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Rauschende Wellen
Autor HollyMoon
Veröffentlichungsdatum 10.Mai.2014
Buchserie
Vorgänger
Kalter Wind
Nachfolger
Schwarzes Licht


Hier gelangt ihr zum ersten Band: → Band 1 .

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Die Katze auf dem Cover ist --



Umfrage:

Wen mögt ihr am meisten?
 
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Die Umfrage wurde am 25. Oktober 2014 um 13:01 erstellt. Bisher haben 29 Nutzer abgestimmt.
Wen mögt ihr am wenigsten?
 
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Die Umfrage wurde am 3. November 2014 um 16:36 erstellt. Bisher haben 23 Nutzer abgestimmt.

Klapptext:

>>Sie wird sich zerfressen, wir werden sie verführen, damit sie auf unsere Seite kommt!<<

Nach dem Verlust ihrer Mutter ist die Welt von Pandapfote in tausende von Stücken zerbrochen. Ihr Vater trauerte nicht mal ein kleines Stück um seine ehemalige Gefährtin, dies machte Pandapfote unglaublich wütend wesshalb etwas schreckliches mit ihr passiert. Zudem hat auch der Wald der Finsternis seine dreckigen Pfoten im Spiel. Wird Pandapfote sich doch wieder auffangen können?

Prolog:

Blauwolke öffnete ihre Augen, ihre Kehle war voller getrockneten Blut, überall an ihren Pelz ware tiefe Kratzer und ihre Krallen waren blutverklebt. Die Kätzin setzte sich auf, fiel vor Schreck aber fast wieder um. Ihre Tochter Pandapfote hatte ihren Kopf an ihren toten, kalten und verlassenen Körper gelegt. ,,Sie wird dich vermissen." ,schnurrte eine Stimme. Blauwolke wand ihren Kopf und sah ihre Mutter, ihr Fell war von wunderschönen Sternenglanz umhüllt und ihre Augen leuchteten wie bernsteinfarbene Sternschnuppen. ,,Ich bin tot, warum habt ich mich schon so rüh zu euch geholt?" ,fragte Blauwolke leicht wütend, dennoch traurig. Rindenherz neigte ihren Kopf und miaute: ,,Es war dein Schicksal." Blauwolke sah wieder ihre trauernde Tochter an und fragte die SternenClan-Kätzin: ,,Warum habt ihr mich geholt? Nur wegen so einen dummen Schicksal? Ich musste meine Jungen verlassen, was sollen sie jetzt nur ohne mich machen?" Rindenherz legte ihrer Tochter ihren Schweif auf die blaugraue Schulter und miaute: ,,Sie sind groß und stark, sie werden es schon verkraften. Du hast es schließlich auch verkraftet." Blauwolke schwieg und sah wie Heckenstern zu seiner Schülerin rannte, sein Pelz war gesträubt und seine sonst so fröhlich glänzenden Augen waren jetzt zu dunklen Schlitzen zusammen gekniffen. Er hockte sich neben seine Schülerin und blickte die tote Blauwolke mit schimmernden Augen an. Blauwolke hörte wie er flüsterte: ,,Meine liebe Blauwolke, wir werden uns im SternenClan wieder sehen. Ich hoffe dir geht es bei ihnen gut." Mit diesen Satz leckte der Anführerin über ihre Stirn bevor er aufstand und Pfützenstern wütend anfunkelte und fauchte: ,,Was hast du denn für Krieger die andere absichtlich töten?!" Pfützenstern sah ihn emotionslos an, wand seinen Kopf kurz zu Palmenflamme bis er miaute: ,,Wir verteidigen uns nur." Heckenstern fuhr seine Krallen aus und fauchte: ,,Verteidigen?! Das Gesetzt der Krieger ist in meinen Gedächtniss ein bisschen anders!" ,,Sagten die Diebe." ,konterte der grau-braune Anführer mit tiefen fauchen. Blauwolke legte ihre Ohren an und miaute: ,,Wieso habt ihr Schaumfänger gesagt dass wir angreifen sollen?" Rindenherz schwieg und sah Pandapfote an, diese vergrub ihre Schnauze im kalten Fell von Blauwolke. ,,Blauwolke es ist Zeit dass du mit uns mitkommst, du musst diese Katzen zurück lassen." Rindenherz drehte sich um und schritt langsam davon. Blauwolke schritt neben Pandapfote, sie wusste zwar das ihre Tochter nicht wusste das sie da ist und sie ihren Satz nicht hören konnte, trotzdem schnurrte sie: ,,Keine Sorge Schatz, ich werde über dich und deine Geschwister wachen." Mit diesen Satz umhüllte Blauwolke der Sternenglanz des SternenClan's , ihre Augen bekamen ein atemberaubendes leuchten und unter ihren Pfoten bildete sich Sternenstaub. Mit einen letzten Blick auf das Schlachtfeld, rannte Blauwolke zu ihrer Mutter und schritt mit ihr an ihrer Seite davon bis nur noch ein feiner Sternenstaub von ihnen zurück blieb.

Kapitel 1:

Pandapfote sah hoch, Heckenstern peitschte wütend mit seinen Schweif und funkelte den Anführer des KieselClan's wütend an. ,,Wie würde es dir gefallen wenn ich einen Krieger von dir töte?" Pfützenstern schwieg bevor er anfing heftig zu lachen, Pandapfote legte ihre Ohren an und gab ein schmerzerfülltes fauchen von sich. ,,Hahahaha! Du töten! Wenn ich nicht lache!" Die übrigen KieselClan-Katzen stimmten mit dem Gelächter mit ein. Pandapfote erhob sich stakste auf die versammelten Katzen zu und schrie: ,,Was ist eigentlich euer Problem?!" Sofort verstummte das Gelächter sodass Pandapfote vorfuhr: ,,Ich habe gerade meine Mutter verloren! Heckenstern hat versuchen in euch ein Gefühl einzuprägen, damit ihr fühlt wie meine Geschwister und ich uns fühlen! Und ihr lacht ihn einfach aus!" Schmerz, hass und tiefe Trauer waren in ihrer Stimme deutlich zu hören. Die KieselClan-Katzen schwiegen, Heckenstern drehte sich um, packte Blauwolke sanft am Nackenfell und miaute durch das Maul voll Fell: ,,Krähensee hilf mir, wir tragen sie zurück ins Lager." Der schwarze Kater nickte, strich zu seinen Anführer und packte Blauwolke an der Wirbelsäule und die zwei Katzen verliesen das Lager des fremden Clan's. Schusselpfote schlenderte zu Pandapfote und drückte ihre Schnauze an ihr Fell und bedeutete ihr somit mit zukommen. Die restlichen HeckenClan-Katzen folgten ihren Anführer mit gesträubten Pelzen und trauernden Gesichtern. Pandapfote folgte ihren Clan-Mitglieder mit hängenden Schweif. Hermelinpfote presste sich an ihre Flanke und flüsterte: ,,Ich werde Heilerschülerin." Pandapfote sah sie mit großen Augen an und fragte: ,,Warum denn?" Hermelinpfote senkte ihren Blick, sie peitschte kurz mit ihren Schweif bevor sie antwortete: ,,Ich habe gesehen wie schrecklich ein Kampf sein kann." Ihr Blick fiel auf die getragene Blauwolke. ,,Ich mache mich als Heilerin viel nützlicher, glaub mir." Pandapfote sah sie kurz an, schwieg aber. Schusselpfote lief mit hängenden Kopf neben ihren beiden Brüdern, eine frostige Stimmung zog über die HeckenClan-Krieger. Gerade waren sie beim Lager angekommen als Schaumfänger aus den Büschen stürzte. ,,Heckenstern! Die Ju-" ,er stoppte, sein Blick war auf Blauwolke gerichtet. ,,Oh nein..." ,flüsterte er leise und sah Pandapfote aus den Augenwinkel an, diese zuckte zusammen. ,,Was ist mit meinen Jungen?" ,schrie Wirbelgesicht und drängte sich zwischen den Katzen zum Heiler hindurch. ,,Sie... Sie werden bald sterben. Sie brauchen Milch aber  in der Kinderstube ist nur Hirschblüte und die ist viel zu schwach dafür." Der Heiler heftete seinen Blick auf die magere Kätzin, dann auf den Stellvertreter. ,,Warum gibst du ihnen denn nicht Beute?" ,fragte Flickenpfote aus der hinteren Reihe. ,,Nein das dauert viel zu lange bis sie sich daran gewöhnen, aber rein theoretisch könnten wir es versuchen." Nach diesen Sart drehte sich der Tigerkater um und verschwand zwischen dem Ausenwall des Lagers. Mit einen Ohrenzucken bedeutete Heckenstern ihm zu folgen. Pandapfote spürte weiches, zugleich frostiges Fell neben ihr, ihr Kopf schoss herum aber neben ihr war niemand. Sie seufzte. Ich bilde mir auch schon Sachen ein. Die Katzen strömten auf die Lichtung, manche setzten sich in den Schnee und warteten andere verschwanden in ihre Baue. Pandapfote tabbte eine Schwanzlänge hinter Krähensee und wartete auf einen Befehl ihres Mentor's. ,,Pandapfote schieb ein bisschen Schnee weg." ,murmelte er durch das Fell, Pandapfote nickte und begann damit mit ihren zitternden Pfoten den Schnee wegzuschieben. Sie zitterte und ihre Pfoten fühlten sich wie abgefroren an aber sie machte weiter bis sie die braune, kahle Erde sah. Heckenstern nickte seiner Schülerin zu und er und Krähensee legten Blauwolke's Körper sanft auf die Lichtung. Durch Pandapfote fuhr ein Schmerz als sie ihre Mutter ansah. Ihr einst so wunderschönes blaugraues Fell war nun mit dem Blut der KieselClan-Katzen befleckt und wiegte sich langsam in der leichten Brise. Pandapfote leckte sich über ihre brennende Schulter, sie schmerzte furchtbar aber der Schmerz in ihren verletzlichem Herz war viel größer. ,,Alle Katzen die alt genug sind Beute zumachen sollen sich hier beim Silberfelsen zu einen Clan-Treffen versammeln!" Pandapfote schnaubte kurz und ein kleines Atemwölkchen bildete sich, löste sich sofort aber wieder in der eisigen Luft auf. Die Katzen strömten erneut auf die Lichtung und setzten sich in den kalten Schnee. Wuschelpfote presste sich zitternd an ihren Körper. Als Pinselohr mit Eichenbrand an ihrer Seite auf die Lichtung schlurften überzog Trauer ihr Gesicht als sie den Körper von Blauwolke sah. ,,Katzen des HeckenClan's ich verkündige das wir heute Nacht die Totenwache für Blauwolke abhalten werden." Die Clan-Katzen schwiegen, Pandapfote drückte ihre Schnauze in das weiche Fell ihres Bruder's und schluchtzte leise. ,,Zudem ernenne ich den neuen Mentor von Flickenpfote. Schwanenfeuer du bist bereit für deinen ersten Schüler ich hoffe du wirst Flickenpfote in ihren letzten Monden der Schülerzeit ein guter Mentor werden." Der weiße Krieger erhob sich und neigte seinen Kopf, und berührte die Nase der Kätzin. ,,Zu dem hat sich eine Schülerin entschieden den Weg einer Heilerin einzuschlagen." ,fuhr Heckenstern fort und blickte über seinen überraschten Clan. Mit einen Schweifzucken bedeutete er Schaumfänger zu sprechen. ,,Katzen des HeckenClan, ihr wisst ich bin nicht mehr der jüngste und deswegen ist es anderen Zeit einen Schüler auszuwählen. Die nächste Heilerin vom HeckenClan wird Hermelinpfote!" Heckenstern nickte langsam bevor er die weiße Kätzin fragte: ,,Hermelinpfote akzeptierst du den Rang einer Heilerschülerin?" Hermelinpfote nickte. ,,Gut dann wirst du mit mir am Halbmond zur Himmelswiege gehen um vom SternenClan akzeptiert zu werden." ,miaute Schaumfänger. Die Clan-Katzen erhoben ein erfreut es Jaulen und riefen den Namen der Schülerin. Schaumfänger berührte ihre linke Nase und Hermelinpfote setzte sich neben ihn. ,,Die Versammlung ist beendet." Heckenstern sprang vom Silberfelsen und sogleich begrüßten die Katzen den Heiler und deren Schülerin. Pandapfote sah sie warm an und miaute: ,,Du hast deine Bestimmung gefunden, viel Glück." Hermelinpfote schnurrte dankend, worauf Pandapfote sich umdrehte und in den Schülerbau huschte. Sie legte sich auf ihr kuscheliges Moosnest und wartete darauf das sie einschlief. Pandapfote öffnete ihre Augen und befand sich auf der dunklen Lichtung an der sie immer Sprenkelgeist begegnete. Wie auf ein Wort sprang die Schildpatt Kätzin aus den Büschen und strich um Pandapfote, in einen diabolischen Ton maunzte sie: ,,Du kennst ja Dunkelstreif oder?" Pandapfote nickte und Sprenkelgeist fuhr fort: ,,Nun sie ist wirklich eine herausragende Killermaschine, vielleicht bringt sie dir ja ein paar Tricks bei." Pandapfote blinzelte langsam und miaute mit rauer Stimme: ,,Warum? Ich habe doch schon Heckenstern." Sprenkelgeist rückte mit ihrer Schnauze zu ihrer bis sie nur noch eine Schnurrhaarlänge von ihr entfernt war und fauchte: ,,Er bringt dir nicht das töten bei, sie schon." Eisblaue Pupillen blitzten auf und eine schwarze Gestalt schob sich auf die Lichtung. Sein Pelz war ganz vernarbt. ,,Nimm das Angebot an sonst-" ,,Ruhig Schattenkrieger." ,murmelte Sprenkelgeist und legte ihren Schweif auf seine Schnauze. Schattenkrieger... Das ist ein schöner Name. Zu schön für einen Kater der im Wald der Finsternis rumstreift. Pandapfote sah für eine zeitlang auf den Boden. Ich könnte sie ja fragen, nur wo finde ich sie? Sprenkelgeist's Stimme hallte über die Lichtung als sie miaute: ,,Du findest sie beim Donnerweg, viele Fuchslängen weiter hat sie ihren Bau." Als Pandapfote aufsah waren die Katzen verschwunden und ihre Umgebung verschwand, bis sie nichts mehr erkannte. Sie sah die verschwommene gestalt von Hermelinpfote, diese stupste sie mit ihrer weichen Schnauze in die Flanke und maunzte leise: ,,Wach auf Schwester, wir beginnen mit der Totenwache für Mutter." Pandapfote nickte langsam, blinzelte sich den Schlaf aus den Augen und erhob sich auf die wackeligen Pfoten. Sie folgte ihrer Schwester auf die beschneite Lichtung und sah wie die Katzen sich nacheinander aufgereiht hatten und sich von der Kriegerin verabschiedeten. Hermelinpfote setzte sich hinter Sturmpfote und wartete. Pandapfote setzte sich ebenfalls und wartete, ihr Blick lag auf ihrer Mutter. Das Mondlicht tauchte ihr Fell in ein bezauberndes silber. Pandapfote bemerkte dass das Blut von ihrem Fell weggeleckt war. Nun war Hermelinpfote an der Reihe sie beugte sich vor und flüsterte ihr etwas ins Ohr aber Pandapfote verstand nicht was. Mit einen Nicken zu der schwarz-weißen machte Hermelinpfote ihr Platz und wich zurück. Pandapfote beugte sich nieder, legte ihre Schnauze neben das Ohr von Blauwolke und flüsterte: ,,Mutter, ich werde dich vermissen, aber nie vergessen. Du bleibst in meinen herzen und ich hoffe du wirst über mich und meine Geschwister wachen bis wir zu dir kommen werden." Sie schnurrte kurz, erhob sich und blickte über ihre Clan-Kameraden. Heckenstern nickte und wie auf ein Zeichen strömten sie in ihre Baue. Heckenstern,Wuschelpfote und ihre restlichen Geschwister legten sich schweigen zu Blauwolke's Körper, Pandapfote schlurfte ebenfalls zu ihnen, legte ihre Schnauze auf ihre Vorderpfoten und starrte in die Ferne. Sie sah wie Wirbelgesicht aus dem Kriegerbau schlüpfte. Ein leichter Hoffnungsschimmer flackerte in ihr auf, vielleicht würde er sich ebenfalls zu ihnen legen. Wütend vergrub sie ihre Krallen in der Erde als sie sah das er in der Kinderstube verschwand.

