Was war das? Sie dreht sich um. Vor ihr stand ein brauner Kater, der sie wütend anschaute. "Wer bist du? Und was machst du auf BlutClan-Gebiet?" Storm duckte sich, als der Kater mit ausgefahrenen Krallen angriff. Schnell drehte sie sich um und rannte davon. "Verschwinde und komm nie wider zurück, sonst werden wir dich zerfetzen!" Storm wusste, dass der Kater sie nicht verfolgte, trotzdem hielt sie erst an, als sie beim Donnerweg war. Sie schüttelte ihr schlammiges Fell. Sie hatte Glück gehabt. Normalerweise töteten BlutClankatzen sofort. Mit Schaudern erinnerte sie sich an Viole. Sie hatte sich einmal in die Gasse gewagt und war getötet worden. Storm selbst war nur knapp davon gekommen. Eigentlich war Storm am Tod ihrer Freundin schuld, denn nur sie hatte Viole dazu überredet, sie zu begleiten. Und trotzdem wagte sie sich immer noch dorthin. Es tat ihr nicht einmal leid um Viole. Sie konnte nicht anders. Aber nur selten sah sie den, den sie eigentlich sehen wollte: Geißel, den grausamen Anführer des BlutClans. Jeder fürchtete sich vor ihm. Auch Storm. Aber irgendwas zog sie immer wieder auf BlutClan-Territorium. Doch statt sich in Sicherheit vor den BlutClankatzen zu bringen, schlugen ihre Pfoten den Weg zurück ein. Leichtpfotig ging sie in die schmale Gasse hinein. Keiner da, und vor allem kein Geißel. Sie wollte gerade verschwinden, als ein Kater aus der Dunkelheit sprang und ihr den Weg versperrte. Neben dem Kater nahm eine Kätzin einen Platz ein. Storm saß in der Falle. Und plötzlich wimmelte es nur so von Katzen, die sie böse anfunkelten, was Storm aber am meisten beunruhigte, waren die Halsbänder mit den Hundezähnen. Dann trat ein großer, schwarz-weißer Kater vor. Mit Entsetzen erkannte Storm die mit Hundezähnen verstärkten Krallen. Auf einmal hörte sie eine Stimme: "Lass es, Knochen. Ich kümmere mich darum." Und aus dem Schatten trat ... Geißel. Mein Herz stand still. Er kam näher zu mir. Seine Augen blickten auf mein schmutziges Fell bis zu meinen Krallen. "Was willst du hier? Und sag die Wahrheit." Doch Storm konnte nicht. Sie konnte es nicht aussprechen. Sie fühlte sich wie Eis. Da sagte Geißel: "Nun, wenn du nichts sagen willst ..." Und dann sprang er. Sie wehrte sich nicht. Sie spürte nicht, wie ihr Geißels Krallen in den Bauch gruben. Sie spürte nur Trauer, Trauer und unendlicher Schmerz. Sie hatte sich in Geißel verliebt, den gefährlichen Anführer des Blutclans. Doch er wollte sie töten, töten wie viele Andere. Storm schnappte nach Luft, dann sank sie regungslos zu Boden und rührte sich nicht mehr.

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