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Sonnenwende
Sonnenwende
Autor Kojotenpfote
Illustrator Cover by Kojotenpfote
Veröffentlichungsdatum 19.09.2014
Veröffentlicht von WarriorCats Erfindungs Wiki
Rise of the MoonstreamClan
Vorgänger: Mondwechsel
Nachfolger: Traumnacht

Sonnenwende (eng: Solstice) ist der Zweite Band der Rise of the Moonstream Clan Reihe. Die Katze auf dem Cover ist übrigens Eispfote

Klappentext

Mondpfotes Vorwürfe wiegen schwer auf Gewitterstern doch Dornenzahn ist dies nur recht. Aber auch Herbstkralle und Flammenpfote sind besorgt, denn was hat Saatpfote ihnen mit den Träumen sagen wollen?

Hierarchien

FlussClan

Anführerin Falkenstern - braun-graue Katze mit dunkelbraunen Beinen und weißer Bauch unterseite; Mentorin von Mondpfote
Zweite Anführerin Honigfell- gelbe Katze mit hellgelben Streifen; Mentorin von Kornpfote
Heiler Eulenschwinge - brauner Kater; Mentor von Salbeipfote
Krieger Braunpelz - dunkelbrauner Kater mit bernsteinfarbenen Augen und weißen streifen
Wolfskralle - dunkelgrauer Kater mit buschigen Schweif und hellen Flecken auf diesem; Mentor von Lavendelpfote
Wolkenspiel- grauweiße Katze.
Schüler Mondpfote - schwarze Katze mit blauen Augen und einem Mondkrallen förmigen Fleck auf der Stirn
Lavendelpfote-schlanke, Katze mit einem sanften lilaschimmer im Fell

Kornpfote-zierliche Katze mit langem Schweif und für ihre Statur gut Ausgebildeten Hinterläufen.

Königinnen Regenfell- graugesprenkelte Kätzin. Mutter von Libellenjunges
Eispelz- schlanke kurzhaarkatze mit strahlend blauen Augen und eisblau schimmernden Fell. Mutter von Tannenjunges, Fichtenjunges und Baumstammjunges
Junge Tannenjunges-orange Kätzin mit strubbeligen Fell, einer komplett braunen Hinterpfote.
Fichtenjunges-braune Katze mit einer weißen Spitze an der Vorderpfote und der Hinterpfote
Baumstammjunges- kräftiger, dunkelbrauner Kater mit hellbauen Augen und ockerfarbenem Bein
Libellenjunges- dunkelbraun getigerte Katze mit buschigem Schweif, grünen Augen, Rosa Nase und Ballen.
Älteste Sonnenglanz - gelbe Katze mit wunderschönen hellbraunen Augen.
Tulpenschweif- rote Katze mit braunen Augen.

DonnerClan

Anführer Gewitterstern - Dunkelgrauer Kater mit schwarzer Tigerrung. Weißem Bauch und Schweif unterseite und blauen Augen; Mentor von Eispfote
Zweiter Anführer Dornenzahn - grauer Kater mit schwarzem Strich der von der Nase bis zum Schweif geht.
Heiler Herbstkralle - brauner Kater mit braunen Flecken. Mentor von Flammenpfote
Krieger Adlerfeder-braun gescheckter Kater
Birkenpelz- langhaarige weiße Katze mit braunen Augen
Pappelschweif-dunkelbrauner Kater mit hellbraunen Streifen
Tupfenohr-hellgrau, hellbraun, dunkelbraun gescheckter Kater mit orangefarbenen Augen
Buchenklaue- dunkelbraun getigerter Kater mit zwei weißen Pfotenspitzen
Schattenschweif - dunkelgraue und schwarze Katze. Mentorin von Sommerpfote
Goldtiger - sandfarbene Katze mit goldener Tigerung
Lärchenblatt- rote Katze mit kurzen Krallen. Mentorin von Windpfote

Feuerblume-hellrote Katze mit hellgrünen Augen

Schüler Sommerpfote - gelber Kater mit dunkelgelben Schweif
Eispfote - grauer Kater mit blauschimmerndem Fell
Windpfote - junger Kater mit weichem schwarzen Fell
Königin Singblüte - Älteste und zru Zeit einzige Königin in der Kinderstube des DonnerClan
Älteste Weißschweif - braune Katze mit weißem Schweif
Frostkralle - hellgrauer Kater mit eisblauen Augen.

WindClan

Anführer Fleckenstern - hübscher Schildpatt Kater mit hellblauen Augen
Zweite Anführerin Eichhornblüte- schöne dunkelrote Kätzin mit grünen Augen. Mentorin von Streifenpfote
Heiler Aschenflieder- dunkelrauer Kater mit fliederfarbenen Augen
Krieger Farbenwind - ungewöhnlich gescheckte Schildpattkätzin
Schilfherz - braungescheckter Kater mit dunkel grünen Augen
Steppenschweif - sandfarbene katze mit gelb-grünen Augen und weißer Schnauze
Vipernzahn - kräftiger brauner Kater mit dunklen Streifen und grünen Augen; Mentor von Stolperpfote
Orangenschweif - orangefarbener Kater; Mentor von Rosenpfote
Rauchkralle - rauchgrauer Kater mit hellblauen Augen und Narbe an der linken Flanke.
Nachttraum - schwarzgraue Katze
Espenwind - grau-braun gescheckter Kater
Schüler Streifenpfote - roter Kater mit hell und dunkelgrauen Streifen
Rosenpfote-schöne rote Katze mit heller Tigerung und blauen Augen
Stolperpfote- hellrot und dunkelgrau gescheckter Kater mit einem vernarbten Auge.
Königinnen Graswind- Hellbraune Katze mit blasslila Augen; Mutter von Bachjunges und Ziehmutter von Ringelblumenjunges
Amselgesang - schwarze Katze mit silberenen Pfoten, Schweifpsitze und Kehle; Erwartet Vipernzahns Junge
Ginsterherz - graue Kätzin mit matten hellgrünen Augen und dunkler Tigerung
Junge Bachjunges- zierlicher kleiner grauer Kater mit verwaschenen dunklen Flecken
Ringelblumenjunges-ein kräftige orange bis gelbfarbene Katze, mit gelben Augen.
Älteste Klauenschweif - braungrauer Kater mit sehr dunkelgrünen Augen
Spechtpelz - schwarzer Kater mit Gelben Augen. So wie einem roten und einem weißen Fleck auf dem Fell.

SchattenClan

Anführerin Federstern- beige Katze mit braunem Schweif und Beinen. Mentorin von Eichenpfote
Zweiter Anführer Tagfang - Kater dessen Fell wie der frühe Morgen schimmert.
Heilerin Wagnistropfen - ungewöhnlich gescheckte Kätzin; Mentorin von Fuchspfote
Krieger Graupelz - Grauer Kater mit dunklem Aalstreif. Mentor von Schleichpfote
Adlerkralle- Schöner Kater dessen Fell an einen Adler erinnert
Habichtkralle- schnelle Katze mit stark gebogenen Krallen.
Käferkralle- Kater dessen Gang an einen Käfer erinnert; Mentor von Melissenpfote
Schüler Eichenpfote- kleiner Kater mit grünen Augen und Eichel förmigen roten Fleck auf der Seite
Schleichpfote- schlanker Kater der sehr gut schleichen kann.
Melissenpfote - kleine, geschmeidige weiß bis cremefarbene Katze mit buschigem Schweif und blauen Augen.
Königinnen Wolkenherz - graue langhaarige Katze mit buschigen Schweif und braunen Augen.