Kapitel 2:

,,Pandapfote, ruhe dich ein wenig aus. Du gehst heute am Abend jagen." ,miaute Heckenstern und erhob sich. Pandapfote stemmte sich auf ihre Pfoten und streckte sich genüsslich und sah im Augenwinkel wie Blauwolke aus dem Lager getragen wurde, Pinselohr und Eichenbrand gingen ihr hinterher und verschwanden ebenfalls. ,,Mache ich, danke." ,antwortete Pandapfote, neigte ihren Kopf und sprang zum Schülerbau. Sie streckte ihren Kopf hinein und sah die im dunkel leuchtenden Augen von Dachspfote. Die getigerte Schülerin sah Pandapfote an als diese sich hinlegte. Pandapfote lag mit unterschlagenen Pfoten auf ihren Nest und fragte Dachspfote: ,, Und wie ist Ingwerherz so als Mentorin?" Dachspfote hatte jetzt nämlich eine neue Mentorin bekommen da Hirschblüte, ihre eigentliche Mentorin, in der Kinderstube war. Die Kätzin zuckte gleichgültig mit den Schultern und miaute: ,,Eigentlich wie jeder andere Mentor." Dachspfote streckte ihre Hinterbeine bis sie zitterten und verlies den Bau da ihre Mentorin sie rief. pandapfote vergrub ihren Schnauze unter ihren Schweif, schloss die Augen und wartete darauf das die Dunkelheit sie verschlang. Eine warme Brise rüttelte an ihren Fell und der Geruch von Beute strömte in ihre Nase. Ein bekannter Geruch umhüllte sie und Pandapfote wand ihren Kopf. Die wunderschöne Gestalt von Blauwolke tratt auf die Lichtung. ,,Mutter!" Pandapfote sprang zu ihr und presste ihre Schnauze an ihr weiches, vertrautes Brustfell. Blauwolke schnurrte und miaute: ,,Ich vermisse deine Geschwister und dich." ,,Wir dich auch." ,flüsterte Pandapfote. ,,Ich muss wieder gehen, Schatz." Blauwolke wich zurück, Schmerz und Zuneigung leuchtete in ihren Augen bevor sie sich in einen Sternennebel artigen Dunst auflöste und Pandapfote der Dunkelheit überlassen wurde. Blinzelnd erhob sie sich und sah wie Schusselpfote neben ihr seelenruhig schlief. Pandapfote erhob sich und glitt auf die Lichtung. Heckenstern sprang ihr entgegen und miaute: ,,Du gehst dorthin wo du willst. Sturmpfote und Spiegelkristall sind auch unterwegs aber nicht mit dir in einer Gruppe." Pandapfote nickte und sprang flink zum Lagereingang und schlüpfte durch diesen hinaus. Finde Dunkelstreif. Die Worte schwirrten wie Bienen im Kopf der Schülerin und blindlings lief sie Richtung Donnerweg. Sie drosselte ihr Tempo und rutschte leicht über den Schnee. Sie öffnete ihr Maul und trabbte neben dem Donnerweg auf der Suche der Kätzin. Pandapfote hielt kurz inne und ihr wurde bewusst, dass sie nun die Grenze überschritten musste. Sie atmete kurz ein und aus und sprng über die Grenze und lief weiter. Das musste es sein! Ein großer Busch verstärkt mit Brombeerzweigen stand neben einer großen, verlassenen Eiche. Der unbekannte Duft warf sie fast um aber die Schülerin sprang zum Bau. Neugierig schnupperte sie daran und streckte ihren Kopf hinein. Leer... Enttäuscht legte sie die Ohren an, aber ein wütendes fauchen ertönte und ein Gewicht nagelte Pandapfote auf den Boden. ,,Du schon wieder." ,fauchte Dunkelstreif genervt und stieg von der Kätzin herunter. Pandapfote setzte sich auf und schüttelte sich den Schnee aus dem Pelz. ,,Ich wollte dich etwas fragen." Dunkelstreif legte sich schwerfällig auf die Seite und sah sie aus engen Augen an. ,,Und was?" Pandapfote neigte verlegen ihren Kopf und antwortete: ,,Nun vielleicht kannst du mir ein paar Tricks beibringen. Da ist diese eine Kätzin. Sie hat Junge und ich will sie einfach nur.." Pandapfote peitschte wütend mit ihren Schweif und bohrte ihre Krallen in den frostigen Schnee. ,,Hast du Junge gesagt?" Pandapfote nickte und murmelte: ,,Aber ich kann es nicht über's Herz bringen Junge zu töten aber sie schon."  Dunkelstreif's Pelz sträubte sich und sie miaute mit glänzenden Augen: ,,Bring mir die Jungen." Pandapfote hob ihren Kopf und fragte erstaunt: ,,A-Also machst du mit?" Dunkelstreif nickte und miaute: ,, In wenigen Sonnenaufgängen wirst du eine so großartige Kämpferin wie ich." Ihre eiskalte Stimme hatte einen rachevollen Unterton, sie hielt ihre schwarze Pfote hin. Pandapfote hielt inne. Ist das richtig? Sie verdrängte diesen Gedanken, immerhin hat diese Kätzin ihr Leben, das ihrer Geschwister und ihrer Mutter zerstört! Pandapfote hielt ihre schneeweiße Pfote hin und schlug ein. ,,Oh, ich muss los, jagen." ,miaute Pandapfote. ,,Warte, nimm das hier, ich habe eh keinen Hunger." Mit ihren buschigen Schweif schob Dunkelstreif Pandapfote ein ungewöhnlich fettes Kaninchen, einen Star und eine Maus hin. ,,Vielen dank." ,miaute Pandapfote mit glänzenden Augen hob die Beute auf und trug sie davon.

Kapitel 3:

,,Wow Pandapfote, das ist ja mal ein toller Fang." ,lobte Pinienlied die Schülerin, diese sah auf den Boden und antwortete nicht. ,,Bring das Kaninchen Hirschblüte." Pandapfote nickte, hob das Kaninchen auf und tabbte zur Kinderstube. Sie glitt durch den Farnvorhang und legte das Tier vor ihre Pfoten. Hirschblüte nickte ihr knapp zu bevor sie das Tier gierig verschlang. Pandapfote sah sich um, die Sterne leuchteten bereits hell über dem Lager und Pandapfote gähnte. Sie huschte in den Schülerbau und legte sich auf ihr Moosnest.

,,Gut so. Versuch es noch einmal." miaute Dunkelstreif. Pandapfote nickte und duckte sich. Sie rannte auf Dunkelstreif zu glitt unter ihren Bauch und bearbeitete diesen, glitt an der Seite mit ihren Vorderbeinen hoch umklanmerte ihren Rücken, zog ihren Hinterbeine unter den Bauch von Dunkelstreif hervor und drückte sich mit ihren ganzen Gewicht auf den Rücken von Dunkelstreif, sodass Dunkelstreif unter ihren Gewicht zusammenfiel. ,,Gut gemacht." ,miaute Dunkelstreif und erhob sich. Zufrieden leckte sich Pandapfote über ihre Lippen und setzte sich in den Schnee. Sie wurde nun schon vier Sonnenaufgängelang von der Streunerin trainiert und Heckenstern war sehr beeindruckt gewesen. ,,Wann bekomme ich endlich die Jungen?" ,fragte Dunkelstreif und kratzte sich am schwarzen Ohr. ,,Heut Nacht." ,antwortete Pandapfote und putzte sich über die Brust. ,,Sag mal, was machst du mit den Jungen? Tötest du sie?" Dunkelstreif schwieg, ihre Augen sprühten Funken bevor sie brummte: ,,Nein, es geht dich aber auch nichts an was ich mit ihnen mache." Der drohende Unterton erschreckte die Schülerin kurz bevor sie ihren Kopf entschuldigend neigte. ,,Ich gehe, wir sehen uns um Mitternacht wieder." Mit großen Sprüngen sprang Pandapfote davon , zurück in ihr Territorium. Ich frage mich ob ich Windhauch sehen werde. Pandapfote schlenderte gemütlich an der KieselClan-Grenze entlang, der Geruch einer Patrioulle wehte ihr entgegen. Schnell sprang Pandapfote in die sicheren Büsche, duckte sich und wartete aufmerksam. Dort war die Patrioulle, sie schritt bei der HeckenClan-Grenze entlang. Dabei waren Echowolke, Weißrücken, Buchenfeder, Kältepfote und Windhauch. Pandapfote schlug lautlos durch die Büsche, als sie in der Nähe von Windhauch war, fauchte sie so leise es ging: ,,Windhauch!" Der Krieger hob seinen Kopf, zuckte mit den Ohren und miaute Echowolke zu: ,,Ich sehe mich hier noch etwas genauer um, ich glaube ich glaube ich habe was gehört." Die Stellvertreterin nickte und verschwand mit dem Rest der Patrioulle. Als Pandapfote sich sicher war, zog sie sich aus dem Gestrüpp und sah Windhauch mit leuchtenden Augen an. ,,Ich habe mir Sorgen um dich gemacht." ,schnurrte er worauf Pandapfote ihre Schnauze an seine Kehle presste. ,,Es tut mir so leid, ich hätte es verhindern können." ,flüsterte er. Pandapfote konterte: ,,Nein, du hast sie schließlich nicht getötet." Windhauch schwieg und flüsterte: ,,Ich liebe dich, vergiss das nie." Pandapfote sah ihn an und schnurrte ironisch: ,,Hatte ich nicht vor du dummer Fellball." Mit einen letzten Schnurren hüpfte sie zurück ins Lager.

