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Prolog

Der schwarze Kater schaute sich schnüffelnd um.Plötzlich fiel er in Lauerstellung.Langsam pirschte er sich an die Maus an.Dann sprang er.Doch noch in der Luft sprang in auf einmal eine Kätzin entgegen.Erbarmungslos schleuderte sie ihn nieder und biss tief in seine Kehle.Als er sich nicht mehr rührte, drehte sich die Kätzin um und wisperte:"So gehen wir mit Eindringlingen um,die es wagen,ihre schmutzigen Pfoten auf Blutclangebiet zu setzen.Und jetzt komm!"Doch der junge Kater,der gerade aus seinem Versteck gekommen war,rührte sich nicht.Traurig dachte er an seine Eltern."Wenn du verhindern kannst,dass jemand stirbt,dann tu es.", hatte seine Mutter immer gesagt.Und sein Vater meinte:"Auch wenn du dabei selber stirbst,dann stirbst du mit deiner Sicherheit,dass du jemandem dass Leben gerettet hast."Seufzend schaute er zum toten Kater."Es tut mir leid!Und ich verspreche,dass ich Geißels blutiges Treiben ein Ende setzen werde!" Dann drehte er sich langsam um und ging.

1.Kapitel

"Du kriegst mich nicht!" "Doch das tu ich!"Das graue Junges quiekte laut auf vor Freude.Mit einer Pfote hieb er nach dem Schwanz seiner Mutter."Jetzt reicht es aber!Mamas Schwanz ist keine Maus!",schimpfte die Mutter liebevoll.Dann blickte sie sich neugierig um. "Ich komme gleich,meine Lieben!Passt schön auf und bleibt immer hier!"Doch die Jungen achteten nicht darauf und spielten fröhlich weiter.Da kam ihre Mutter.Aber was war das?Sie schleppte irgendetwas mit.Es war für Beute zu groß.Plötzlich hauchte ihre Mutter:"Euer...euer Vater ist...er ist...tot.

2.Kapitel

Noch tagelang nach dem Tod seines Vaters war Blubber fassungslos.Seine Mutter hatte gesagt,er wäre vom Dach eines alten Zweibeinernests gefallen,als er eine Maus fangen wollte.Wirklich wütend machte ihn, dass seine Geschwister schon ein paar Tage nach seinem Tod wieder alles vergessen hatten.Kiesel,sein ältester Bruder,seine beiden Schwestern Lusy und Maus schienen,als ob sie alles vergessen hätten.Sogar seine Mutter tat so.Das machte ihn so wütend,dass er immer wieder lange Spaziergänge machte,um sie los zu werden.Eines Tages,als seine Mutter auf der Jagd war,dachte er sich,dass er wohl auch auf die Jagd gehen sollte.Also folgte er ihrer Geruchsspur.Plötzlich sah er einen anderen Kater. "Nein!"schrie er.Zwischen seinen blutigen Pfoten lag seine Mutter.

3.Kapitel

Wie benommen tapte Blubber zu dem Mörder seiner Mutter.Dann schüttelte er sich.Es gab nur eins,was wichtig war.Den Tod seiner Mutter rächen.Schon stürzte er sich auf den Kater.Wütend wich er seinen Pfoten aus.Mit seinen Krallen fuhr er tief in den Bauch des Katers.Der Kater jaulte laut auf.Schnell sprang er auf und humpelte davon.Dann legte er sich neben seine Mutter.Voller Trauer leckte er das Fell seiner Mutter.Schließlich wollte er aufstehen und seinen Geschwistern die traurige Nachricht überbringen.Plötzlich hörte er ein lautes Knurren. "Du Verräter!"