Iltisherz- braune Katze mit weißen Streifen Mutter von Hügeljunges und Flugjunges

Junge Hügeljunges -rostrote braun getigerte Katze mit grünen Augen
Flugjunges - graugescheckter Kater mit weißer Schnauze, rosa Nase und Ballen
Ältester Fuchspelz - roter Kater dessen buschiger Schweif an einen Fuchs erinnert
Katzen Außerhalb der Clans

Krähe - tief Schwarzer Kater mit stechend gelben Augen
Ratte - Kater mit unbekannten Aussehen
Wiesel - Kater mit unbekannten Aussehen
Hazel - wunderschöne braune Katze


Prolog

Ein kalter Lufthauch wehte durch kahle Bäume und riss die vereinzelt noch dran hängenden Blätter mit sich, wirbelte sie vor sich her und ließ sie auf den Boden fallen. Dünne Schleierwolken trieben in Fetzen vor dem hellen Vollmond dessen kaltes Licht den Laubbedeckten Boden des Weges nur schwach erleuchtete. Eine Schar Fledermäuse flatterte vor diesem und auf einem Baum saß eine Eule die den Kopf drehte, leise rief und dann davon flog. Lautlos glitt sie durch die Nacht und betrachtete den Weg, als das schnelle trappeln von Pfoten deutlich wurde. Blätter und Staub wirbelten auf als eine nur schwach zu erkennende Gestalt vorbei preschte.
Ein kleines Bündel baumelte zwischen ihren Zähnen und ihr Atem ging stoß weise. "Mama ich hab Angst"; fiepte das kleine Bündel. "Keine Angscht Ringelblumenjunges bald schind wir in Schicherheit. Da forn ischt schon die Grensche wenn wir die paschiert haben, können schie uns nischts mehr anhaben", murmelte die rennende Gestalt durch das Fell und beschleunigte ihre Schritte. Kurz drehte sie den Kopf um sich um zu sehen von den Verfolgern fehlte jede Spur. Hoffnung erfüllte das Herz der rennenden und sie legte noch mal an Tempo zu.

Plötzlich ertönten Stimmen und die flüchtende Gestalt stoppte ihren Lauf. Sie erstarrte und sah ich um. "Warum halten wir Mama?", quiekte das kleines Wesen und es wurde abgesetzt.
"Es ist nur kurz Schau wir sind nur wenige Schritte von der Grenze entfernt. Wenn wir uns jetzt beeilen dann schaffen wir es." Der Mond brach zwischen den Schleierwolken hervor und enthüllte die beiden Gestalten. Das eine war eine schlanke aber drahtige Katze die andere ihr Junges. Die Kätzin nahm ihr Junges auf und rannte erneut los. Die Duftmarkierung welche Sicherheit versprach und der untrügliche Duft nach Moorland wehte ihr entgegen Jedoch wenige Pfotenschritte vor der rettenden Grenze stolperte sie und fiel hin. Das Junge glitt ihr aus dem Maul und kullerte über den Boden. Die Verfolger holten sie ein um stellten sie und sahen zu ihr. „Wohin willst du denn Hagebuttenfell?“, wollte ein tief schwarzer Kater wissen dessen Augen stechend Gelb waren. „Doch nicht etwa zu deinem Clan? Immer hin du hast mir mein Junges genommen.“

„DEIN JUNGES!? DU HAST MICH ENTFÜHRT; GEZWUNGEN DEINE GEFÄHRTIN ZU WERDEN!“

„Das ist doch egal du gehörst mir“, meinte er und hob seine Pfote. Die Krallen blitzten auf. Doch ehe er zuschlagen konnte, wich Hagebuttenfell nach links aus und stürzte vor. Verbiss sich im Ohr des Katers und Grub die Krallen ihrer Vorderpfoten in seine Schulter. Dieser kreischte und hatte Mühe die Kätzin abzuschütteln. „WIESEL! RATTE! STEHT NICHT SO FAUL RUM!“, brüllte der Kater und die beiden genannten packten die Kätzin und zogen sie zu Boden.
„Du wagst es?“, zischte der Kater und hob seine Krallen. „Du wagst es mich! Krähe so zu behandeln?“
„Ob ich es wage? Ja ich wage es. Weißt du was du an dein Namen anhängen könntest?“, wollte sie wissen. –fraß denn genau das bist du Krähenfraß“, zischte die Katze und das Junge kauerte sich ängstlich fiepend zusammen.

Der Kater Krähe grinste breit und lies seine Pfote sinken.
„Ich töte dich nicht“, meinte er und wandte sich ab.
„Was?“, wollte Hagebuttenfell wissen.
„Ich weiß etwas besseres“, kam es von ihm und er schritt auf das Junge zu.
„Ringelblumenjunges“, keuchte Hagebuttenfell und sprang auf die Pfoten. Ratte und Wiesel drückten sie erneut zu Boden.
„Das kannst du doch nicht tun! Beim SternenClan sie ist deine Tochter“, heulte die Königin und schlug nach den Handlangern.
„Ich kann sehr wohl. Du wirst für den Rest deines Lebens mit der Schuld leben, dass sie wegen dir gestorben ist.“ Krähe ragte über dem Jungen auf, erhob seine Pfote und seine Krallen funkelten im fahlen Mondlich. Dann schlug er zu. Doch bevor die Krallen den kleinen Körper trafen, erklang ein erstickter Schrei von Krähe.

„NEIN!“, gellte ein Schrei durch einen warme Bau in dem es nach Milch duftete.
„Was ist passiert?“, wollte eine graue Katze wissen.
„Ich glaube Ringelblumenjunges hatte schon wieder einen Albtraum“; kam es von einer hellbraunen Katze.
„Muss sie jedes Mal so einen spitzen Schrei ausstoßen?“, beschwerte sich ein zierlicher grauer Kater mit verwaschenen Flecken.
„Du bist gemein! Du musstest nicht erleben wie deine Mutter vor deinen Augen stirbt“, kam es leise von einer kleinen Kätzin. Graswind beugte sich vor und leckte ihr tröstend den Kopf.
„Eines Tages, wird es nicht mehr Schmerzen“, murmelte Graswind. Ringelblumenjunges nickte nur und rollte sich wieder zusammen.

Kapitel 1

Mondpfote streckte sich und sah zu ihren Baugefährtinnen die noch in ihren Nestern lagen und schliefen.

„Wacht auf ihr faulen Fellkugeln das Training geht los“, flötete sie und glitt aus dem Schülerbau zwei murrende Schülerinnen zurück lassend. Lavendelpfote und Kornpfote waren alles nur nicht begeistert. Seit vier Sonnenaufgängen waren sie Schülerinnen und so schlimm hatten sie sich das nicht vorgestellt. Sie drehten sich gerade um als die Stimmen von Wolfskralle und Honigfell erklangen.

„Aufstehen. Kornpfote du bist mit mir bei der Jagdpatrouille dabei.“
„Lavendelpfote los wir sind für die Grenzpatrouille eingeteilt. Falkenstern und Mondpfote warten auf uns.“ Die beiden Schülerinnen gähnten und erhoben sich. Dann machten sie eine, schnelle Fellpflege und traten aus ihrem Bau. Ihren Mentoren folgend liefen sie Richtung Ausgang des Lagers.

„Gut da Lavendelpfote nun endlich da ist, brechen wir auf“, Falkenstern wirkte nicht gerade erfreut. Lavendelpfote verengte die Augen und fixierte Mondpfote böse.
„Hör zu du bist kein Junges mehr, du musst ab jetzt deinen Pflichten nachkommen und da brauchst du Mondpfote nicht so giftig anzustarren. Alle Schüler müssen da durch.“ Nach dieser Ansprache setzte sich die Patrouille in Bewegung Richtung WindClan Grenze.
„Was genau machen wir jetzt wegen dem DonnerClan Falkenstern?“, wollte Wolfskralle wissen.
„Das ist eine gute Frage Wolfskralle. Aber ich kann sie nicht beantworten. Wenn dann müsste man etwas gegen die Ursache tun und diese scheint Dornenzahn zu sein“
„Sollten wir dann nicht den DonnerClan vertreiben?“, wollte Lavendelpfote wissen. „NEIN! Das ist nur der letzte Ausweg. Vergiss nicht, wenn dann wird der gesamte Clan vertrieben, selbst Königinnen mit ihren Jungen. Fändest du das toll? Vielleicht nichts zu essen zu haben und zu verhungern?“, zischte Wolfskralle.
„Aber die Königinnen können doch jagen, wenn sie sich zu sammen tun eine passt auf alle Jungen auf und säugt sie dann“
„Bist du Mäusehirnig? Was wenn es nur eine Königin gibt? Die jungen währen trotz der Kinderstube eine leichte Beute für einen Fuchs oder Dachs, wenn das Lager unbewacht ist“, kam es von Mondpfote. Beim SternenClan wie naiv war, Lavendelpfote denn?