Pandapfote schlich um ihre Bau-Gefährten die fest und tief schliefen. Die Schüler strich leise wie eine Maus über die Lichtung, das Mondlicht durchflutete das Lager und lies es in einen wunderschönen, frostigen Glanz schimmern. Nervös spitzte sie die Ohren als sie sah wie Hirschblüte aus der Kinderstube schritt, sie gähnte kurz und verschwand im Schmutzplatztunnel. Das ist meine einzige Chance! Schnell rannte die Schülerin in weiten Sprüngen zur Kinderstube, reckte ihren Kopf hinein, strich durch den Farnvorhang und sah die Jungen mit leuchtenden Augen an. Kurz öffnete Pandapfote ihr Maul, Regen lag in der Luft und das war perfekt. Ohne weiteres Zögern nahm sie Rehjunges und Flechtenjunges am Nackenfell und trug sich auf die Lichtung. Die Jungen schliefen fest, somit machten sie auch keinen Lärm. Pandapfote quetschte sich durch den Ausenwall des Lager's, Zweige kratzten an ihren Flanken und sie kniff die Augen zusammen. Als sie frei war preschte sie so schnell sie konnte durch den Wald zu Dunkelstreif. Rehjunges wurde durch das hin und her wackeln munter und begann kläglich zu maunzen, genervt rollte Pandapfote mit den Jungen. Sie sah am Horizont bereits eine große Gestalt stehen. Dunkelstreif! Die Schülerin beschleunigte ihr Tempo, sprang elegant über einen Baumstamm und drosselte ihr Tempo bis sie ganz langsam war und die letzten Schritte trabbte. Dunkelstreif strich um die Schülerin, ihre Augen leuchteten beim Anblick der Jungen. Pandapfote legte die Jungen zu ihren Pfoten und instinktiv kuschelten sich die Jungen an ihr Bauchfell. Dunkelstreif fragte: ,,Wie heißen sie?" Pandapfote schob die Jungen zu Dunkelstreif's Vorderbeine und antwortete: ,,Rehjunges und Flechtenjunges." Dunkelstreif flüsterte: ,,Da kommt eine Kätzin zu uns." Pandapfote drehte sich um, hob ihren Kopf und schnüffelte, schlagartig erkannte sie den Geruch von Hirschblüte. ,,Los ins Gebüsch, ich übernehme die Sache." Dunkelstreif nickte,schob die Jungen mit der weißen Schnauze in die Büsche und verschwand ebenfalls. ,,Pandapfote? Bist du das?" Hirschblüte sprang aus den Gestrüpp auf die offene Lichtung, blickte die Schülerin verdutzt an und fragte: ,,Ich suche meine Jungen, Dein Geruch war mit ihren vermischt... Wo sind sie?" Die ersten Regentropfen fielen vom Himmel und tropften Pandapfote in das Nackenfell. Die Schülerin fuhr ihre scharfen Krallen aus und funkelte die ängstliche Kätzin an. ,,A-Also wenn das ein Witz sein sollte.. ist er nicht witzig!" ,lächelte die Hirschblüte und überschattete ihre Angst. Hmph du bist mager, hast kaum Kraft und da denkst du, du kannst mich besiegen? ,,Du hast mein Leben, das meiner Mutter und meiner Geschwister zerstört. Dafür wirst du jetzt büßen!" Hirschblüte schrie auf als die Schülerin sich auf sie stürzte. Pandapfote verbiss sich in ihrem rechten Ohr, klammerte sich um ihre Flanke, spürte jede einzelne Rippe und bearbeite ihren braunen Pelz mit den Krallen. Verzweifelt schüttelte sich Hirschblüte konnte aber die viel kräftigere Pandapfote nicht abwerfen. Der Regen durchnässte die Pelze der beiden, wodurch Pandapfote den Halt verlor und abrutschte. Als Hirschblüte wegrennen wollt, warf Pandapfote sie zu Boden, kratzte über ihr Gesicht drückte sie in den eiskalten Schnee der jetzt mit dem Blut befleckt war und riss ihren Bauch auf. Hirschblüte bewegte sich nicht mehr, war vor Angst erstarrt und sah Pandapfote mit hasserfüllten jedoch auch ängstlichen Augen an. ,,Süße Träume." ,fauchte Pandapfote ihr mit diabloischen Grinsen ins Ohr, hob ihre weiße Tatze mit den messerscharfen und langen Krallen und fuhr ihr von der Kehle den ganzen Bauch hinab. Hirschblüte wollte einen Laut von sich geben aner es kam nur ein gurgel-artiges Geräusch von ihr. Aus ihrer Kehle und ihren aufgeschlitzten Bauch floß unzählig vieles Blut. Pandapfote schüttelte sich, leckte sich über die blutbeklebte Pfote und sah zufrieden auf ihr Werk. Dunkelstreif glitt hervor, gefolgt von den stolppernden Jungen. ,,Gut gemacht. Nun Lebwohl." ,miaute Dunkelstreif und wollte bereits verschwinden aber Pandapfote miaute: ,,Sag niemals Lebwohl, dann stirbt die Hoffnung auf ein Wiedersehen." Dunkelstreif sah sie mit glänzenden Augen an bevor sie verschwand. Pandpfote sah das letzte Mal auf den Leichnam von Hirschblüte, hob den Kopf und sah zum SternenClan. Mein Geruch wird niemals entdeckt werden. Es war das richtige.

Kapitel 4:

Das laute Schreien weckte Pandapfote, überrascht sah sie sich um und bemerkte das ihre Bau-Gefährten ebenfalls durch den Schrei geweckt wurden. ,,Wer hat geschrien?" ,brummte Sturmpfote verschlafen. Pandapfote zuckte mit den Schulte rund sprang auf die Lichtung und sah wie ihr Vater auf und ab schritt, sein Schweif peitschte und seine Augen waren groß vor Angst. Schusselpfote setzte sich neben sie und gähnte verträumt. ,,Was ist denn jetzt schon wieder mit ihm?" ,fragte die Tigerkätzin genervt. Heckenstern schlüpfte aus seinen Bau und lief zu seinen Stellvertreter. ,,Was ist passiert?" Wirbelgesicht sah ihn an und maunzte vor Angst: ,,Hirschblüte! Sie und die Jungen sind weg!" ,,War klar." ,fauchte Schusselpfote Pandapfote zu, worauf die schwarz-weiße nickte. ,,Hast du denn einen Geruch entdeckt?" ,fragte Flickenpfote. Der Stellvertreter schüttelte seinen Kopf und miaute: ,,Der Regen hat alles weggespült!" Die Clan-Katzen schwiegen, bevor Eichenbrand mit krächzender Stimme sagte: ,,Schick doch Such-patrioullen los." Wirbelgesicht nickte und miaute: Ich führe die erste an, ich gehe zur FunkenClan-Grenze und kontrolliere dort alles. Ich nehme Ingwerherz, Kräuterschnee, Flickenpfote, Lehmkralle, Dachspfote und Sturmpfote! Pinienlied du nimmst die andere Patrioulle, such dir aus wen du mitnehmen willst." Mit einen Schwanzschnippen versammelten sich die aufgerufenen Katzen um Wirbelgesicht und folgten ihm aus dem Lager. ,,Beerenschleier, Schwanenfeuer, Schattenpfote, Schusselpfote,Spiegekristall und Pandapfote." , rief Pinienlied. pandapfote seufzte, stand auf und geseelte sich zur Kätzin. ,,Gut brechen wir auf." Die Katzen folgten Pinienlied und stapften durch den Wald. Schusselpfote lief neben Pandapfote und maunzte: ,,Was glaubst du ist mit Hirschblüte passiert?" Pandapfote zuckte gleichgültig mit ihrer Schweifspitze und antwortete: ,,Mir relativ egal." Schusselpfote nickte und redete weiter: ,,Ich glaube irgend ein Fuchs oder Dachs hat sie erwischt." Spiegelkristall sah über seine Schulter und miaute: ,,Glaube ich kaum, keine Katze hat einen Geruch von einen Fuchs weder einen Dachs gefunden. Außerdem was sollte dann mit den Jungen passiert sein?" Schusselpfote sah den Krieger an: ,,Vielleicht wurde sie am Donnerweg überfahren." Pinienlied spitzte ihre Ohren, änderte die Richtung und lief Richtung Donnerweg. ,,Möglich wäre es." ,miaute die gefleckte Kätzin. Als die Patrioulle beim Donnerweg ankamen überprüften sie alles, als Schattenpfote sein Kopf hob und rief: ,,Ich habe ihre Spur!" Der junge Kater rannte an den verwunderten Katzen vorbei und verschwand. Pinienlied seufzte genervt und rannte ihn mit der Patrioulle hinterher. Beim Laufen überschritten sie die Grenze und sahen wie der Pelz vom Schattenpfote vor Angst aufgestellt war, vor seinen Pfoten lag der Leichnam von Hirschblüte. Pandapfote hörte wie die Katzen neben ihr nach Luft schnappten. ,,Sie ist tot." ,miaute Schattenpfote und wich zurück. ,,Bist du dir sicher?" ,mainzte Beerenschleier worauf Schattenpfote genervt erwiederte: ,,Ich kann eine tote Katze von einer lebendigen unterscheiden." ,,Nun bringen wir sie ins Lager." ,wies Pinienlied an worauf Schwanenfeuer und Spiegelkristall die Kätzin am kalten Fell anpackten und der Patrioulle zurück Richtung Lager. ,,Wartet! Riecht ihr das?" ,rief Pandapfote und hob ihren Kopf. Pinienlied öffnete ihr Maul ein wenig und sog die Luft ein bevor sie miaute: ,,Katzen. Dort drüben sind sie." Die Kriegerin steuerte die Patrioulle zu den Katzen. ,,Was macht ihr hier auf HeckenClan-Territorium?" ,fragte sie knurrend. Ein grau gesprenkelter Kater erhob sich von den restlichen Katzen und miaute: ,,Unser Zuhause wurde zerstört. Meine Gefährtin hat Junge und wir wissen nicht wo wir hin können." Er deutete auf eine silberne Kätzin, zwei kleine Junge maunzten und kuschelten sich an das weiße Bauchfell der Kätzin. ,,Wie heißt ihr?" ,fragte Pinienlied. Der grau gesprenkelte Kater antwortete: ,,Mein Name ist Ash. Das hier ist Trüffel." Er deutete mit seinen Schweif auf einen dunkelgrauer Kater, diese neigte seinen Kopf. ,,Das hier ist Mikado, und ihre Schwester Hasel." Er zuckte mit den Ohrenspitzen zu den zwei Kätzinnen. Die dunkelbraune lächelte die Patrioulle an, während die andere nach links schaute und nur mit der Schweifspitze zuckte. ,,Das ist meine Gefährtin Welle und unsere zwei Jungen Moos und Wiesel." Die silberne Kätzin neigte ihren Kopf und sah ihre frierenden Jungen an. ,,Am besten ist es wir bringen sie in unser Lager." ,meinte Beerenschleier, Pinienlied nickte und trabbte voran. Sie sah über ihre Schulter und knurrte: ,,Folgt uns." Die Einzelläufer-Gruppe folgte ihren Befehl und reihten sich hinter Pandapfote und Schattenpfote ein. Ash und Welle trugen je eines der maunzenden Jungen. Als die Katzen endlich im Lager ankamen sahen ihre Clan-Mitglieder die Einzelläufer verächtlich an. ,,Ich hole Heckenstern. Der Rest geht und macht was er will. Jagen wäre nicht schlecht." ,brummte die gefleckte Kätzin und verschwand im Anführerbau. Pandapfote schritt zum Frischbeutehaufen und nahm sich eine klägliche Maus, legte sich in den Schnee und begann die Maus zu verspeisen. Im Augenwinkel sah sie wie Hermelinpfote mit Schaumfänger in das Lager trotteten, ihre Schwester sah fertig aus. Bestimmt war der Weg zur Himmelwiege anstrengend gewesen. Die weiße Kätzin schlurfte zu Pandapfote und lies sich schwerfällig nieder. ,,Und? Wie sind die anderen Heiler so?" ,fragte Pandapfote schnurrend. Hermelinpfote sah sie mit trüben dennoch aufgeregten, blauen Augen an und antwortete: ,,Sie sind sehr freundlich. Ich bin sogar nicht die einzige Heiler-Schülerin. Es gibt noch diesen einen Spinnenpfote, der ist auch noch in der Ausbildung." Sie zuckte mit ihrer schwarzen Schwanzspitze und flüsterte leise: ,,Weist du schon das neueste? Schusselpfote ist verliebt!" Pandapfote's Augen weiteten sich und neugierig fragte sie: ,,In wen?" ,,Ich weis es nicht, aber ich habe nur mitbekommen wie sie Schaumfänger fragte wann sie reif genug für Junge wäre." ,,Aber sie ist doch noch viel zu jung! Sie ist doch noch Schülerin!" Hermelinpfote zuckte mit den Schultern und konterte: ,,Naja, ihr werdet in zwei Monden zu Krieger, also von daher." Pandapfote schluckte den gekauten Bissen in ihrem Maul runter und schob den Rest Hermelinpfote zu, diese nickte knapp und knabberte an dem mageren Fleisch. Pandapfote knabberte an ihrer Kralle und beobachtete wie die Such-Patrioulle von Wirbelgesicht ins Lager zurück kehrte. Der graue Krieger schrie auf als er den Leichnam seiner Gefährtin sah. Er presste sich an ihre Flanke und vergrub seine Schnauze in ihren Fell. ,,Hermelinpfote! Untersuche bitte Hirschblüte's Leichnam im Heilerbau. Ich muss Kräuter suchen!" ,rief der Heiler und schlüpfte aus dem Lager. ,,Kann ich dir helfen?" ,bot Pandapfote an, worauf Hermelinpfote erwiderte: ,,Ja klar. Danke." ,sie schluckte den letzten Bissen hinunter und trabbte zu Hirschblüte ind verbiss sich in ihren Nackenfell, wurde darauf aber brutal von Wirbelgesicht weggestoßen. ,,Fass sie bloß nicht an!" ,fauchte er mit gebleckten Zähnen. Hermelinpfote entgegnete ruhig dennoch mit höhnischen Unterton: ,,Willst du dich etwa mit einer zukünftigen Heilerin anlegen?" ,,Da hat sie Recht, lass sie ihre Arbeit machen." ,murmelte Krähensee dem Stellvertreter ins Ohr und führte ihn weg. Erneut verbiss sich Hermelinpfote in dem Nackenfell der Kätzin und zog sie unsaft in den Heilerbau und lies sie auf einen vorbereiteten Moosnest fallen. Als sie mit der Untersuchung begann, fragte Pandapfote: ,,Sag mal. Jetzt wo du Heiler-Schülerin bist, kann ich dir doch etwas anvertrauen und du sagst es niemanden oder?" Hermelinpfote blickte nicht auf sondern antwortete: ,,Solange es nichts mit einer Prophezeiung zu tun hat, sage ich es keinen." Pandapfote kratzte mit ihren Krallen am Boden und sie flüsterte: ,,Ich habe Hirschblüte ermordet." Hermelinpfote drehte sich um und sagte uninteressiert: ,,Ich weis, und bevor du fragst woher ich das weis, zwischen ihren Krallen sind Harre von deinen Pelz. Sei nur froh das Schaumfänger das nicht entdeckt hat." Pandapfote starrte sie mit offenen Maul an und beobachtete ihre Schwester weiterhin.