4.Kapitel

Erschrocken drehte sich Blubber um.Dann sah er,dass es seine Geschwister waren."Es war ein Streuner,der unsere Mutter ge...getötet hat."Doch zu seinem Erstaunen fauchte Lusy:"Fuchsdung!Der Einzige,der tötet,bist du!Wo warst du,als unser Vater starb? Sicher am Ort des Geschehens!Und dann bist du,noch bevor Mutter zurückkam,wieder zu uns gekommen!Und jetzt unsere Mutter!"Wütend spuckte sie auf den Boden.Verzweifelt sah Blubber zu Kiesel.Lusy konnte er alleine nicht überzeugen,dass er unschuldig war,aber sein treuer Bruder würde ihm sicher helfen! Aber dieser schaute ihn kalt an."Wenn du unsere Mutter getötet hast,musst du auch getötet werden!" Erschrocken sah er die grimmigen,entschlossenen Blicke von Kiesel und Lusy.Er schloss die Augen.Gleich würde er zerfetzt werden.Plötzlich schrie eine Stimme:"Halt!"

5.Kapitel

Maus zitterte,trotzdem sprach sie:"Ich...ich glaube Blubber.Er hat Mutter nicht getötet und Vater auch nicht,ganz sicher!"Blubber schaute seine Schwester erstaunt an,dann lächelte er.Doch Kiesel fauchte:"Wenn du zum Verräter wirst,dann tu das. Wir töten dann eben euch beide!"Und schon stürzten sich Lusy und Kiesel auf sie.Doch Maus sprang schnell weg."Schnell,Maus,hier entlang!"Eilig sprang er auf einen Baum,Maus hinterher.Dann sagte er zu ihr:"Bleib einfach dicht hinter mir und das möglichst leise!"Die beiden Katzen sprangen auf das Dach eines Zweibeinernests.Doch zum ausruhen war keine Zeit:Schon sprangen sie zum Nächsten Nest,bis sie am Rande eines riesigen Donnerwegs waren."Ich glaube,wir haben sie abgehängt!",murmelte Maus erschöpft.

6.Kapitel

"Wer seid ihr denn?"Blubber fuhr erschrocken die Krallen aus und drehte sich um.Dort stand ein brauner Kater,der überrascht den Kopf schieflegte."Also ich würde mir ein besseres Plätzchen suchen.Hier stinkt's."Nun kam auch Maus langsam heran."Wer ist denn das?",ihre Stimme klang misstrauisch."Na,na.Nicht so unfreundlich,meine Liebe.Ich heiße übrigens Paulo."Auf einmal ertönte ein lautes Jaulen.Blubber und Maus drehten sich schnell um."Oh nein!"Es nahten Lusy und Kiesel!"Schnell!Wir müssen über den Donnerweg!"Ohne zu warten sprang er auf den harten Boden des Donnerwegs.Schnell huschte er über den Weg.Plötzlich hörte er ein lautes Stöhnen.Er schaute zurück.Am Rande des Donnerwegs lag eine dunkle Gestalt.Langsam ging er näher.Er hatte eine schreckliche Ahnung.Und er hatte recht."Maus",keuchte er.

7.Kapitel

In Blubbers Kopf drehte sich alles.Er konnte es kaum fassen,wie Maus so vor ihm lag.Ihr Pelz war blutig und ihre Augen hatten kaum noch etwas vom einstigen Glänzen.Doch sie lebte noch."Blubber?" "Ich bin es.Und ich werde dich beschützen."Aber Maus antwortete:"Ach Blubber,du weißt es doch,und ich weiß es auch.Meine Zeit ist vorbei." "Nein!Du kannst mich nicht verlassen!Wir werden gemeinsam alles machen was du willst!Nur verlass mich nicht!" "Du klingst so,als ob ich entscheiden kann,ob ich bleibe oder nicht.Aber das kann ich nicht." "Maus hat recht.Es war kindisch von mir,das zu glauben.",dachte er sich.Trotzdem schmiegte er sich voller Trauer in das Fell seiner Schwester.Schließlich spürte er,wie ihr Atem immer langsamer wurde,bis er ganz verstummt war.Erst dann rappelte er sich schwerfällig auf.Er blickte auf die andere Seite des Donnerwegs.Dort standen Lusy und Kiesel."Seid ihr nun glücklich,das Maus tot ist!?"

8.Kapitel

folgt

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