WindClan

Vipernzahn blickte zu Rauchkralle, Orangenschweif sowie den Schülern, Eispfote und Rosenpfote während sie die SchattenClan Grenze entlang patrouillierten.
„Also Rosenpfote was kannst du reichen?“, wollte Vipernzahn wissen.
„Totes Kaninchen aber es ist von unserem Territorium auf das des SchattenClan gerannt und dort gestorben. Da es unser Territorium verlassen hat, gehört es dem SchattenClan und er darf es töten.“ Rosenpfote sah zu Orangenschweif, der nickte.
„Richtig. Ist zwar ärgerlich aber sie haben kein Gesetz gebrochen und damit haben wir kein Recht sie wegen Beute Diebstahls anzugreifen oder sie diesem zu bezichtigen.“ Die Katzen erneuerten die Duftmarkierung und liefen dann weiter.
„Was ist eigentlich mit Ringelblumenjunges?“, wollte Rosenpfote wissen.
„Die kleine schreit fast jede Nacht, die Kinderstube zusammen.“
„Da Ringelblumenjunges schon fünf Monde alt ist, denke ich wird sie nächsten Mond zur Schülerin ernannt.“ Rosenpfote nickte und durfte die Duftmarkierung erneuern. Als sie die FlussClan Grenze erreicht hatten, erneuerten Eispfote und Rosenpfote die Duftlinie und sie drehten sich um damit sie auf dem Rückweg noch jagen konnten.

FlussClan

Kurze Zeit später tauchte die von Falkenstern angeführte Patrouille an der Grenze auf.

„Ok Lavendelpfote was riechst du?“, wollte Wolfskralle wissen. Lavendelpfote trat vor und schnupperte.
„WindClan frisch und kräftig und eine leichte Spur von DonnerClan?. Sie müssen die Grenze schon erneuert haben und Eispfote scheint noch bei ihnen zu sein.“ Wolfskralle nickte und sah zu Mondpfote.
„Was meinst du?“ Mondpfote trat vor und schnupperte ebenfalls.
„Frischer WindClan Geruch und Eispfote. Sie waren vor kurzem hier und haben die Grenze erneuert. Außerdem rieche ich Kaninchen auf ihrem Territorium“ Mondpfote trat zurück und sowohl Falkenstern als auch Wolfskralle nickten.
„Dann schlage ich vor ihr erneuert die Grenze.“ Mondpfote trat vor und begann mit der Markierung. Lavendelpfote tat es der schwarzen Schülerin gleich. Nach vollendeter Arbeit kehrten die Katzen um und liefen zurück zum FlussClan Lager. Auf halben Weg hielt Lavendelpfote an.

„Komisch den Geruch kenne ich nicht“, meinte Lavendelpfote und sah zu Wolfskralle. Die Patrouille stoppte.
„Mondpfote überprüf das mal“, flüsterte Falkenstern. Sicher die Anführerin hatte den Geruch erkannt, aber sie wollte ihre Schülerin beobachten. Mondpfote nickte und öffnete ihren Mund um den Geruch über ihre Zunge wandern zu lassen. Unwillkürlich sträubte sich ihr Fell und ihre Krallen bohrten sich in den Boden. „Das ist Melissenpfote!“, zischte sie und duckte sich, um in ein nahes Gebüsch zu gleiten.

„HÜGELJUNGES! FLUGJUNGES! WO SEID IHR!“, rief die helle weiß-cremefarbene Kätzin und lief am Ufer suchend auf und ab. Die Geruchsspur führte hier her! Aber wie konnten die kleinen so schnell sein? Ok sie waren fast 5 Monde alt aber trotzdem. Iltisherz würde sie zu Nestmaterial verarbeiten, wenn sie ohne die Jungen wieder käme. Sie kannte ihre Mentorin und deren Laune wenn ihr was nicht passte und sie unzufrieden war. Aber ohne die beiden Jungen, würde sie sich nicht nur ihrer Mentorin stellen müssen, sondern einer Königin und diese waren von allen Katzen im Clan die, welche am gefürchtetsten waren wenn es um Junge ging.

„Was machst du hier?“, wollte Lavendelpfote wissen. Melissenpfote sah zu Falkenstern und ein flehender Blick trat in ihr Gesicht ehe sie meinte: „Ihr müsst mir helfen, Iltisherz verarbeitet mich zu Nestmaterial wenn sie erfährt, dass ich ihre Schülerin Hügeljunges und Flugjunges verloren hab.“
„Die Jungen verloren?“, hakte Wolfskralle nach.
„Ja wir haben verstecken gespielt und anfangs blieben sie wie ich es ihnen gesagt habe im Lager aber jetzt konnte ich sie nicht finden, deswegen hab ich sie überall in unserm Territorium gesucht, auch beim WindClan und jetzt eben hier, wenn ihnen was passiert ist, Federstern wird mich den Rest meines Lebens die Ältesten versorgen lassen immer hin sind es ihre Nichte und ihr Neffe, die verschwunden sind, wenn mich nicht vorher Iltisherz zwischen die Pfoten bekommt.“

Melissenpfote war vieles, vorsichtig, nachdenklich, bestimmend und manchmal arrogant aber jetzt fühlte sie sich wie ein hilfloses Junges das ohne seine Mutter war. Schutzlos und alleine.

Falkenstern sah zu Melissenpfote.
„Wir helfen dir. Junge stehen außerhalb der Grenzstreitigkeiten Wo hast du ihren Geruch zuletzt wahrgenommen?“ Die Schülerin richtete ihre Ohren auf, einen erleichterten Ausdruck in den Augen, dann drehte sie den Kopf in Richtung Schlucht.
„Da drüben bei den Spitzen Steinen“, meinte sie.
„Gütiger SternenClan!“; rief Falkenstern und sprang los. Das war die gefährlichste Stelle des FlussClan Territorium!

Kapitel 2

Die Katzen schwärmten aus als sie auch schon einen Schrei hörten.
„Das war Flugjunges!“, rief Melissenpfote.
„Bist du sicher?“, wollte die schwarze Schülerin wissen.
„Ja bin ich und das riecht wie Fuchs“, meinte die SchattenClan Schülerin und Mondpfote witterte.
„Nein Hund und Zweibeiner“, die Schülerinnen rannten genauso schnell wie Falkenstern und Wolfskralle. Lavendelpfote folgte ihnen. Dann sahen sie den Hund, und Flugjunges der sich ängstlich an einen Fels drückte.

Die Schüler stürmten los und konnten den Hund schnell vertreiben. Dann erschien ein Zweibeiner. Melissenpfote preschte zu Flugjunges und packte ihn am Nacken, dann rannten sie los.
„Aber Hügeljunges!“, rief der Kater und Melissenpfote erkannte mit schrecken das die Kätzin fehlte.
„Ich hol sie! Eilt ihr zum Lager!“, rief Falkenstern und rannte zurück um das Junge zu holen.

Die Gruppe sah Falkenstern nach und rannte so schnell sie konnte zum schützenden Lager. Auf halben Weg kam ihnen Honigfell mit ihrer Schülerin und einer Patrouille des SchattenClan entgegen. Melissenpfote sank das Herz in den Magen. Sie erkannte ihre Mentroin Iltisherz, so wie Federstern, mit ihrem Bruder Eichenpfote und Wagnistropfen die Heilerin des SchattenClan. Die Schülerin begann zu zittern und sank zu Boden als Iltisherz auf sie zuschritt Ohren angelegt und Zähne bedrohlich gebleckt. Fell aufgestellt und Schweif zur doppelten Größe aufgeplustert.

Noch bevor Melissenpfote etwas sagen konnte, fauchte Iltisherz sie auch schon an.
„WIE KANNST DU ES WAGEN MEINE JUNGEN SO EINER GEFAHR AUSZUSETZEN! ICH HAB DIR EIGENTLICH MEHR VERSTAND ZUGETRAUT. ICH DENKE NICHT DAS DU SCHON BEREIT BIST EINE KRIEGERIN ZU WERDEN! MAN SOLLTE DICH ZU EINEM JUNGEN ERNENNEN!“
„Iltisherz, jetzt beruhig dich, ich bin sicher Melissenpfote hatte einen Grund“, kam es beruhigend von Federstern. Dann wandte sie ihren Blick der Schülerin zu.
„Sie wollte uns suchen. Es war langweilig nur im Lager zu spielen und da sind wir heimlich abgehauen, als sie gerade nach uns im Schülerbau suchte“, erklärte Flugjunges.

„Wo ist Falkenstern jetzt?“, fragte Honigfell.
„Sie holt Hügeljunges, ein Zweibeiner ist mit seinem Hund aufgetaucht“, erklärte Melissenpfote und Iltisherz, rannte los.
„Mein Junges!“, heulte die Königin nur.
„Warte! Du kennst dich hier nicht aus! Denk an Flugjunges!“, rief die Zweite Anführerin des FlussClan und die Kätzin verfolgte die Königin.
„Gehen wir zum Lager zurück. Falkenstern hat uns angewiesen dies zu tun“, kam es von Wolfskralle.
Seufzend nahm Wagnistropfen Flugjunges am Nackenfell und sie eilten zum Lager des FlussClan. Gerade als sie die Insel erreichten, erschienen Iltisherz und Falkenstern mit Hügeljunges. Dann betraten sie es.