Kapitel 5:

,,Alle Katzen die alt genug sind Beute zu machen sollen sich hier beim Silberfelsen zu einen Clan-Treffen versammeln!" Pandapfote spitzte ihre Ohren und sprang auf die Lichtung, sah sich um und setzte sich neben Dachspfote. Heckenstern wartete bis alle Katzen versammelt waren, dann rief er mit heiser Stimme: ,, Es ist an der Zeit eine Schülerin zur Kriegerin zu ernennen. Ingwerherz bist du davon überzeugt, dass Dachspfote bereit ist eine Kriegerin zu werden?" Ingwerherz schnurrte: ,,Ja." Heckenstern nickte knapp bevor er fort fuhr: ,, Ich Heckenstern, Anführer des HeckenClan rufe die Kriegerahnen an um auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert um eure edlen Gesetze zu erlernen und ich biete sie euch als Kriegerin an." Dachspfote's Augen leuchteten und sie peitschte aufgeregt mit ihren Schweif. ,,Dachspfote, versprichst du das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?" Dachspfote antwortete mit fester Stimme: ,,Ich verspreche es." Heckenstern schnippte mit seinen Ohren und miaute: ,,Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClan's deinen Kriegernamen. Dachspfote, von nun wirst du Dachsfeder heißen. Wir ehren deine Kühnheit und deinen scharfen Verstand und wir begrüßen dich als vollwertige Kriegerin im HeckenClan!" Heckenstern sprang von seinen Felsen, legte seinen Kopf auf ihre Stirn und Dachsfeder leckte ihn ehrenvoll über die Schulter. ,,Dachsfeder! Dachsfeder!" ,jubbelten die Clan-Mitglieder. Pandapfote knuffte ihre Freundin beglückwünschend in die Schulter, diese sah sie mit warmen Blick an. Hermelinpfote setzte sich neben ihre Schwester und flüsterte: ,,Bald bekommt ihr auch all den Ruhm." Pandapfote sah sie schräg an und fragte: ,,Vermisst du den das Kriegerleben nicht? Das ganze kämpfen, die tollen Patrioulle und das wunderbare jagen!" Hermelinpfote schnurrte kurz amüsiert und meinte: ,,Jagen kann ich immer noch. Kämpfen und patrioullieren war noch nie mein Ding, wie du vielleicht gemerkt hast." Pandapfote legte ihre Schnauze auf ihre Stirn und schnurrte: ,,Solange du glücklich bist kannst du sein was du willst." Die kleine Kätzin schnurrte wohlwissend. ,,Sieh mal! Merkst du wie glücklich sie ist?" Pandapfote folgte ihren Blick und sah wie Schusselpfote strahlend mit einer Maus ins Lager sprang. Flink legte sie ihre Beute auf den Frischbeutehaufen und sprang zu Pinienlied und maunzte ihr etwas zu worauf diese den Kopf schüttelte. Als Schusselpfote erneut was sagte nickte sie und erfreut sprang sie zu ihren Schwestern. ,,Na hallo! Warum so glücklich?" ,schnurrte Pandapfote. ,,Ach egal." ,maunzte die Tigerkätzin und knetete den Schnee mit ihren kleinen Pfoten. Pandapfote und Hermelinpfote tauschten einen Blick und grinsten leicht. ,,Sag mal Schwesterherz, kommst du mit auf die Jagd-Patrioulls später am Abend?" ,fragte Schusselpfote. Pandapfote nickte und nieste kurz. ,,Bist du krank?" ,fragte Hermelinpfote sofort hellwach, Pandapfote schüttelte ihren Kopf und Hermelinpfote atmete erleichtert auf. ,,Kranke Katzen sind in der Blattleere immer ungern gesehen." Pandapfote nickte und sah wie die Sonnenhochpatrioulle sich auf den Weg machte. Sturmpfote schritt zu seinen Schwestern und setzte sich neben Schusselpfote. ,,Ich hasse es." ,knurrte der Kater, seine Geschwister sahen ihn fragend an worauf er fortfuhr: ,,Die ganze Sache mit Wirbelgesicht." Zustimmend nickte Pandapfote mit ihren Kopf und zuckte mit ihrer Schwanzspitze.

Pandapfote schlich sich an den Kleiber an, der gerade am Boden saß und Samen aufpickte. Die Schülerin schätzte wie weit sie noch entfernt war, spannte ihre Hinterbeine an und sprang direkt auf das Tier. Sie tötete das Tier rasch, hob es auf und trabbte zurück zu der Lichtung wo die Patrioulle wartete. Pandapfote bemerkte wie die türkisen Augen von Schusselpfote strahlten. Wie süß. Die Patrioulle kehrte mit der mageren Beute zurück ins Lager. Pandapfote legte ihre Beute auf den Frischbeutehaufen, sie sah wie Schaumfänger Heckenstern in den Heilerbau führte. Oh nein.. Heckenstern ist anscheinend krank. Sie trabbte zum Schülerbau und lies sich auf ihrem Nest nieder. Sie überließ sich der Dunkelheit und schlief sofort ein. Sie träumte gerade von der Blattfrische und wie sie zusammen mit Windhauch auf der Jagd war. Gerade als sie in ihren Traum ein Kaninchen fing, tratt sie jemand in die Seite. Verschlafen hob sie ihren Kopf und sah sich um wer sie getreten hatte. Überrascht stellte sie fest dass sie im Heilerbau war. Warum bin ich hier? Sie sah das Heckenstern sie aus versehen getreten hatte. ,,Entschuldigung." ,sagte er, hatte kaum eine Stimme und Schaumfänger murmelte: ,,Schon besser deine Stimme." Heckenstern legte seinen Kopf auf seine Vorderpfoten und schloss seine Augen. Seine Atmung ging schnell aber nach wenigen Herzschlägen ging sie langsamer und ruhiger und Pandapfote merkte dass er jetzt schlief. ,,Warum bin ich hier und wer hat mich im Schlaf her getragen?" Und warum habe ich nichts gemerkt?! Hermelinpfote setzte sich vor sie und antwortete: ,,Schusselpfote hat mir berichtet das du an deiner Schulter geblutet hast, worauf sie und ich dich her getragen haben." Verwirrt sah Pandapfote zu Boden. Warum hatte sie geblutet? ,,Wahrscheinlich war ein Dorn in deinen Nest und du bist darauf gelegen. Nebenbei du hast den Abend und die ganze Nacht lang durchgeschlafen." Die Heiler-Schülerin schob der Schülerin eine Amsel zu. ,,War Heckenstern den gar nicht wütend darüber?" Hermelinpfote schüttelte ihren Kopf. ,,Gib meinen Anteil jemanden der es mehr als ich braucht." Ihre Schwester sah sie böse an, worauf Pandapfote zusammen zuckte und begann die Amsel auf zu essen. ,,Würdest du es nicht wirklich brauchen hätte ich es selber gegessen also von daher." Als Pandapfote fertig gegessen hatte erhob sie sich und tratt auf die Lichtung. Das Licht der aufgehenden Sonne blendete so stark, dass sie ihre Augen zusammen kniff und sah wie Wirbelgesicht die Patrioulle einteilte. ,,Pandapfote. Du gehst mit auf Patrioulle." Ihren Namen sagte er kalt und hasserfüllt worauf Pandapfote ein Fauchen unterdrückte. Sie geseelte sich zu Schwanenfeuer und folgte der Patrioulle in den Wald. Tropfen sickerten in Pandapfote's Nacken und sah wie der Schnee schon begann leicht zu schmelzen. ,,In zwei Monden ist die Blattleere wieder vorbei." ,miaute Schwanenfeuer zufrieden und Pandapfote zuckte kurz zustimmend mit ihren Ohren. Die Patrioulle tappte an der KieselClan-Grenze entlang als ihnen ebenfalls eine Patrioulle entgegen lief. Mauspfote trug eine Maus und Echowolke einen Kleiber. ,,Moment mal." ,fauchte Wirbelgesicht und funkelte Echowolke an. ,,Gibt es ein Problem?" ,fauchte die Kätzin. ,,Ja das ist unsere Beute!" Echowolke größte höhnisch und knurrte: ,,Und? Unser Clan hungert immer noch!" Wirbelgesicht fauchte und stürzte sich auf die dunkle Kätzin. Sogleich begann ein Kampf, Pandapfote stürzte sich auf Mauspfote und zerfetzte seine Flanke. Der Schüler fauchte und riss Pandapfote über die Stirn und Pandapfote verbiss sich in seiner Vorderpfote. Der Kater schrie auf sodass Pandapfote ihre Kiefer noch mehr zusammen drückte. Als der Kater schon wie am Spieß jaulte lies sie ihn los und sah wie er wegrannte. Pandapfote sah sich um und sah wie Flickenpfote von Buchenfeder auf den Boden gedrückt wurde. Pandapfote stoß sich vom Boden ab und preschte auf die zwei ringenden Katzen zu, sprang und landete auf dem Rücken der feindlichen Kätzin. Während Flickenpfote ihren Bauch bearbeitete, drückte Pandapfote der Kätzin ihre Krallen in ihr Fleisch und Gesicht. Buchenfeder erhob sich auf die Hinterbeine, das Blut rann in ihre Augen und blindlings taumelte sie rückwärts. Pandapfote klammerte sich an ihren Rücken fest und verbiss sich in ihren Nackenfell. Mit einen kurzen Schwanzzucken bedeutete sie Flickenpfote sich auf sie zu stürzen, dies tat diese auch und rammte Buchenfeder die Böschung zum Fluss hinab. Pandapfote und Buchenfeder rutschten auf das Eis. Echowolke befreite sich aus den Griff von Wirbelgesicht und schrie ihrer Patrioulle zu: ,,Rückzug! Lass die Beute liegen und fliegt zurück ins Lager!" Pandapfote hob ihren Kopf, lag mit ausgestreckten Beinen auf den Eis und sah um sich. Erst jetzt realisierte sie das Windhauch auch dabei war, dieser so wie der Rest der Patrioulle hetzten über den zugefrorenenen Fluss. Buchenfeder fauchte Pandapfote kurz an bevor sie sich erhob und ebenfalls davon sprang. Vor dem Ufer blieb sie stehen und sie fauchte: ,,Viel spaß beim Schwimmen!" Pandapfote erhob sich auf wackeligen Pfoten und sah sich um. Tiefe Ritzte waren in der dünne Eisschichte und Buchenfeder erhob sich auf die Hinterbeine. ,,Lauf Pandapfote!" ;schrie Flickenpfote, Pandapfote erhob sich aber da schnellte Buchenfeder mit ihren ganzen Gewicht auf das Eis und es ertönte ein brech-artiges Geräusch und die Eisschicht verschwand unter den Pfoten der Schülerin und die zerbrochenen Eisstücke wurden von der Strömung mitgerissen, ebenso die Kätzin. ,,Bye, bye!" ,rief Buchenfeder. Pandapfote schrie verzweifelt: ,,Hilfe! Ich ertrinke! Hilfe!" Pandapfote merkte wie ihre trettenden Beine nachgaben und ihr Körper in die schwarze Tiefe sank. Ist es das Ende? Sterbe ich jetzt?  ,,Es ist noch nicht deine Zeit." ,hallte eine Stimme in Pandapfote's Kopf und verschwommen machte sie die Schatten einer Katze aus die in das Wasser sprang. 

Kapitel 6:

,,Sie wird doch nicht sterben oder?" ,,Seht sie atmet." Pandapfote erbrach einen Schwall Wasser und öffnete langsam ihre Augen. Keuchend sah sie die verschwommenen Gestalten von Windhauch und Flickenpfote. ,,Pandapfote alles ok bei dir?" ,fragte Schwanenfeuer und beugte sich zu der triefnassen Schülerin. ,,Abgesehen davon dass ich gerade fast abgesoffen wäre, geht es mir blenden." ,knurrte sie und stemmte sich auf ihre Vorderbeine. Windhauch sah sie an, Angst lag in seinen Bernstein Augen. Du hattest Angst mich zu verlieren. ,,Du- du hast mich gerettet?" ,knurrte Pandapfote in vorgetäuschter Feindseligkeit, worauf Windhauch unbeeindruckt nickte. ,,Warum?" Windhauch stand auf und er knurrte: ,,Stell keine Sinnlosen Fragen sondern sei eher dankbar." ,,Jaja." ,knurrte sie zurück und sah den Kater nach als er die Böschung hinabschritt und durch den Fluss zurück an das andere Ufer schwamm. ,,Die KieselClan-Patrioulle hat es nicht gekümmert dass du fast in ihren Territorium ertrunken wärst, aber Windhauch kehrte um und rettete dich." ,erklärte Flickenpfote und presste sich an Pandapfote's Flanke und stüzte diese. ,,Ach ja?" ,fragte sie unbeeindruckt und schritt zurück an die Grenze wo die anderen sich wieder versammelten und warteten. ,,Du gehst besser zu Schaumfänger." ,murmelte Wirbelgesicht mit kalten Blick. ,,Äh hallo? Du hättest gerade deine Tochter verlieren können und dann reagierst du so? Was ist denn nur los mit dir?" , fauchte Flickenpfote den Stellvertreter an, dieser sah sie mit funkelnden Augen an und knurrte: ,,Ich hab bereits meine Gefährtin und meine Junge verloren! Die da-" er deutete auf Pandapfote, ,,Sind mir so verdammt egal, ich wäre froh wenn sie sterben würden wäre wenigstens eine Last  weniger." Pandapfote fuhr ihre Krallen aus, bereit sich auf ihn zu stürzen und ihn seine Kehle zu zerfetzten wie sie es mit Hirschblüte schon tat, aber Flickenpfote stellte sich vor sie und schüttelte ihren Kopf, warnend blitzten ihre Augen. ,,Nehmt die Beute mit, wir gehen zurück ins Lager damit Schaumfänger unsere Wunden ansehen kann." ,befahl er und schritt arogant ins Lager zurück. 