Eulenschwinge und Salbeipfote stellten schnell fest, dass die beiden Jungen unverletzt waren und nach einer großen Portion Thymian gegen Schock durften sie auch schon wieder das Lager verlassen. Tannenjunges und ihre Geschwister beobachteten das mit wachem Interesse und unterbrachen ihr toben im Wasser des Schilfgürtels, welcher das Lager umgab. Neugierig über den unbekannten Geruch umringten sie die Fremden und beschnupperten sie und schüttelten sich das Fell aus dass, die Wassertropfen nur so flogen.

„Passt doch auf!“, fauchte Eichenpfote. Die Jungen aber rannten weg und spielten weiter im Wasser des Schilfgürtels. Scheuchten die Elritzen auf und verfolgten sie jauchzend.

Honigfell begleitet die SchattenClan Katzen bis zum Baumgeviert, von wo aus sie auf ihr Territorium wechselten.

Federstern trat nun vor und nickte dankbar zu der zweiten Anführerin des FlussClan, welche nur kühl nickte und sich dann umwandte um zu ihrem Lager zurück zu laufen.

SchattenClan

Federstern sah zu den Jungen die aufgeregt erzählten, was los war. Schweigend hörten die Katzen zu.
„Ich weiß nicht was ich jetzt mit euch beiden machen soll. Gehen wir erst mal zurück zum Lager. Dann entscheide ich. Aber Erlenrinde? Bei uns hat doch keine Katze Zahnschmerzen oder?“, fragte Iltisherz.
„Nicht dass ich wüsste“, kam es von Melissenpfote.
„Doch Wolkenherz‘ sie klagt seit heute Morgen. In der ganzen Aufregung hab ich vergessen bei Eulenschwinge danach zu fragen. Ich geh nochmal zurück und hohle Erlenrinde“, die schildpattfarbene Heilerin drehte sich um und lief zurück in Richtung Baumgeviert.

Im Lager angekommen mussten sie feststellen, dass die beiden Jungen recht hatten, denn es erklang Wolkenherz‘ Klage über schlimme Zahnschmerzen aus der Kinderstube.

Kapitel 3

Die Senke des Baumgeviert lag ruhig da und nur der Vollmond schien auf die Lichtung. Kühler Nachtwind wehte durch die Zweige der vier großen Eichen und rauschte sanft in den Blättern, ehe die Schatten explodierten und Katzen in die Senke strömten. Kurz schlichen sie um einander begrüßte sich und dann sprangen vier auf den großen Felsen der sich in der Mitte erhob. Federstern trat vor und verkündete:
„Die Beute im SchattenClan läuft gut und der wir haben zwei neue Schüler Hügelpfote wird von Adlerkralle ausgebildet und Flugpfote von Habichtkralle.“ Die Versammelten Katzen sahen zu den beiden Jungen Schüler die Stolz da saßen und die Rufe erfreut hörten und noch etwas stolzer wirkten.

Nun trat Fleckenstern vor und verkündete dass der DonnerClan auf Befehl von Dornenzahn sie überfallen hatte und Espenpfote nun Espenwind hieße. Auch sagte er, ein Zweibeiner mit seinen Schafen und Hunden auf dem Moorland aufgetaucht war jedoch die Hunde das Lager noch nicht gefunden hatten. Falkenstern trat vor und verkündete dass Sonnenglanz nun im FlussClan leben würde und das Lavendeljunges und Kornjunges ebenfalls mit ihrer Kriegerausbildung angefangen hätten.

Gewitterstern trat vor und entschuldigte sich bei Fleckenstern, und versicherte, er habe keinerlei Ahnung, was sein Stellvertreter da angezettelt habe. Nun brach von unten Birkenpelz das Schweigen.
„Es stimmt, was Gewitterstern sagt, wir alle haben geglaubt dass ihr Eispfote entführt habt. Gewitterstern, wusste wirklich nichts von dieser Aktion“
„Schnauze Birkenpelz!“, zischte Dornenzahn.
„Von wegen! Schnauze. Du hast mich immer wieder zu dem Beutediebstahl gezwungen. Wolltest mich einmal sogar ermorden als Mondpfote und ich vor dir flüchteten. Du hast Sonnenglanz zerfetzt. Hätte mein Vater nicht den Biss abgefangen, wäre ich jetzt beim SternenClan du hast mir gedroht, wenn ich nicht auf dich höre, wirst du Gewitterstern jedes einzelne Leben entreißen so lange, bis er nicht mehr aufsteht“, kam es von Eispfote der unter den WindClan-Katzen war.
„Ja. Du hast mir gedroht, meinem Sohn etwas anzutun, wenn ich was sage“, kam es von ihm und Dornenzahn knurrte drohend. Gewitterstern sah in den Himmel. Die Worte von Flammenpfote und Herbstkralle gingen ihm durch den Kopf. Was konnte er nicht verhindern? Warum sollte er einen neuen Stellvertreter gerade jetzt ernennen? Alle Augen waren auf ihn gerichtet. Dann wusste er es. Wusste was zu tun war.
„Dornenzahn ist absofort nicht länger der zweite Anführer des DonnerClan!“, schallte die Stimme Gewittersterns über die Senke.

„Gewitterstern das kannst du nicht machen! Der Mond ist fast hoch! Es ist große Versammlung du brichst das Gesetzt“, rief Fleckenstern doch Gewitterstern schüttelte den Kopf.
„Herbstkralle und Flammenpfote hatten Träume vom SternenClan geschickt bekommen. Ich muss hier und heute noch einen neuen Stellvertreter vor euch allen ernennen“, erklärte er und rief dann.
„Ich verkünde dies vor dem SternenClan und den anderen Clans. Der neue Stellvertreter des DonnerClan wird Buchenklaue.“

Schweigen herrschte auf der Lichtung. Doch Gewitterstern war noch nicht fertig.
„Sofern Eispfote es möchte, darf er zurück in den DonnerClan und Buchenklaue wird sein Mentor. Mit ihm bin ich sicher, dass die Grenzen von den anderen Clans nicht weiter übertreten werden. Denn Dornenzahn ist mit sofortiger Wirkung ein Streuner! Wenn er die Grenzen des DonnerClans noch einmal überschreitet werden meine Krieger ihn töten.“
„Das Gleiche gilt für die Krieger des WindClans“, rief Fleckenstern.
„Sollte er eine Pfote auf unser Territorium setzen so wird er angegriffen“, riefen Falkenstern und Federstern. Dann wandte Fleckenstern sich an Eispfote.
„Wie entscheidest du dich junger Schüler?“, kam es von diesem.
„I-ich würde es gerne noch einmal im DonnerClan versuchen. Wenn es nichts für mich ist, würde ich mich gerne dem WindClan anschließen, sofern du es erlaubst Fleckenstern.“ Der Anführer nickte.
„Natürlich darfst du“, bestätigte er und Eispfote eilte zu Buchenklaue.
„Das werdet ihr alle noch bereuen ich schwöre beim SternenClan dass ihr mich nicht zum letzten mal gesehen habt. Meine Zeit wird kommen! Dann werdet ihr euch wünschen ich wäre euer Anführer!“, rief der Kater und rannte von der Lichtung. Verschwand im Wald.

Schweigend liefen die Katzen zurück zu ihren Lager. SternenClan was soll ich nur tun? flehte Gewitterstern in Gedanken. Langsam fragte er sich ob es wirklich sein Schicksal war Anführer zu werden. Er bezweifelte es. Herbstkralle schwieg und dachte im Stillen Saatpfote was bezweckt der SternenClan damit?, jetzt bereute er es so gemein zu seiner Schwester gewesen zu sein, als sie noch lebte.

SchattenClan

Melissenpfote war die Erste, die sprach, als die SchattenClan Katzen ihr Lager erreichten.
„War es überhaupt rechtens? Ich meine auf einer großen Versammlung einen neuen Stellvertreter zu ernennen?“,
„Das kann ich dir nicht sagen Melissenpfote aber eins ist klar, so wie Dornenzahn sich verhalten hat, deutet einiges darauf hin das er hinter allem steckt. Außerdem wenn der SternenClan was dagegen gehabt hätte, hätten sie den Himmel mit einer Wolke verdunkelt um ihren Unwillen zu zeigen. Immer hin Herbstkralle und auch Flammenpfote hatte ja Träume gehabt das sagte Gewitterstern selber", meinte Eichenpfote.
„Bist du dir da sicher?“, wollte die Schülerin wissen.
„Leider nein es ist nur eine Vermutung.“ Eichenpfote drückte seinen Kopf in die Flanke seiner Schwester und zu tritt betraten sie das Lager, wo Federstern sofort eine Clan-Versammlung einberief.

Kapitel 4

Auch im WindClan und FlussClan war es das Thema Nummer eins.
„Und wie war eure erste große Versammlung?“, wollte Mondpfote wissen, die aus der Kinderstube trat. Gefolgt von Libellenjunges, Tannenjunges, Fichtenjunges und Baumstammjunges, die sofort zu ihren Müttern eilten. „Unglaublich Mondpfote schade, dass du nicht dabei warst. Du hast was verpasst.“
„Wirklich was denn?“
„Gewitterstern hat vor allen Dornenzahn als Stellvertreter abgesetzt und stattdessen Buchenklaue ernannt und Eispfote nun Buchenklaue als Mentor gegeben. Eispfote ist wieder im DonnerClan.“ Kornpfote war in einen echten Redefluss gefallen und Lavendelpfote musste ihr den Schwanz auf den Mund legen.
„Ach ja Windpfote heißt jetzt Windkralle und Espenpfote vom WindClan Espenwind. Im SchattenClan gibt es zwei neue Schüler. Hügelpfote und Flugpfote. Du weißt doch die Jungen die wir gesucht haben“, ergänzte Lavendelpfote. Mondpfote hatte schweigend zugehört und ihre Augen waren nun groß.

„Wow schade, dass ich nicht dabei war“, meinte sie nur. „Aber Jungen hüten war auch witzig.“ Mondpfote wedelte mit ihrem Schweif.
„Wirklich?“, wollten die beiden Schülerinnen wissen.
„Ja wir haben der WindClan greift an gespielt.“ Lavendelpfote und Kornpfote legten die Köpfe schief.
„Ich musste die Kriegerin des WindClan spielen, die in die Kinderstube eindringt und die kleinen Fellkugeln haben die Kinderstube verteidigt und sie können echt gut austeilen. Ich hoffe mal Falkenstern ernennt die drei Jungen von Eispelz bald zu Schülern die werden schwer.“
„Danke dass du aufgepasst hast Mondpfote.“ Eispelz berührte Mondpfote sanft an der Wange und Tannenjunges, Fichtenjunges und Baumstammjunges folgten ihr. Kurz danach schlüpften auch Regenfell und Libellenjunges in den Bau.
„Ich denke wir sollten auch langsam schlafen.“

Die drei Schüler trabten zu ihrem Bau und rollten sich in den Nestern zusammen. Mondpfote steckte den Kopf unter den Schweif und kurz darauf, war sie eingeschlafen. Als sie die Augen öffnete, blinzelte sie und fand sich an einem Flussufer in einem dichten Wald wieder. Am Ufer wuchsen Farnbüschel und abgefallene Äste teilweise von Moos und Pilzen überwuchert, ragten in das Wasser. Vorsichtig trat sie näher, die Erde die unter den Ästen lag, gab nach und sie konnte erkennen, dass nur die oberste Schicht Erde war, darunter war Gestein zu sehen. Das Wasser floss schnell und sprudelnd vorbei, bildete Wirbel und Fische schwammen in diesem. Die Luft um sie herum war erfüllt mit den Gerüchen von Maus und Vogel und sie konnte die Beutetiere förmlich schmecken. Neugierig lief sie an der Böschung entlang bis sie zu einem umgestürzten Baumstamm kam, der bis auf die andere Seite reichte. Nach einigen Fehlschlägen, gelang es ihr und sie trabte auf die andere Seite. Dort sah sie sich um, während sie dem Weg nach rechts folgte. „Hallo? Ist hier jemand?“, rief sie doch nur das rascheln, der Blätter, antwortete ihr. Verwirrt lief sie weiter und nahm irgendwann den Geruch von Katzen wahr. Neugierig folgte sie ihm, ehe sie auf einer Lichtung landete.

Verwirrt schaute sich Mondpfote um. Sie kannte keine der Katzen.
„Hallo Mondpfote“, kam es von einer Stimme und eine Kätzin schritt auf sie zu. Es war eine schöne golden gestreifte Kätzin, deren bernsteinfarbenen Augen leuchteten.
„Ich bin Mottenflügel ich war einst Heilerin im FlussClan. Aber jetzt habe ich eine Nachricht für dich.
„An dem Tag an dem die Blattleere zur Blattgrüne wird, bringt der Fremde die Wiedervereinigung von Freunden. Dass die Gezeiten ihren Platz an der Seite des Flussmondes finden.“
„Was?“, kam es intelligent von Mondpfote. Was war denn nun los.
„Nichts für ungut aber solltest du das nichtbesser Salbeipfote oder Eulenschwinge mitteilen?“, kam es von der Schülerin.
„Nein es hat einen Grund den du verstehen wirst. Genauso wie es einen Grund hatte, dass du in den FlussClan wechseln musstest.“ Damit verblasste Mottenflügel und der Traum löste sich auf.

Mondpfote riss die Augen auf und sah sich um. Sie war alleine im Schülerbau und rannte aus diesem. Doch als sie draußen ankam, war es definitiv nicht das FlussClan Lager. Katzen liefen über eine Lichtung welche sie nicht kannte. Ein oranger-Kater mit rostroten Streifen, saß neben einer cremefarbenen Katze die leise mit ihm redete. Er rief irgendwas und rannte zu einem Busch. Sie folgte ihm und wäre fast umgekippt. Die Katze die da reglos lag. War sie? Aber wie? Wann? Was? Sie zitterte und taumelte selbst auf die Lichtung auf der sie dann auch zusammen brach und in Bodenlose schwärze glitt.

DonnerClan

„Buchenklaue, hast du die Patrouillen eingeteilt?“, wollte Gewitterstern wissen.
„Ja habe ich.“
„Dann mach dich bereit, denn ich werde noch heute zum Mondstein reisen um von meinem Posten zurück zu treten. Überlege du dir so lange, wer dein Stellvertreter sein soll. Sobald ich mit Herbstkralle zurück bin, wirst du dorthin aufbrechen.“ Buchenklaue nickte. Also war es soweit. Er würde schon bald Buchenstern sein. Das Herz des Katers schlug schneller, als er Gewitterstern und Herbstkralle nachsah. Er musste sich einen neuen Namen für Gewitterstern überlegen, denn Gewittersturm konnte er nicht mehr nehmen oder? Na ja er würde dann ja am Mondstein den SternenClan fragen können. Die DonnerClan Katzen sahen Gewitterstern und Herbstkralle nach.

Buchenklaue der weil, rief die älteren Krieger des Clans zusammen und erklärte ihnen die Situation. Diese tuschelten und murmelten und sahen ihn an.
„Ich weiß es ist schwer, aber ich muss entscheiden wer mein Stellvertreter wird, wenn ich zum Ahnentor aufbreche, dann will ich ihm das Lager anvertrauen.“
„Hast du dafür nicht noch Zeit?“, fragte Birkenpelz.
„Wieso? Überlegen kann ich schon mal. Sobald ich wieder zurück bin, mach ich es offiziell aber ihr könnt euch dann schon mal daran gewöhnen.“ Die anderen Katzen nickten und sahen ihn an.
„Ich bitte euch macht eure Patrouillen wie ich sie eingeteilt habe und wer einen Schüler hat, trainiert diesen. Eispfote komm wir jagen an den Schlangenfelsen.“ Eispfote nickte und folgte Buchenklaue aus dem Lager.

Gewittersten & Herbstkralle

Noch immer spürte Gewitterstern den Blick der WindClan Katzen in seinem Rücken. Farbenwind, Espenwind, Vipernzahn und sein Schüler Stolperpfote hatten es nicht glaub, das Gewitterstern wirklich zurück treten wollte.

Am Ahnentor angekommen, verlor der noch Anführer des DonnerClan langsam die Nerven. Nervös lief er auf und ab. Was würde geschehen? Würden sie ihm alle Leben nehmen? Oder das aktuelle lassen? Fragen über Fragen und die Sonne schien nicht untergehen zu wollen. Endlich war es soweit und die Sonne verschwand hinter dem Horizont. Leise wie die Schatten schlüpften beide in den Eingang und folgten dem Weg durch den dunklen und engen Tunnel zum Mondstein. Es dauerte doch dann wurde das leuchten des Steines sichtbar und sie kniffen die Augen einen Moment zu.