,,Ich glaube du wirst krank. Wundert mich nicht." ,murmelte Schaumfänger und nieste kurz während er Pandapfote begutachtete. Die Schülerin hob ihren Kopf und protestierte: ,,Aber mein Clan braucht mich!" Schaumfänger drehte sich um und sagte leise: ,,Der Clan hat genug Katzen die fähig sind zu jagen. Außerdem bringt es niemanden was wenn du andere Katzen ansteckst. Heckenstern ist so wie so schon krank, und es sollen nicht noch mehr werden." Pandapfote nickte verständnisvoll und ihr Blick ruhte auf dem schlafenden Tigerkater. Heckenstern zuckte manchmal mit seinen Pfoten und Schnurrhaaren, schlief aber ruhig. Pandapfote legte ihren Kopf auf ihre Vorderpfoten und beobachtete Hermelinpfote die gerade mit Katzenminze in den Bau tratt. ,,Hermelinpfote." Schaumfänger deutete mit einen Schwanzschnippen näher zu treten, diese nickte kurz und setzte sich neben ihren Mentor. ,,Heckenstern hat grünen Husten. In der Nacht hab ich bemerkt wie er ein Leben verlor." ,flüsterte der silberne Tigerkater mit beunruhigter Stimme. Hermelinpfote sah mit betrübten Augen zu Heckenstern und ihre schwarze Schwanzspitze zuckte nervös. ,,Schaumfänger?" Pandapfote wand ihren Kopf und sah dass Heckenstern mit unterschlagenen Pfoten und zusammen gekniffenen Augen auf seinen Nest lag und den Heiler ansah. ,,Ja Heckenstern?" ,fragte dieser und sah ihn an. ,,Morgen ist die große Versammlung. Ich muss dort hin." Schaumfänger stand auf und strich um ihn und erwiederte: ,,Nein musst du nicht. Du hast einen verlässlichen Stellvertreter, der schafft das schon." Verlässlich! Ha! Von wegen! ,,Aber dann glauben die anderen Clans dass wir geschwächt sind." ,brummte der Anführer und rupfte mit seinen Krallen an seinen Nest wenige Moosstücke heraus. ,,Sag mir wer alles mit geht und ich sage es dann Wirbelgesicht." Heckenstern schwieg kurze Zeit bevor er nickte und krächzte: ,,Er, du, Hermelinpfote, Beerenschleier, Pinienlied, Lehmkralle, Krähensee, Sturmpfote, Wuschelpfote, Schattenpfote, Ingwerherz und Eichenbrand." Der Heiler nickte und verschwand auf der Lichtung. ,,Hermelinpfote? Du wirst mir doch erzählen was es neues gibt oder?" ,fragte Pandapfote und sah ihre Schwester hoffnungsvoll an, diese nickte knapp bevor sie anfing Kräuter zu mischen. Pandapfote zuckte mit ihrer Schwanzspitze und legte ihren Kopf auf ihre Vorderpfoten. Überrascht zuckte sie mit ihrer Schwanzspitze als Schusselpfote in den Bau tratt, zwei Mäse baummelten aus ihren Maul. Die Tigerkätzin begrüßte Pandapfote in dem sie ihre Nase mit ihrer eigenen berührte und Hermelinpfote kurz in die Seite knuffte. Die Heiler-Schülerin zuckte mit ihren schwarzen Ohrenspitzen und Pandapfote miaute herzhaft und begrüßend. ,,Hier für euch." ,miaute Schusselpfote, legte die Mäuse auf den Boden und schob sie den zwei Kätzinnen zu. Pandapfote schnurrte dankend und biss hungrig hinein, Hermelinpfote währendesen nahm ihre Maul auf und schob sie dem schlafenden Heckenstern zu. ,,Aber die ist für dich!" ,protestierte Schusselpfote, woraufhin Hermelinpfote entgegnete: ,,Kranken Katzen brauchen es dringender als ich." Schusselpfote öffnete ihr Maul um zu protestieren, schwieg aber als sie den glühenden Blick der Heiler-Schülerin begegnete. Sie wechselte das Thema als sie schnurrte: ,,Ich hab mich endlich entschieden!" Sie schloss die Augen, ein Lächeln breitete sich auf ihren Gesicht aus und sie schnurrte. ,,Entschieden? Für was?" ,fragte Pandapfote überrascht. Schusselpfote zuckte mit ihrer Schwanzspitze und flüsterte: ,,Dafür dass ihr Tanten werdet!" Hermelinpfote sah sie gleicgültig mit schiefen Blick an und murmelte: ,,Bist du denn nicht zu jung?" Schusselpfote grinste und antwortete: ,,Ich krieg Junge erst in vielen,vielen,vielen Monden." Pandapfote wechselte kaum merkbar einen Blick mit Hermelinpfote bevor sie nach hackte: ,,Und? Wer ist der glückliche?" ,,Ist noch geheim." Die Tigerkätzin sah zu Boden und knetete nervös mit den Pfoten den Boden. ,,Wir sind deine Schwestern. Du kannst uns doch vertrauen." ,murmelte Hermelinpfote leise, drehte sich um und begann Kräuter zu mischen. ,,Ich weis."Die Heiler-Schülerin zuckte mit ihren Schnurrhaaren bevor sie leicht genervt brummte: ,,Und warum sagst du es uns dann nicht einfach?" ,,Weil er gesagt hat, dass ich niemanden sagen soll das er der jenige ist!" ,fauchte Schusselpfote mit gesträubten Fell und stakste aus den Bau. Hermelinpfote knurrte genervt und Pandapfote fragte: ,,Sag mal Schwesterherz. Wünscht du dir nie einen Gefährten oder Junge?" Hermelinpfote hielt kurz inne bevor sie wieder anfing weiter zu mischen. ,,Ich könnte ja einen Gefährten und Junge haben wenn ich wollte, aber ich will meiner Arbeit als Heilerin treu sein. Würd eich nicht treu sein, hätte ich das Amt auch nicht gewählt." Ihre Stimme klang ungewöhnlich kalt, weshalb Pandapfote kurz zusammen zuckte. ,,Hermelinpfote komm! Wir brechen zur großen Versammlung auf." ,miaute Schaumfänger auffordernd und sah mit seinen Kopf in den Bau. Hermelinpfote nickte knapp, berührte beim vorbeigehen Pandapfote mit der Schwanzspitze an der Schulter und verschwand draußen. Pandapfote hustete kurz, rollte sich zusammen und schloss die Augen.

Kapitel 7:

,,Wieso bist du nur so stur?" Pandapfote blinzelte sich den Schlaf aus den Augen und sah leicht verschwommen wie ihre zwei Schwestern gerade stritten. ,,Ich stur? Du bist das wohl eher. Du bist stur genug um nicht mal deinen Schwestern zu vertrauen." ,knurrte Hermelinpfote, worauf Schusselpfote mit ihren Schweif peitschte und wütend antwortete: ,,Ja weil ich ganz genau weis dass du alles wieder herumerzählst! Ich will nicht dass er wütend wird!" ,,Ach so schätzt du deine Geschwister ein? Hach ist ja bezaubernd." ,fauchte Hermelinpfote aus schmalen Augen. ,,Weist du was? Du hast dich verändert! Ich hasse dich!" Mit diesen Satz schnippte Schusselpfote wütend mit ihren Ohren bevor sie sich demonstrativ abwand und auf die Lichtung schlüpfte. ,,Wie viel hast du mit gehört?" ,fragte Hermelinpfote nun etwas ruhiger und sah Pandapfote an. Diese antwortete leise: ,,Ich bin munter geworden wo Schusselpfote gerade gefragt hat warum du so stur bist." Die Heiler-Schülerin legte ihr gesträubtes Nackenfell wieder an und enspannte sich. Pandapfote schüttelte ihren Kopf und setzte sich auf und nieste kurz. ,,Wieso habt ihr überhaupt gestritten?" , fragte sie nun und putzte ihr Gesicht. Hermelinpfote schwieg und suchte in den Ritzen des Baumstamme's verschiedene Kräuter. Pandapfote senkte kurz ihren Blick bevor sie fragte: ,,Und wie war die große Versammlung?" Die Heiler-Schülerin mischte Kräuter und antwortete: ,,Der KieselClan hat drei neue Junge, der FunkenClan hat zwei neue Kriegerinnen und der KälteClan hat vier neue Schüler. Außerdem sind zwei Junge in ihren Clan an Grünen Husten gestorben." ,,Oh die armen." ,maunzte Pandapfote und Hermelinpfote nickte knapp. ,,Entschuldige dich doch einfach bei ihr, ein Streit bringt keinen von euch etwas." Hermelinpfote stoppte und sah über ihre Schulter. ,,Es gibt keinen Grund für eine Entschuldigung. Das was ich sagte ist nur die Wahrheit." Pandapfote schwieg und richtete ihren Blick auf Wirbelgesicht der gerade in den Heilerbau tratt. ,,Ist Heckenstern wach?" ,fragte er kurz und widmete keinen seiner Töchter einen Blick. Hermelinpfote schüttelte ihren Kopf, erhob sich und schlich zum Moosnest des Anführers. Sanft rüttelte sie an seiner Schulter und ruckartig hob der Kater seinen Kopf. ,,Werden wir angegriffen?" ,fragte er und sah sich hektisch um. ,,Nein, Wirbelgesicht will dir nur was sagen." ,antwortete Hermelinpfote und wich zurück. ,,Heckenstern. Wir haben ja diese Einzelläufer aufgenommen nicht wahr?" Der Anführer nickte bedächtig. ,,Nun ein paar wollen sich uns anschließen." Heckenstern erhob sich und sah seinen Stellvertreter mit leuchtenden Augen an. ,,Sind sie auf der Lichtung?" ,fragte er nun mit fester Stimme, worauf Wirbelgesicht nickte und den Anführer auf die Lichtung führte. Neugierig schob sich Pandapfotd in den Eingang und sah nach draußen. Die Streuner neigten ihre Köpfe. Ash der eine Art Anführer der Einzelläufer war trägt vor und neigte seinen Kopf vor Heckenstern und miaute: ,,Danke dass ihr uns aufgenommen habt. Ohne euch wären unsere Jungen erfroren. Wir verdanken euch so vieles. Ein paar von uns wollen deinem Clan beitreten." Ein paar der Katzen nickten zustimmend. Die silberne Kätzin trägt neben ihren Gefährten und sagte mit fester Stimme: ,,Ich schließe mich euch an. Meine Jungen ebenso." Sie deutete auf Moos und Wiesel die hinter ihr am Boden saßen und verwirrt um sich blickten. ,,Ich trette ebenso bei." ,miaute die blinde Kätzin Hasel. ,,Ich bin es leid durch die Gegend zu laufen, blind und hilflos und nur wartend bis irgend ein Fuchs mich erwischt. Ich bin zwar nicht die beste Jägerin aber immer hin kann ich mich beweisen." Die dunkelbraune Kätzin Mikado trägt nun vor und miaute: ,,Ich schließe mich euch nicht an. Ich danke euch zwar für alles, aber das Clan-Leben ist nicht mein Ding." Heckenstern nickte langsam und sah zu Trüffel. Der graue Kater schnurrte: ,,Ich verdanke euch ebenfalls sehr viel aber ich werde mit Mikado weiter ziehen." Heckenstern neigte seinen Kopf und sah wieder Ash an. ,,Ich bin froh einen so hilfsbereiten Clan getroffen zu haben. Da ich meine Familie nicht verlassen will, schließe ich mich euch ebenfalls an." Heckenstern schnippre ruhig mir seiner Schwanzspitze, drehte sich um und sprang auf den Silberfelsen. ,,Alle Katzen die alt genug sind Beute zu machen sollen sich hier beim Silberfelsen zu einem Clan-Treffen versammeln!" Die Katzen strömten auf die Lichtung und setzten sich vor den Felsen. Pandapfote legte sich mit unterschlagenen Pfoten ein Stück vor den Bau nieder. Als die Katzen versammelt waren miaute Heckenstern: ,,Ein paar unserer Gäste wollen sich uns anschließen." Überraschtes Gemurmel erhob sich in der Menge und Heckenstern bedeutete mit einen Schwanzzucken ruhig zu sein. Die Laute verstummten und der Tigerkater fuhr fort: ,,Ash, Hasel und Welle trettet vor!" Die aufgeforderten Katzen schlichen durch die Menge und reihten sich neben einander vor dem Felsen auf. ,,Ich Heckenstern Anführer des HeckenClan rufe meine Kriegerahnen an um auf diese Katzen herabzublicken. Ich bin mir sicher sie werden eure edlen Gesetzte und unser Clan-Leben lernen und ehren." Er senkte seinen Blick und musterte die Katzen. ,,Da ihr zu alt für Schüler seit werdet ihr direkt Krieger, aber trotzdem bekommt ihr einen erfahrenen Krieger als Mentor." Die Katzen nickten zustimmend. ,,Ash, versprichst du das Gesetz der Krieger  einzuhalten und den Clan zu beschützen selbst wenn es dein Leben kostet?" Ash antwortete mit entschlossener Stimme: ,,Ja, ich verspreche es." ,,Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Ash, von diesen Augenblick an wirst du Aschensee heißen." Krähensee murmelte ihn was zu, darauf nickte der frisch ernannte Aschensee und erhob sich vor Heckenstern. Der Anführer sprang auf den Boden und legte seine Schnauze auf seine gesprenkelte Stirn, worauf Aschensee seine Schulter ehrenvoll ableckte. Heckenstern tratt nun zu Hasel und miaute: ,,Hasel, versprichst du das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen selbst wenn es dein Leben kostet?" Die blinde Kätzin nickte. ,,Hasel, von diesen Augenblick an wirst du Haselklaue heißen." Heckenstern legte ihr ebenso seine Schnauze auf ihre Stirn und sie leckte ihn über die Schulter und reihte sich wieder neben Aschensee ein. ,,Welle, versprichst du das gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen selbst wenn es dein Leben kostet?" ,,Ich verpsreche es." ,antwortete sie mit großen Augen. ,,Welle, von diesen Augenblick an wirst du Wellentraum heißen." Auch bei ihr legte er seine Schnauze auf ihren Kopf und die gestreifte Kätzin leckte ihn zitternd mit der pinken Zunge über sein Schulterfell. ,,Aschensee! Haselklaue! Wellentraum!" Der Clan jubelte und begrüßte die neuen Clan-Mitglieder. ,,Die Versammlung ist aber noch nicht beendet!" Die Katzen sahen sich verwirrt und überrascht an und Heckenstern fuhr fort: ,,Wuschelpfote. Schusselpfote. Sturmpfote. Pandapfote. Trettet vor!" Pandapfote's Herz rutschte ihr runter, sie zitterte und ihre Augen weiteten sich. Auf zitternden Beinen erhob sie sich und trabbte zu der Katzenmenge, diese macht ihr und ihren geschwistern Platz sodass sie durch gehen konnten. Pandapfote und ihre Geschwister setzten sich vor den Silberfelsen und blickten zu deren Anführer hoch. ,,Ich, Heckenstern, Anführer des HeckenClan rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie auf diese Schüler herabzublicken. Sie haben hart trainiert, um eure edlen Gesetze gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Krieger." Pandapfote riss mit ihren Krallen nervös Grashalme heraus und sie spürte wie Wuschelpfote neben ihr leicht vor Aufregnung zitterte. ,,Wirbelgesicht, bist du davon überzeugt, dass Wuschelpfote dazu bereit ist ein Krieger zu werden?" Der gefleckte Kater nickte knapp und kaum sehbar. ,,Wuschelpfote, versprichst du das Gesetz der Krieger einzuhalten, und den Clan zu beschützen selbst wenn es dein Leben kostet?" ,,Ich verspreche es." ,sagte der gefleckte Schüler mit fester Stimme. ,,Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClan deinen Kriegernamen. Wuschelpfote, von diesem Augenblick an wirst du Wuschelschweif heißen. Wir ehren deinen Eifer und deine Freundlichkeit und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im HeckenClan willkommen!" Heckenstern sprang anmutig vom Silberfelsen und legte den frisch ernannten Krieger seine Schnauze auf den Kopf und Wuschelschweif leckte ihm über seine Schulter. ,,Pinienlied, bist du davon überzeugt dass deine Schülerin bereit ist eine Kriegerin zu werden?" Pinienlied schnurrte laut: ,,Ja!"  ,,Schusselpfote, versprichst du das Gesetz der krieger einzuhalten, und den Clan zu beschützen selbst wenn es dein Leben kostet?" Die silberne Tigerkätzin nickte. ,,Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClan deinen Kriegernamen. Schusselpfote, von diesem Augenblick an wirst du Schusselstreif heißen. Wir ehren deine Aufrichtigkeit und wir heißen dich als vollwertige kriegerin im HeckenClan willkommen!" Er legte ihr ebenfalls seine Schnauze auf den Kopf und die Kätzin leckte ihm über die Schulter. ,,Spiegelkristall, bist du davon überzeugt dass Sturmpfote bereit ist ein Krieger zu werden?" Der blau-graue Tigerkater nickte. ,,Sturmpfote, versprichst du das Gesetz der Krieger einzuhalten, und den Clan zu beschützen selbst wenn es dein Leben kostet?" Der Kater miaute mit lauter Stimme und funkelnden Augen: ,,Ja, ich verspreche es!" ,,Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClan deinen Kriegernamen. Sturmpfote, von diesem Augenblick an wirst du Sturmwetter heißen. Wir ehren deinen Mut und deinen Eifer und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im HeckenClan willkommen!" Auch bei ihm legte der braune Tigerkater seine Schnauze auf desen blaugraue Stirn und der Kater leckte ihm über die Schulter. Pandapfote zitterte nun noch mehr, jetzt war sie dran, jetzt würde sie eine Kriegerin werden! ,,Pandapfote, versprichst du das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen selbst wenn es dein Leben kostet?" Pandapfote antwortete mit zittriger Stimme: ,,Ja, ich verpsreche es." Ihr Anführer zuckte kurz mit den Ohren bevor er miaute: ,,Dann gebe ich dir mit der Kraft des SternenClan deinen Kriegernamen. Pandapfote, von diesem Augenblick an wirst du Pandafrost heißen. Wir ehren dein Temperament und deine Treue und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im HeckenClan willkommen!" Ihr Anführer legte der Kätzin seine Schnauze auf ihre Stirn und die Kätzin leckte ihm über seine Schulter. ,,Wuschelschweif! Schusselstreif! Sturmwetter! Pandafrost!" Der Clan begrüßte die neuen Krieger und sie stürmten auf die vier zu und beglückwünschten sie. Pandafrost sah im Augenwinkel wie Krähensee zu Schusselstreif sprang und seinen Kopf an ihren rieb. Ah, er ist also dein "Verehrer". Pandafrost verdrehte ihre Augen und bemerkte wie Heckenstern vor ihr stand, sie blickte in seine grünen Augen. ,,Ich weis das deine Mutter auf euch stolz ist." ,sagte er sanft. Ich bin jetzt eine Kriegerin, du brauchst nicht so vorsichtig von ihr reden, ich habe mich damit abgefunden dass sie jetzt nicht mehr hier ist. ,dachte sie leicht genervt erwiederte aber nur mit einem ,,Danke." Der Anführer berührte ihre Nase und trabbte zu Wirbelgesicht um mit ihm zu reden. Pandafrost sah wie Hermelinpfote aus den Heilerbau schlüpfte und direkt zu Schusselstreif und Krähensee sprang. Oh nein, bitte nicht wieder streiten. Die schwarz-weiße Kätzin stolzierte um die Katzen die in verschiedenen Gruppen versammelt waren und miteinander redeten. Sie setzte sich in der Nähe der drei Katzen hin, gerade noch nah genug um zu verstehen was Hermelinpfote sagte. ,,So, jetzt wissen wir es. Und was war daran so schlimm es uns nicht zu sagen?" Schusselstreif sah zu Boden und Krähensee stellte sich vor die kleine, weiße Kätzin und miaute: ,,Es könnte sein, dass sie unsere Liebe von Krieger-zu-Schülerin verachten." Das Gefühl kenn ich auch. Hermelinpfote sah zu ihn hoch und fauchte kurz: ,,Und was ist daran schlimm?" Der schwarze Kater knurrte kurz bevor er sich abwand, Schusselstreif miaute mit leicht traurigen Unterton: ,,Bitte lass uns nicht mehr streiten." Hermelinpfote schwieg lange, eine Stille zog über die zwei Schwestern bevor sie sich umdrehte und davon schritt. Pandafrost erhob sich und sprang an Schusselstreif vorbei, sie sah kurz über ihre Schulter bevor sie neben Hermelinpfote sprang und mit ihr in den Heilerbau schritt. ,,Brauchts du bei irgendwas Hilfe?" ,fragte Pandafrost, worauf Hermelinpfote ihren Kopf schüttelte. ,,Pandafrost!" Die schwarz-weiße verdrehte genervt ihre Augen als sie die Stimme von Wirbelgesicht hörte. Sie zuckte mit den Ohren und der Stellvertreter stellte sich neben sie. ,,Geh mit auf die Jadg-Patrioulle. Jetzt. Am Abend ist deine Wache, bis dahin musst du wieder zurückkommen." Nach dem letzten Satz wand er sich ab und geseelte sich zu einer Gruppe Krieger. Pandafrost knurrte genervt und trottete zu Pinienlied die die Patrioulle anführte.

Kapitel 8:

MIt geduckten Körper und gespitzten Ohren huschte Pandafrost durch die Farne und Büsche, das Gras strich an ihren flinken Beinen entlang und über ihr pfeifte ein sanfter Wind. Die Kriegerin begebte sich in die Nähe der KieselClan-Grenze, hob ihren Kopf und sog die Luft mit offenem Maul ein. Maus! Hungrig leckte sie sich über die Lippen und sah langsam um sich um die Maus zu lokalisieren. Dort! Das kleine braune Tier flitzte über den bereits aufgetauten Boden und suchte vergeblich nach Nahrung. Pandafrost glitt in Kauerstellung, pirschte sich an das Tier heran und legte sich ganz flach mit dem Bauch auf den Boden und wartete geduldig. Nicht mal ein Schnurrhaar zuckte während sie wartete, nur ihre wachsamen Augen blinzelten in verschiedenen Absätzen. Als die Maus blindlings direkt an ihr vorbei lief, stoß sie sich mit den Hinterläufen ab und rammte der Maus ihre Zähne in den Nacken und durchbiss das Genick. Zufrieden schnurrend legte sie die Maus zu einer Wurzel einer Eiche und vergrub sie. ,,Guter Fang." Pandafrost wirbelte alamiert umher, legte ihr gesträubtes Fell wieder an und zog ihre Krallen ein. Sie seufzte auf und fragte leicht genervt: ,,Was machst du hier Windhauch?" Der schwarze Kater schritt gelangweilt auf- und ab und antwortete: ,,Umher gehen und Essen suchen." ,,Du meinst also "Anfänger-Jagen?" ",entgegnete sie leicht spöttisch. ,,Pff! Ich lass mir von dir nichts sagen Pandapfote." ,schnurrte er leicht gereizt aber mit warmen Blick. ,,Pandafrost." ,korriegierte sie den KieselClan-Kater, dieser sah sie überrascht an. ,,Du bist Kriegerin? Wow! Glückwunsch." Dankend zuckte sie mit ihren Ohren und setzte sich auf den Boden. ,,Sag mal. Lungerst du etwa immer bei Grenzen rum?" ,,Nur bei dieser." Pandapfote sah ihn  herausfordernd an und verfiel in Kauerstellung und knurrte: ,,Ich mach dich fertig Fischgesicht!" Windhauch sah sie lächelnd an und zuckte mit den Ohren. ,,Sagte das Amateur-Eichhörnchen." Pandafrost glitt zu ihn herüber und blickte in seine Bernstein Augen, legte aber verängstigt de Ohren an als Windhauch alamierend mit den Ohren zuckte. Unsanft stieß er sie in die sicheren Büsche und wenige Herzschläge später tauchte Palmenflamme auf. Die Kriegerin fauchte: ,,Was lungerst du hier schon wieder so dumm rum? Damit diese Vollidioten von HeckenClan wieder auf die Idee kommen, dass wir stehlen damit wieder jemand stirbt? Wenn ja bist du entweder unreif oder einfach nur dumm." Windhauch fuhr seine Krallen aus die im untergehenden Sonnenlicht kurz auffunkelten. Er knurrte und fauchte mit gefletschten Zähnen: ,,Halt bloß die Klappe sonst mach ich aus dir Krähenfraß!" Palmenflamme sah ihn kurz an bevor sie sich abwand und wieder verschwand. Windhauch verharrte einige Momente lang bis er flüsterte: ,,Es ist besser du gehst, nicht dass uns jemand erwischt. Wir sehen uns auf der Großen Versammlung." Pandafrost lugte aus den Farnen und sah wie Windhauch bereits die Böschung hinabsprang. Pandafrost schüttelte sich kurz bevor sie sich abwand und mit gesenkten Körper zurück zu dem Platz schritt an dem sie ihre Maus vergraben hatte. Die Kriegerin spitzte ihre Ohren und hob ihren Kopf. Beruhigt schnippte sie mit ihrer Schwanzschpitze Flickenpfote auftauchte. Die graue Kätzin sah sie mit zusammen gekniffenen Augen an und musterte die schwarz-weiße von oben. ,,Was ist?" ,fragte Pandafrost leicht genervt. ,,Hast du etwa nichts gefangen?" ,,Natürlich hab ich was gefangen!" ,schnaubte Pandafrost und stolzierte an der Schülerin vorbei, senkte ihren Kopf zu den Wurzeln der Eiche und brachte die Maus zum Vorschein. ,,Du hast ja nur eine." Pandafrost's Rückenfell stellte sich auf und bevor sie etwas erwiedern konnte sprang Pinienlied zwischen die zwei. Mit beruhigender Stimme sagte sie: ,,Wir gehen zurück ins Lager, nehmt die Beute mit." Zwischen Pandafrost und Flickenpfote knisterte die Spannung wie ein stürmendes Gewitter. Die Kriegerin drehte sich um und folgte Pinienlied, ihre Ohren zuckten und sie spürte die bohrenden Blicke der Schülerin. Als die Katzen in das Lager glitten begegnete Pandafrost den Blick von Schwanenfeuer. Der weiße Kater machte eine ausschweifende Schwanzbewegung und bedeutete ihr herzukommen. Pandafrost schritt weiter, legte ihre Maus auf den Frischbeutehaufen und drehte sich um. Ihre Schnauze war nur eine Schnurrhaarlänge von seiner Schnauze entfernt und er schnurrte: ,,Ich wollte dich beglückwünschen. Ich kann dir ein Moosnest herichten wenn du willst." Pandafrost nickte dankend und wollte schon davon sprangen aber er hielt sie zurück. ,,Warte! Ich muss dir noch was sagen." Pandafrost zuckte gleichgültig mit ihren Schnurrhaaren und bedeutete ihn mit einen Kopfnicken zu sprechen. ,,Ich.. Ich.. Ich liebe-" ,,Pandafrost die Sonne ist untergegangen mach dich fertig für deine Nachtwache." ,befahl Heckenstern als er neben den zwei Kriegern auftauchte. Pandadfrost nickte ihrem ehemaligen Mentor zu und schritt zum Frischbeutehaufen um sich noch etwas zu essen, bevor sie die ganze Nacht lang Wache halten muss. Sie blickte zu der Beute hinunter und wählte eine magere Amsel. Mit der Amsel im Maul legte sie sich etwas abseits nieder und begann die Federn herauszuzupfen um an das Fleisch zu gelangen. Ihr Blick war auf Schusselstreif gerichtet die neben Krähensee in das Lager trabbten, hinter ihnen der Rest der Patrioulle. Krähensee murmelte ihr etwas zu, bevor er sich zu Spiegelkristall und Lehmkralle begebte. Schusselstreif sah ihm verträumt nach, bevor sie sich ihren Anteil vom Frischbeutehaufen nahm. Langsam ging sie in Pandafrost's Richtung. Mit einem Ohrenzucken bedeutete die schwarz-weiße ihr, dass sie ruhig herkommen kann, worauf die Tigerkätzin nickte und nun eilig neben sie sprang. Schusselstreif lies sich neben ihr nieder und verschlang gierig ihre Wühlmaus. ,,hast du dich wieder mit Hermelinpfote vertragen?" Schusselstreif schüttelte traurig ihren Kopf und vergrub ihre Krallen in der Erde als ihr Blick auf den schneeweißen Pelz der Heiler-Schülerin gelegt war. Pandafrost murmelte etwas und legte beruhigend ihren Schweif auf ihre Pfoten, worauf diese ihre Krallen wieder einzog. Hermelinpfote trabbte quer über die Lichtung und verschwand im Heilerbau. Nach wenigen Herzschlägen kam sie wieder raus und sah sich verwirrt um. Sie schritt zu Heckenstern der mit seinen Kriegern etwas besprach, er wand nach dem letzten Satz seinen Kopf zu der Kätzin. Pandafrost konnte zwar nicht hören aber sich denken was sie fragte. Sie fragt ihn bestimmt wo Schaumfänger ist. Heckenstern schüttelte seinen Kopf und Hermelinpfote verschwand im Lagereingang. Heckenstern sah seine ehemalige Schülerin eindringlich an und deutete mit einen Kopfnicken auf das Silbervlies, das schon leicht am Himmelszelt glizerte. Pandafrost nickte, schluckte ihren letzten Biss hinunter und schritt in die Mitte der Lichtung wo bereits Sturmwetter und Wuschelschweif saßen. Die Kätzin lies sich neben Sturmwetter nieder und legte ordentlich ihren Schweif über ihre Pfoten, das Fell von Schusselstreif streifte ihren und sie spürte wie angespannt sie war. Heckenstern sah die vier Krieger an, nickte ihnen zu und verschwand in seinem Bau.