Kapitel 5

„Meinst du Eispfote geht es gut?“, wollte Mondpfote wissen, als Braunpelz neben ihr in den Heilerbau trat.
„Ja bestimmt er hat nun Buchenklaue als Mentor, dieser ist nun der zweite Anführer, es wird sich alles entspannen. Aber eine andere Frage.“ Mondpfote hob den Kopf.
„Hast du schon überlegt, wenn du zum Gefährten haben willst?“; die Schülerin stoppte in der Bewegung.
„Warum interessiert dich das? Ich bin Schülerin und von einer Gefährtin erwartet man dass sie Junge bekommt und eine Zeit lang Königin ist. Ich bin mit meiner Ausbildung noch nicht mal fertig!“

Braunpelz drückte seinen Kopf in ihre Flanke.
„Nur weil du einen Gefährten hast, heißt das nicht, dass du sofort Junge haben musst.“
„Bitte was?“, fragte Mondpfote.
„Bist du nun völlig Mäusehirnig?“, fügte sie hinzu und Braunpelz‘ Schnurrhaare zuckte.
„Nein ich meinte das so wie ich es sagte.“

„Warum sagst du es dann mir? Hier gibt es genug Kriegerinnen die einen Gefährten wollen!“,
„Ich will aber nur eine einzige Katze zur Gefährtin haben. Aber das wirst du nie verstehen“, er schluckte seine Reisekräuter und wandte sich ab. Mondpfote blieb einen Moment verwirrt stehen, dann schluckte auch sie ihre Reisekräuter und folgte dem Krieger zu Falkenstern, die bereits wartete.

Die Flussclan Katzen eilten über das federnde Gras des Moores die Hochfelsen vor Augen. „Denkt dran wenn eine Patrouille kommt, bleibt ruhig und höflich“; erinnerte sie Falkenstern und eilte weiter. Mondpfote und Braunpelz dicht hinter ihr.“ Das Herz des Windclan Territorium kam näher und schon bald wehte ihnen kräftiger WindClan Geruch entgegen.

„Wir nähern uns wohl dem Lager“, kam es von Falkenstern als eine Patrouille bestehend aus Vier Kriegern und einem Schüler ihnen knurrend den Weg verstellten. Es waren Vipernzahn, Farbenwind und Eichhornblüte mit Streifenpfote.
„Was wollt ihr auf unserem Territorium?“, Streifenpfote trat vor und musterte die Katzen.
„Ihr seht nicht aus wie eine Patrouille die auf Diebstahl aus ist.“ Mondpfote trat nun ebenfalls vor.
„Hallo Streifenpfote ich mach meine Schülerreise zum Mondstein“, kam es stolz von der FlussClan Schülerin.
„Wirklich? Dann wirst du wohl bald Kriegerin oder?“, wollte Streifenpfote wissen. Falkenstern verdrehte die Augen über Mondpfote war aber ganz froh.
„Ja. Wir sind auf dem Weg zu den Hochfelsen und dem Mondstein“, Eichhornblüte neigte den Kopf.
„Der Sternenclan möge auf der Reise über euch wachen aber seid vorsichtig. Gewitterstern und Herbstkralle sind dort.“
„Tritt Gewitterstern, etwa zurück?“, wollte Falkenstern wissen.
„Es stimmt. Farbenwind und ich waren gestern bei der Patrouille dabei, als wir sie sahen. Ich denke Buchenklaue und Flammenpfote werden dann auch bald kommen“, entgegnete Vipernzahn
„Danke für die Nachricht“, Falkenstern neigte den Kopf und die WindClan Katzen machten ihnen Platz.

Die Sonne hatten ihren höchsten Punkt überschritten und Mondpfote war langweilig. Sie durfte nichts essen, denn Falkenstern hatte gesagt, sie würde heute ihre Nacht mit ihr am Mondstein verbringen. Denn es würde wohl nicht mehr lange dauern, bis sie zur Kriegerin ernannt werden würde.

„Falkenstern. Mir ist langweilig“, brach Mondpfote die Stille.
„Wir müssen aber warten, bis die Sonne untergeht. Außerdem Gewitterstern und Herbstkralle sind noch da unten und“
„Was macht ihr denn hier?“, wollte Herbstkralle wissen als er aus dem Ahnentor in die Abenddämmerung trat.
„Schülerreise zum Mondstein“, erklärte Falkenstern und der Heiler machte Platz ehe er sich zum Ahnentor umwandte.
„Kommst du Gewitterschlag?“, rief er und der ehemalige Anführer trat ebenfalls ins freie.
„Hetz doch einen alten Krieger nicht so“, witzelte er und sah zu den versammelten Katzen. Sein Blick blieb an Mondpfote hängen die schon so groß wie Falkenstern war und ihm wurde bewusst, dass er durch Dornenzahn eine fähige Schülerin verjagd hatte.

Die Schwarze Kätzin beachtete ihren ehemaligen Mentor nicht nickte aber kurz zum Zeichen das sie gehört hatte wie er fort an heißen würde.

„Komm mit Mondpfote es ist soweit“, durch brach Falkenstern die angespannte Stille und Mondpfote erhob sich.
„Sobald wir den Tunnel betreten haben, dürfen wir nicht mehr reden. Erst wenn wir die Höhle mit dem Mondstein erreicht haben“, dann tauchte die FlussClan Anführerin ein und Mondpfote folgte ihr hinab in die Dunkelheit.

Kapitel 6

Eichenpfote, Melissenpfote und Schleichpfote sahen einander an, als sie sich für ihre letzte Beurteilung vor ihren Kriegerzeremonien bereit machten. Wenn alles gut ging, würden sie heute noch zu Kriegern ernannt. Hügelpfote und Flugpfote beobachteten die drei während Iltisherz ihrer Schülerin noch einige Kampftricks zeigte.

„Sie hat so wenig Zeit“, murrte Hügelpfote
„Ja“, stimmte Flugpfote zu.
„Was schaut ihr so miesgelaunt?“, fragte Adlerkralle als er mit seiner Gefährtin zu seiner Schülerin lief.
„Iltisherz hat kaum noch Zeit für uns“, kam es von Hügelpfote
„Sie ist nun mal eine Mentorin und sobald Melissenpfote Kriegerin ist, wird sie auch für euch wieder mehr Zeit haben.“
„Sagt sich leicht, ihr habt doch keine Jungen“, giftet Flugpfote und fing sich einen ärgerlichen Klaps hinter die Ohren mit der Pfote und eingefahrenen Krallen ein.
„Wofür war das denn jetzt?“, wollte Flugpfote wissen.
„Für deine Frechheit“, war die einfache Antwort und Adlerkralle lachte.
„Kommt jetzt die Beute fängt sich nicht von alleine.“

Die vier Katzen verließen das Lager, doch vorher sprachen Adlerkralle und Habichtkralle den drei Schülern viel Mut zu. Hügelpfote und Flugpfote sehen sich an und folgten dann ihren Mentoren aus dem Lager und zum jagen.

Warum sie das meistens bei Nacht machten, wussten sie nicht, aber es war schon anders und auch spannend. Natürlich auch am Tag, aber bei Nacht war es einfach am besten.

Schleichpfote blickte zu seinen Geschwistern und verschwand lautlos im Unterholz. Eichenpfote ebenfalls und dann verschwand auch Melissenpfote, um Beute zu erjagen.

Schleichpfote

Der Kater sah sich um, als er sich in einem Brombeergestrüpp versteckte. Von da aus, beobachtete er die Umgebung und lauschte. Wenn er geschickt war, würde er seinen Mentor Graupelz erspähen und mit glück überrumpeln können. Seine ersten Beutestücke, hatte er bereits verscharrt sie bestand aus einem Frosch der gerade in einen Tümpel springen wollte und einer Eidechse so wie einer Drossel.

Melissenpfote

Die cremefarbene Schülerin, seufzte, sie hatte noch nicht so viel Glück und fast schon fürchtete, sie nicht zur Kriegerin ernannt zu werden, wenn sie nicht endlich Beute fing. Dann roch sie es. Ein Schatten jagte über sie hinweg und als sie den Kopf hob erkannte sie eine Fledermaus. Leise und möglichst kein Geräusch machend, schlich sie zu einem Baum und erklomm ihn. Wartete dass sie vielleicht zurück kehrte oder eine andere vorbei kam. Die Zeit verstrich und dann erschien eine ganze Scharr von diesen Nachtaktiven jägern und sie sprang. Bohrte Ihre Krallen in die empfindlichen Flügel und landte mit ihrer Beute auf dem Boden. Das einzig Dumme an Feldermäusen war, dass keinen wirklichen Hals hatten, den man brechen konnte doch ein paar starke Hiebe mit den Pfoten und die Fledermaus lag reglos vor ihr. Beflügelt von Ihrem Erfolg, verscharrte sie die Beute und machte sich auf die Suche. Ihr Schweif zuckte vor Freude, als sie einen Feldhamster witterte und diesen auch noch erlegte.

Eichenpfote

Der braune Kater scharrte gerade ein Loch zu. Er hatte einen Frosch und eine Feldmaus die sich in der Nacht heraus gewagt hatte. Ansonsten hatte er nicht so viel Glück und erst als seine Geschwister mit Ihren Mentoren und Ihrer Beute kamen. Melissenpfote wurde von Käferkralle und Iltisherz begleitet. Das konnte er sehen und auch Federstern war da. Sie stoppten vor Ihnen und nickten.

»Das habt Ihr gut gemacht. Kommt mit zurück, es ist Zeit für Eure Kriegerzeremonie. Sobald der Mond den höchsten Stand hat, werdet Ihr die Nachtwache halten«, verkündete Federstern und die Schüler nickten eifrig dann kehrten sie zurück zum Lager.

Dort sprang Federstern auf den Baumstamm und rief den Clan zusammen. Sofort kamen die Katzen herbei.

Kapitel 7

»Es ist an der Zeit drei Schüler zu Kriegern zu ernennen. Melissenpfote, Eichenpfote, Schleichpfote treten vor!« Die Schüler schritten nach vorne und sahen zu Ihrer Anführerin. »Ich Federstern Anführerin des SchattenClan rufe meinen Kriegerahnen an auf diese Schüler herab zu sehen. Sie haben hart an sich gearbeitet um eure Edlen Gesetze zu erlernen und ich empfehle sie euch heute als Krieger.« Ein gespannte Pause setzte ein. »Käferkralle! Iltisherz! Seid ihr der ansicht das diese Schülerin bereit ist eine Kriegerin zu werden?«
»Ja das ist sie«, meinte Käferkralle.
»Das ist sie. Sie hat bewiesen das sie Verantwortung für jüngere Katzen übernimmt in dem sie meine Jungen Flugpfote und Hügelpfote suchte, als diese weggerannt sind«, sprach Iltisherz und sah wie ihre beiden Jungen die Köpfe einzogen.
»Melissenpfote. versprichst du das Gesetz der Krieger zu achten, deinen Clan zu verteidigen selbst wenn es dich das Leben kostet?«
»Ich verspreche es«, miaute die Kätzin.
»Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClans deinen Kriegernamen. Melissenpfote von heute an, heißt du Melissenkralle. Der SternenClan und der SchattenClan ehren deine Bedachtheit und deine Intelligenz und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im SchattenClan Willkommen.«

Federstern wandte sich nun an Ihren eigenen Schüler.
»Eichenpfote auch du hast alles gelernt, was du wissen musst. Deswegen. Eichenpfote versprichst du das Gesetz der Krieger zu achten, deinen Clan zu verteidigen selbst wenn es dich das Leben kostet?«
»Ich verspreche es«, kam es von dem Schüler.
»Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClans deinen Kriegernamen. Eichenpfote von heute an, heißt du Eichenflug. Der SternenClan und der SchattenClan ehren deine Entschlossenheit und deine Stärke und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im SchattenClan Willkommen.«

Federstern schritt zum letzten Schüler.
»Graupelz denkst du das dein Schüler bereit ist, Krieger zu werden?«
»Ja das ist er«, meinte Graupelz und Federstern nickte.
»Schleichpfote versprichst du das Gesetz der Krieger zu achten, deinen Clan zu verteidigen selbst wenn es dich das Leben kostet?«
»Ich verspreche es«, kam es von dem Schüler.
»Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClans deinen Kriegernamen. Schleichpfote von heute an, heißt du Schleichfuß. Der SternenClan und der SchattenClan ehren deine Geduld und deine Schläue und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im SchattenClan Willkommen.«

Sie legte jedem der Schüler nacheinander die Schnauze auf den Kopf und diese leckten Ihr die Schulter.

»MELISSENKRALLE! EICHENFLUG! SCHLEICHFUß!«, jaulten die anderen Katzen.
»Ganz nach dem Gesetz unserer Ahnen, werden diese drei Katzen heute unseren Schlaf bewachen.«

Kapitel 8

Mondpfote wusste nicht wie weit sie schon gegangen waren, sie hatte hier unten jegliches Zeitgefühl verloren. Die Tunnel waren Eng und sie hatte nur den Duft Falkensterns als Orientierung. Die Anführerin wurde langsamer und dann stand sie in einer riesigen Höhle in deren Mitte ein Stein ruhte, wie ihn Mondpfote noch nie zuvor gesehen hat.

»Hier werden wir heute die Nacht verbringen. Es ist eine Tradition. Doch das was du heute Nacht im Traum erfährst, darfst du keiner Katze erzählen. Es ist nur für dich bestimmt. Es wird dir zeigen, wie dein weiteres Leben verläuft«, erklärte Falkenstern und wartete.
»Sobald der Mond aufgeht, drückst du deine Nase an den Stein und legtst dich schalfen.« Die Schülerin welche in der Dunkelheit fast nicht zu erkennen war, nickte Stumm.

Es dauerte, doch dann wurde es immer dunkler und schließlich fiel ein silberner Strahl durch die Öffnung an der Decke und nur wenige Herzschläge später leuchtete der Mondstein hell auf und die Schülerin schloss die Augen um nicht geblendet zu werden.

»Los jetzt«, hörte sie die Stimme ihrer Mentorin und sie öffente die Augen um auf den Stein zuzuschreiten und die Nase gegen diesen zu drücken. Fast sofort, wurde sie schläfrig und nur wenige Sekunden später war sie eingeschlafen.

Mondpfote sah sich um. Wo war sie? Es war definitiv nicht mehr das Waldterritorium und vor allem nicht das DonnerClan Territorium dieser hier wirkte anders, es roch auch nicht nach Zweibeiner. Nadel- und Laubbäume säumten ein Flussufer und ein Waldweg schlängelte sich entlang. Das Ufer wirkte locker und los und als sie den Kopf wandte, sah sie einen Wald der sich bis an den Horizont erstreckte. Sie wandte sich dem Fluss zu und trat näher an das Ufer. Denn dort wuchsen Farnbüschel und abgefallene Äste teilweise von Moos und Pilzen überwuchert, ragten in das Wasser. Vorsichtig trat sie noch näher. Die Erde, welche unter den Ästen lag, gab nach und sie konnte erkennen, dass nur die oberste Schicht Erde war, darunter war Gestein zu sehen. Loses gestein, welches bei einem falschen Pfotenschritt nachgab und die Katze in das Wasser fallen würde. Dieses floss schnell und sprudelnd vorbei, bildete Wirbel und Fische schwammen in diesem. Die Luft um sie herum war erfüllt mit den Gerüchen von Maus und Vogel und sie konnte die Beutetiere förmlich schmecken. Neugierig lief sie an der Böschung entlang bis sie zu einem umgestürzten Baumstamm kam, der bis auf die andere Seite reichte. Nach einigen Fehlschlägen, gelang es ihr und sie trabte auf die andere Seite. Dort sah sie sich um, während sie dem Weg nach rechts folgte. Von diesem Ort hatte sie doch schon mal geträumt kurz bevor Mottenflügel ihr erschienen war. „Hallo? Mottenflügel? Mottenflügel!“, rief sie doch nur das rascheln, der Blätter, antwortete ihr. Verwirrt lief sie weiter und fragte sich warum sie erneut von diesem Ort träumte und dann hörte sie einen Namen im rauschen der durch den Wind bewegten Baumkronen. „Mondstrom! Mondstrom!“, erklang es immer noch als die Welt in einem Wirbel aus Farben der zu schwarz verschmolz versank. Dann schreckte sie hoch.

„Alles ok?“, fragte Falkenstern die den zitternden Pelz ihrer Schülerin betrachtete, denn noch immer war er leicht gesträubt so als wäre sie vor einem Zweibeinermonster geflohen. Es dauerte, doch dann sank die Frage in das Gedächtnis der Schülerin und sie nickte. „Ja. Der Traum war nur verwirrend“, murmelte sie, streckte die Beine und folgte ihrer Mentorin zurück an die Oberfläche.