Kapitel 9:

Die ersten Sonnenstrahlen leckten an den Wolken und Pandafrost wollte etwas sagen, schwieg aber. Kann ich endlcih schlafen gehen? Ich bin so verdammt müde! ,dachte sie bitter und starrte auf den Boden. Ein Schatten in ihrem Augenwinkel zog ihre Aufmerksamkeit dorthin und sie sah wie Heckenstern vom Schmutzplatztunnel heraus tratt und zu den Kriegern schritt. ,,Eure Nachtwache ist vorbei. Geht euch ausruhen." Pandafrost schnurrte dankend und schlurfte mit schweren Pfoten in den Kriegerbau. Sie lies sich auf dem freien Nest neben Schwanenfeuer nieder, rollte sich zusammen, legte ihren flauschigen Schweif auf ihre Nase und schloss die Augen. Das warme Aroma der Blattgrüne fuhr in Pandafrost's Nase und als sie die Ohren spitzte hörschte sie das Rascheln, der kleinen Nagetiere die auf Narungssuche sind. Gerade als sie sich in Kauerstellung verfielen lies und sich an eine fette Maus anpirschte wurde sich wach als eine Nase ihre Schulter berührte. Blizelnd hob sie ihren Kopf und sah vor sich, nachdem sich ihre Augen an das dämmrige Licht gewöhnten, die Umrisse von Schwanenfeuer, der ihr eine Amsel vor die Pfoten schob. Pandafrost sah erst die Maus, dann ihn und dann wieder die Maus an. ,,Ist die für mich?" ,fragte sie und hob ihren Kopf um in seine Augen zu sehen. Der schneeweiße Kater nickte und miaute: ,,Du hast bis Sonnenhoch geschlafen, Heckenstern meinte wir sollten dich nicht wecken.Aber als ich hörte das dein Magen knurrte.. nun ja, hab ich dir eine Maus gebracht." Pandafrost sah ihn warm an und miaute dankend: ,,Dankeschön." Als sie ihren Kopf senkte um die Maus zu verputzen bemerkte sie das nur sie und Schusselstreif noch im Bau lagen. Die silberne Tigerkätzin lag auf den Rücken und schnorchte laut. Kein Wunder, dass alle den Bau verlassen haben so laut die schnorcht. ,dachte die schwarz-weiße amüsiert. Schwanenfeuer drehte sich um und verschwand bereits auf der Lichtung, während Pandafrost den letzten Biss ihrer Maus runterschluckte und zu Schusselstreif's Nest schlich. Mit ihrer schwarzen Pfoten rüttelte sie an der Tigerkätzin, diese sah sie aus zusammen gekniffenen Augen an. ,,Hmmmm?" ,fragte sie verschlafen. Genau wie damals in der Kinderstube. ,,Komm, es ist bereits Sonnenhoch. Wahrscheinlich bricht die Patrioulle bald auf, bestimmt will uns Wirbelgesicht dazu tun." Schusselstreif gab ein genervtes Schnauben von sich, gähnte kurz und setzte sich in ihrem Moosnest auf. ,,Komm jetzt. Bis du endlich mal fertig bist, sind wir schon auf der nächsten Versammlung." ,neckte Pandafrost ihre Schwester und hüpfte wie eine Schülerin aus dem Kriegerbau als sie die blitzenden Augen ihrer Schwester sah. Schusselstreif sprang ihr nach und stürzte sich auf den Rücken von Pandafrost. Als ein großer Fellball rollten die zwei vor dem Kriegerbau umher. ,,Ihr seit Krieger, also benehmt euch auch so." ,knurrte eine Stimme hinter Pandafrost. Die Kätzin musste sich nicht umdrehen, sie wusste sofort dass das Wirbelgesicht war. Pandafrost wand ihren Kopf und antwortete mit einem hasserfüllten: ,,Ach ja?" Wirbelgesicht funkelte sie an und knurrte: ,,Ihr geht am Abend mit der Patrioulle mit. Bis dahin geht was jagen." Ohne ein weiteres Wort wand er sich ab und sprang davon. Pandafrost leckte sich über die Vorderpfote und Schusselstreif setzte sich auf und knurrte kurz. ,,Du brauchst gar nicht knurren, dein schönes Knurren hat er nicht verdient." Pandafrost wand ihren Kopf und sah wie Krähensee das gerade zu Schusselstreif sagte und amüsiert mit den Ohren schnippte. Schusselstreif sah verlegen auf den Boden. ,,Gehen wir zusammen jagen? Wirbelgesicht hat mir aufgetragen, dass ich in einer Gruppe bin und aussuchen darf wen ich mitnehme." ,erklärte der schwarze Kater und sah hoffnungsvoll Schusselstreif an. ,,Klar komm ich mit! Pandafrost kommst du auch mit?" Pandafrost nickte und schüttelte einen Moosfetzten ab, der zwischen ihren Krallen hingen blieb. ,,Du kannst ja deinen Verehrer mitnehmen." ,neckte Schusselstreif ihre Schwester und boxte sie mit ihrer Schulter neckend in ihre Flanke. ,,We-Welchen Verehrer?" ,stammelte Pandafrost und sah die zwei an. ,,Na Schwanenfeuer natürlich, Mäusehirn!" ;antwortete Schusselstreif und grinste kurz. ,,Krähensee?" ,fragte Pandafrost, worauf der schwarze Krieger nickte. ,,Gut.. Ich hol ihn." Die Kriegerin wand sich ab und trottete zu einen schattigen Platz wo Schwanenfeuer sich gerade putzte. Sie hörte gerade noch wie Schusselstreif schnurrte: ,,Die ist eindeutig verliebt." Pandafrost schnaubte innerlich auf. Sie liebte nur Windhauch, und nicht Schwanenfeuer. ,,Schwanenfeuer?" ,fragte sie, worauf der Kater seine Fellwäsche unterbrach und seinen Kopf und sie fragend ansah. ,,Kommst du mit auf Jagd-Patrioulle?" Der schneeweiße Krieger nickte und rappelte sich auf. Mit flinken Pfoten folgte er der Kätzin zum Lagereingang wo Krähensee und Schusselstreif bereits warteten. ,,Wo gehen wir am besten jagen? Also die andere Gruppe jagt bei der KieselClan-Grenze.." ,der schwarze Kater verstummte nachdenklich. ,,Oh! Ich kenn in der Nähe der KälteClan-Grenze einen guten Platz. Dort sind sehr leckere Eichhörnchen." ,schlug Schwanenfeuer vor. ,,Und ich weis in welchen Bäumen die fetten Vögel ihre Nester haben." ,schnurrte Schusselstreif. ,,Gut. Schusselstreif du gehst mit mir auf Vögel-Suche und Schwanenfeuer, du gehst mit Pandafrost." Schusselstreif nickte und lief neben Krähensee bereits aus dem Lager, Schwanenfeuer und Pandafrost direkt dahinter. ,,Schon ein bisschen verdächtig, dass sie uns zusammen tun nicht wahr?" ,flüsterte Schwanenfeuer Pandafrost zu, diese nickte stumm und zuckte kurz mit ihren Schnurrhaaren. Während Krähensee und Schusselstreif Blödsinn beim Gehen machten, überprüfte Pandfrost ständig die Luft. Sie spürte dass etwas nicht stimmte, irgendetwas wird passieren. Sie spürte es. Schwanenfeuer entging nicht ihr besorgter Ausdruck weshalb er fragte: ,,Was ist los?" ,,Ich weis nicht. Ich spüre das was nicht stimmt." Pandafrost's Rückenfell sträubte sich als sie einen schrillen Schrei hörte, er stammte von der KieselClan-Grenze. Ohne ein Wort zu sagen drehte Krähensee um und deutete den anderen ihm zu folgen, er lief Richtung KieselClan-Grenze. Was Pandafrost sah lies ihr Blut gefrieren. SternenClan warum nur? Er hatte doch nichts getan. Pandafrost sah wie Hermelinpfote vor einem Leichnam eines Kater hockte. Pinienlied die mit ihrer Jadg-Patrioulle aus den Büschen stürzte, sah geschockt auf den Kater. Pandafrost legte ihre Ohren an und wechselte kurz einen Blick mit Schusselstreif, bevor sie sich neben die Heiler-Schülerin setzte. Der Leichnam von Schattenpfote lag vor ihren Pfoten, Blut floss aus einer frischen Wund an seiner Kehle. Seine eisblauen Augen waren weit aufgerissen, eine kleine Spur Blut rann an seinem Mundwinkel entlang und seine Krallen waren ausgefahren. ,,Ich hätte ihn retten können." ,sagte Hermelinpfote und starrte den toten Schüler an. ,,Du hast alles getan was du konntest, es war bestimmt seine Zeit. Ich weis es." ,murmelte Pandafrost und drückte ihre Schnauze tröstent an die rechte Schulter von Pandafrost. ,,Weist du nicht, du warst nicht dabei. Ich hab gesehen wie er kämpfte, wie eine KieselClan-Katze vorschoss und mit einem Hieb seine Kehle zerfetzte. Er hatte mich beschützt, sie wollten mich töten. Er ist wegen mir gestorben. Als sie weg waren, stand ich vor ihn, er keuchte und sah mich an, sein Blut klebte an meinen Pfoten. Ich bin eine nutzlose Heiler-Schülerin." Pandafrost sah Hermelinpfote zu wie sie sich neben Schattenpfote kauerte und ihm das Blut aus dem Pelz leckte. ,,Bringt sie zurück." ,miaute Pinienlied sanft zu Pandafrost und Schusselstreif. Schusselstreif nickte und presste sich an ihre Schwester, ihre Augen leuchteten kurz überrascht auf als sie bemerkte, dass Hermelinpfote sich an ihre Flanke presste. Pandafrost ging auf der anderen Seite, im Augenwinkel sah sie wie die Augen von Hermelinpfote mit jedem Schritt trüber, und leeren wurden. Ich hoffe Schaumfänger hilft ihr.