Kapitel 9

Dornenzahn sah zu den drei Streunern die ihn mit gesträubten Fellen musterten. Das eine war ein tiefschwarzer Kater mit stechend gelben Augen und er roch abscheulich nach Krähenfraß.

„Was genau ist dein Vorschlag?“, wollte der schwarze Kater wissen.
„Helft mir mich an Gewitterstern und dem DonnerClan zu rächen“, sprach der ehemalige zweite Anführer.
„Warum sollten wir? Wir sind wie du sehen kannst zu dritt“
„Was ist mit dem BlutClan?“, fragte Dornenzahn. Er hatte oft von den Ältesten die Geschichte von der großen Schlacht mit dem BlutClan gehört.
„Existiert nicht mehr“, fauchte der Schwarze Kater.
„Beruhig dich Krähe“, kam es von einem anderen Kater.
„Ich bin ruhig Wiesel!“, fauchte Krähe. Wiesel wich erschrocken zurück. Dornenzahn betrachtete die drei.

„Ich habs!", rief Dornenzahn und sein Schweif schnellte nach oben. „Ich werde den BlutClan wieder aufbauen und zwar als richtigen Clan. Damit wir nicht so einfach zu besiegen sind und die Einzelläuer und Streuner die sich weigern, mit denen könnt ihr machen was ihr wollt. WIr werden diesen wiederelichen Zweibeinerort und den Wald in Angst und Schrecken versetzen.“

Die drei Kater sahen sich an und schluckten. Es klang schon verlockend aber auch irgendwie gefährlich. Die Geschichte der Schlacht um den Wald kusierte noch immer unter den Katzen des Zweibeinerortes egal ob Einzelläufer, Streuner oder Hauskätzchen. Sie alle kannten sie aber was sich damals wirklich zugetragen hat, dass wußte keiner sie wurde so oft erzählt, dass man schon garnicht mehr wirklich wusste, was sich damals zugetragen hatte.
Krähe das wäre doch die Idee, deine Tochter zurück zu holen“, flüsterte der andere Kater.
„Ratte hat recht. Das wäre die Chance“, stimmte Wiesel, Ratte zu. Krähe sah beide an und dachte nach. Sie hatten recht das wäre die Chance.

„Also dann trommelt so viele Katzen wie möglich zusammen. Ich suche einen geeigneten Platz wo wir unser Lager aufbauen können“, sprach Dornenzahn und sprang auf eine Mauer, dann verschwand er auf der anderen Seite und den vielen verschlungenen Wegen des Zweibeinerorts.

Katzen zu finden, die sich ihm anschlossen war ein Jungen spiel.  Denn genau die würde er ansprechen Jungen die keine Mütter haben oder aber vorher die Mütter heimlich vertreiben.

Krähe und seine beiden Kumpel sahen sich an, dann drehten sie sich um und liefen ebenfalls aus der Gasse um die anderen Katzen des Orts zu informieren.

»Hast du schon eine Idee wen wir fragen sollen Krähe?«, wollte Ratte wissen.
»Nein! Aber wir versuchen es am Schrottplatz«, bestimmte Krähe und die anderen beiden zogen die Luft ein.
»Bist du sicher?«, erklang es von Wiesel. »Butcher wird uns das Fell erst in einzelenen Streifen abziehen, dann den Rest über die Ohren und damit sein Nest polstern«, warf Ratte ein. Krähe schnippte abfällig mit dem Schwanz um so die Bedenken wegzufegen.

»So schlimm wird es schon nicht«, sprach Krähe während sie den Weg zum Schrottplatz entlang liefen.
»Hallo Krähe«, erklang eine Stimme und eine wunderschöne Katze schritt auf sie zu.
»Was willst du von mir? Hazel«, fauchte der schwarze Kater angesäuert.
»Ich will wissen wie es dir geht Bruder«, antwortete die Kätzin.
»Gut. Siehst du doch!«, erklang der Konter.
»So wirkst du aber nicht«, flötete Hazel und Krähe knurrte, während er die Ohren anlegte.
»Leg dein Fell wieder an. Schon als Junges hast du keinen Spaß verstanden.«

Wiesel und Ratte beobachteten das kleine Wortgefecht zwischen Hazel und Krähe, mit wachem interesse.

»Wo wollt ihr eigentlich hin?«, wechselte Hazel geschickt das Thema und ehrliche neugier, schwang in ihrer Stimme mit.
»Zum Schrottplatz, wir wollen die Katzen dort fragen, ob sie nicht dem BlutClan beitreten wollen«, erklang die Stimme von Wiesel.
»Der BlutClan?«, fragte Hazel und lachte los.
»Der existiert schon seit vielen Blatwechseln nicht mehr«, brachte sie hervor und kämpfte darum, ihre Fassung zurück zu erlangen.
»Doch! Er wird auferstehen und zwar als echter Clan wie die aus dem Wald! Nicht so eine von Angst zusammengehaltene Gruppe wie damals zur Zeit von Geisel«, konterte Krähe aufgebracht und nahm erneut eine Drohhaltung ein.
»Wirklich?«, hakte Hazel nach und beobachtete ihren Bruder.

Dieser nickte und Hazel beschlich ein ungutes Gefühl dann fasste sie ihre Gedanken und das Gefühl in Worte.

»Ihr wollt Butcher doch nicht fragen ob er sich dem BlutClan anschließt?!«, keuchte sie entsetzte. »Der zerfetzt euch in der Luft noch ehe ihr Maus, sagen könnt.«
»Dornenzahn wird der Anführer des BlutClans und Butcher schon in seine Schranken weisen«, sprach Wiesel zuversichtlich.
»Ich weiß ja nicht. Ich finde ihr solltet anstatt eure Leben wegzuwefen lieber ein paar nette Zweibeiner suchen und zu ihnen ziehen. Ihr bekommt ein Dach über dem Kopf, immer was zu Essen«, begann Hazel.
»Was wenn sie uns eines Tages leid sind? Dann sitzen wir wieder auf der Straße. Von daher, ist es so besser«, entgegente Krähe nun etwas ruhiger. »Ich finde eure Idee nachwievor Dumm aber gut, sagt mir wenigstens bescheid wie es läuft in eurem Clan.«
»Das machen wir«, sprach Wiesel und strich einmal um Hazel herum. Atmete den Duft der Kätzin ein dann zogen sie weiter.

Kapitel 10

»Bist du sicher dass wir das wirklich tun wollen?«, fragte Krähe als sie vor dem Zaun standen der den Schrottplatz umgab. Die Maschen waren eng und oben wandt sich eine lange Schlange aus Draht, die von Stacheln besetzt war. Darüber klettern, war schon mal keine Option.

Ein Loch oder etwas ähnliches, durch dass sie hätten schlüpfen können war auch nicht zu sehen. Sollten sie es auf der anderen Seite versuchen? Vielleicht war da eine Möglichkeit obwohl hier waren sie vor Butcher sicher. Lautes dröhnen ertönte und ein riesiges Monster der Zweibeiner donnerte vorbei ohne die Katzen auch nur im entferntesten zu beachten.

Krähe verfolgte das Zweibeinermonster, mit den Augen, als es um eine Ecke verschwand und dann schon wenig später auf der anderen Seite des Zaunes erschien und das was es dabei hatte dort ablud. Krähe nickte seinen Kumpels zu und bedeutete ihnen sie sollten den Weg nehmen, den das Monster genommen hatte. Als sie um die Ecke bogen, sahen sie ein riesiges etwas mit Metallstäben, welches mit lautem Dröhnen zu glitt. Würden sie es? Vorsichtig schlich Krähe näher an das metallene Etwas ran und betrachtete es. Die Stäbe sahen eigentlich nicht so aus als würden sie da durch kommen.

Doch als er die Schnauze hindurch steckte und merkte, seine Schnurrhaare passten hindurch, schlüpfte er geschickt und schnell hindurch und schon stand er auf diesem. Sich umblickend, sträubte er den Pelz als ein riesiges irgendwas durch die Luft schwebte und das Zweibeinerzeugs dass sich türmte auf einen langen, sich selbst bewegenden Pfad warf an dessen Ende etwas hinab donnerte und nur merkwürdige eckige Dinger zurückließ.

Unwillkürlich begann er zu zittern und währen in dem Moment nicht seine beiden Kumpel Wiesel und Ratte an seiner Seite erschienen, hätte er wohl die Nerven verloren.

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