Pandafrost legte sich neben Hermelinpfote auf ihr Moosnest und legte ihren Schweif auf den Rücken ihrer Schwester und drückte sich näher an sie heran. Pandafrost erhaschte einen Blick auf Die Jagd-Patrioullen die gerande das Lager betratten. Pinienlied und Beerenschleier trugen Schattenpfote und legten ihn auf den Boden, mitte der Lichtung während die anderen ihre Beute auf den Frischbeutehaufen legten. Pandafrost sah wie Flickenpfote aus den Schülerbau schritt, ihre Augen weiteten sich und ihr Pelz war nun gesträubt. ,,Schattenpfote!" ,schrie sie und stürzte vor, brach neben ihren Bruder zusammen und drückte ihre Schnauze in seinen Pelz. Ihre Mutter Ingwerherz erschien neben ihren Jungen und lies sich schwerfällig neben ihren Sohn nieder. Pandafrost hatte Mitleid mit ihnen, sie wusste wie es ist jemanden den man liebt zu verlieren. Pandafrost rückte weiter weg von Hermelinpfote die nun eingeschlafen war und schlüpfte auf die Lichtung. Als Wirbelgesicht an ihr vorbei schritt, fauchte sie auf, worauf der Wirbelgesicht ihr einen Tritt in die Flanke gab und weiter stolzierte. Pandafrost vergrub ihre Krallen in der Erde. Warte nur ab. Ihr Blick schweifte über die restlichen Clan-Mitglieder die nun geschockt aus ihren Bauen kamen. Pinienlied, die inzwischen Heckenstern informierte, tratt heraus auf die Lichtung, gefolgt von dem Anführer. Heckenstern sprang anmutig auf den Silberfelsen und rief mit lauter Stimme: ,,Ich sehe das alle Katzen anwesend sind. Ich gebe hier mit bekannt, dass wir heute die Totenwache für Schattenpfote abhalten werden." Die Katzen schwiegen, eine frostige Stimmung zog über die Katzen, wurde aber von Wirbelgesicht unterbrochen als dieser rief: ,,Wir sollten diese Fischgesichter angreifen und den Tod von diesem unschuldigen Schüler rächen!" Ein paar Katzen miauten zustimmend. Pandafrost's Blick fiel auf Flickenpfote und Ingwerherz, beide Kätzinnen schwiegen, Trauer funkelte in deren Augen wie Tautropfen die von einen Sonnenstrahl berührt würden. ,,Schweig!" ,befahl Heckenstern scharf und bedeutete mit einem Schwanzzucken Wirbelgesicht zu schweigen. ,,Willst du etwa nichtsnützig hier rum sitzen und nichts tun?" ,die Stimme des Stellvertreter's klang erbost und sein Schweif peitschte wild. Die Katzen stimmten ihn nicht zu, im Gegenteil. Sie drehten sich zu um und knurrten ihn an. Pandafrost schnaubte verächtlich, ihr Blick traff seinen worauf der gefleckte Kater fauchte: ,,Du hast den Clan vergiftet als du diese nichtsnützige Kätzin als deine Schülerin genommen hast! Du hast ihre Nutzlosigkeit!" Heckenstern sah ihn an, Pandafrost konnte nicht erkennen wie seine Stimmung im Moment war, aber da schwang ihr Kopf zu dem Kater und nach einem Wimpernschlag stürzte sie sich auf ihn. Ihre Krallen waren zwar eingezogen aber trotzdem verpasste sie ihm heftige Schläge auf den Kopf, gegen den Bauch und gegen seine Flanken. Der Stellvertreter fuhr seine Krallen aus und rammte sie in das weiße Bauchfell der Kätzin. Die Katzen um sie herum wichen den kämpfenden Fellball geschockt aus. ,,Es reicht hört auf!" ,befahl Heckenstern und schritt vom Silberfelsen. Wirbelgesicht zog seine Krallen über Pandafrost's Schnauze bevor er sich aus ihren kräftigen Griff löste. Heckenstern stellte sich vor seinen Stellvertreter, hob seine Tatze und verpasste ihn einen so heftigen Schlag dass der Kater einige Schritte zurück taumelte. ,,Sei nur froh, dass ich so großzügig bin und dich nicht verbanne." Mit diesem Satz wand Heckenstern sich um und sprang erneut auf seinen Silberfelsen. Pandafrost leckte sich das Blut weg das sich an ihren Mundwinkel sammelte und funkelte Wirbelgesicht an. Der Kater saß mit hoch erhobenen Kopf da und sah die Katzen um sich herausfordernd an , Blut rann aus seiner Schulter und seiner tiefen Wunde die von seinem linken Ohr bis zu seiner rechten Wange reichte die im Heckenstern verpasst hatte. Schaumfänger glitt neben Pandafrost und drückte ihr ein paar Spinnenweben an den Bauch und ihre Schnauze, nachdem er sie verpflegt hatte gehte er mit kalten Blick zu Wirbelgesicht und behandelte dessen Wunden ebenfalls. Heckenstern fuhr fort: ,,Wie schon gesagt, wir halten heute die Totenwache für Schattenpfote ab. Die Versammlung ist beendet." Er sprang vom Silberfelsen, während die Katzen sich verstreuten trabbte der Anführer zu Pandafrost und musterte ihre Wunden. ,,Du weist, dass es nicht nötig war ihn anzugreifen." ,,Und du weist, dass was du gerade gesagt hast nicht stimmt." ,konterte sie mit kalten Augen und zuckte mit ihrer Schwanzspitze. ,,Trotzdem. Er hätte dich ernsthaft verletzten können." ,,Und ich hätte ihn töten können, von daher." ,antwortete sie. ,,Stur wie ihre Mutter." ,murmelte Heckenstern und kurz funkelte ein warmes Gefühl in seinen Augen, was aber wieder verschwand als er seinen Kopf zu Wirbelgesicht drehte.

Kapitel 10:

Pandafrost saß am Rand des Lager's, versteckt unter mehreren herunterhängenden Ästen und hohen Farnen. Ihre Augen blitzten manchmal leuchtend auf, in der kalten Dunkelheit. Die helle Sichel des Monde's leuchtete kalt, dennoch wunderschön auf das verlassene Lager. Pandafrost wartete schon lange, sie wartete auf ihn. Sie duckte ihren Kopf als die Wände des Kriegerbau's raschelten und sich der grau gefleckte Körper von Wirbelgesicht erschien. Seine grünen Augen leuchteten auf, sein Blick flog durch das Lager bevor er sich auf den Weg zum Lagereingang machte und hindurchschlüpfte. Pandafrost spitzte ihre Ohren, sie quetschte sich durch den Ausenwall und sprang zu einer hohen Buche. Mit flinken Zügen zog sich sich mit ihren scharfen Krallen am Stamm hoch, als sie einen dicken Zweig erblickte der sich über einen Ast des nächsten legte. Mit flinken, denoch nicht zu schnellen Pfotenschritt tabbte sie am Ast entlang, sprang die letzte Schnurrhaarlänge und landete auf dem nächsten Zweig. Zufrieden zuckte sie mit ihrer Schwanzspitze und mit diesen Trick glitt sie wie ein Eichhörnchen von Baum zu Baum, verfolgte wie ein Schatten Wirbelgesicht. Der graue Kater lief nichtsahnend nach rechts, Richtung Tümpel. Was will der dort machen?  Ohne sich weitere Gedanken zu machen, folgte sie ihn, lies sich schließlich auf einem breiten Ast nieder, legte ihren Schweif über ihre Pfoten und senkte ihren Kopf um den grau gefleckten Pelz von Wirbelgesicht ausfindig zu machen. Der Stellvertreter tratt aus den Büschen heraus, auf die Lichtung die den schmalen Tümpel umgab. Wirbelgesicht lies sich neben den schmalen und eigentlich recht seichten Bach nieder der im Tümpel mundete. Pandafrost war gerade nah genug um zu verstehen was er sagte. ,,Warum hat der SternenClan dich mir genommen? Ich höre ständig deine Stimme, immer, egal wo ich bin." Pandafrost hatte genug von dieser Liebesschnulze gehört, stieg langsam kopfüber den Stamm hinab und lies sich die letzte Schwanzlänge mit leisen Aufschlag fallen. Wirbelgesicht spitzte seine Ohren, starrte aber trotzdem in das Wasser. ,,Hirschblüte bist du das? Bist du zu mir gekommen um mich zu trösten?" ,flüsterte er leise, ein wenig hoffnungsvoll, denoch traurig. ,,Nein, warte. Ich höre deine Stimme wieder." Er stand auf und sah verwirrt um sich. ,,Warum sagst du mir, dass ich aufpassen soll? Vor was?" Pandafrost glitt aus die Schatten bis sie wenige Fuchslängen hinter dem Kater stand, dieser wirbelte umher bis er seiner Tochter gegenüber stand. Über seine Ohren zog eine Spur, Trauer, diese verschwand aber und wurde durch den Ausdruck von blanken Hass ersetzt. ,,Ich wollte dir schon lange was erzählen." ,begann Pandafrost ruhig, wesshalb Wirbelgesicht sich in Sicherheit wiegte und seinen gesträubten Pelz wieder anlegte. ,,Erinnerst du dich noch, als du herausgefunden hast dass Hirschblüte und deren Junge weg sind?" ,fuhr sie mit einer eisigen Stimme fort. ,,Natürlich! Sowas vergess ich doch nicht!" ,,Den Tod von Blauwolke, hast du aber vergessen." Wirbelgesicht schnappte nach Luft und entgegnete: ,,Das ist nichts das selbe!" ,,Ist es wohl." Eine gewisse Schärfe lag in Pandafrost's Stimme. ,,Nun denn ich weis wo deine Jungen sind und wer Hirschblüte ermordet hat." Wirbelgesicht sah sie mit rieisgen Augen an und jaulte: ,,Was ist mit ihnen? Wer hat sie ermordet?" Pandafrost lachte in einer eiskalten, dennoch möderischen Aura und antwortete gelassen: ,,Ich hab deine Jungen Dunkelstreif gebracht. Ich hab Hirschblüte umgebracht. Und dich werde ich jetzt auch umbringen." Wirbelgesicht legte seine Ohren verängstigt an als er sah wie Pandafrost ihre Krallen ausfuhr, aber seine Wut ergriff die ober Hand und ohne nachzudenken sprang er sie mit ausgefahrenen Krallen an. Pandafrost war darauf vorbereitet und wich aus als sie auf die linke Seite rutschte. Wirbelgesicht landete hinter ihr und gerade als er seinen Kopf wand um herauszufinden wo Pandafrost stand, hob sie eine Pfote und zerkratzte ihm seine rechte Schulter. Der Kater schrie kurz auf, blickte auf seine tiefe Wunde und knurrend rannte er Pandafrost nach die zum Bach sprang. ,,Komm her! Ich mach aus dir Krähenfraß du Miststück!" Pandafrost, spürte seine Pfotenschritte am Boden und seinen näher kommenden Atem im Nacken. Als sie einen Pfotenschritt vorm Ufer über den Bach setzte drehte sie sich amüsiert um, als sie sah wie Wirbelgesicht kopfüber in den Bach stürzte. Wasser spritzte hoch und Pandafrost höhrte eine Stimme in ihren Kopf. Ertränke ihn und alles ist vorbei! Pandafrost sprang an die Seite wo Wirbelgesicht noch immer im Wasser hockte, streckte ihr schwarzes Bein aus und als sie Wirbelgesicht's Kopf runterdrückte verlagerte sie ihr gesamtes Gewicht auf der Pfote. Wassertropften spritzten ihr ins Gesicht als Wirbelgesicht hilflos mit den Pfoten strampelte.Nach wenigen Herzschlägen erschlafften die hilflosen Versuche sich zu retten von Wirbelgesicht und sein Körper erschlaffte schließlich. Pandafrost zog ihre schwarze Pfote zu sich und sah zu wie der leichnam von Wirbelgesicht an einen größeren Stein getragen wurde und dort trieb. Sein Kopf war unter Wasser, nur seine Pfoten waren an der Oberfläche. ,,Sie werden glauben das er sich den Kopf gestoßen hat, bewusstlos wurde und dann schließlich ertrank." Zufrieden sah sie auf ihr Werk bevor sie mit großen Sprüngen zu einer Eiche sprang, ihre Krallen ausfuhr und sich am Stamm hochzog. An einem Ast setzte sie sich und beobachtete noch eine Weile wie eine kleine Blutspur im Wasser treibte, sich aber langsam auflöste. Die Kriegerin hob ihren Kopf und bemerkte wie gerade ein Stern am Silbervlies auftauchte und neben einem anderen Stern mehrmals aufleuchtete.

Pandafrost wurde wach als eine Pfote wild an ihr rüttelte. Verschlafen hob sie ihren Kopf leicht, blinzelte ein paar Mal und erkannte die gestalt von Schusselstreif. ,,Heckenstern ruft eine Versammlung ein! Los, beweg dich." ,drängelte die Tigerkätzin und verpasste Pandafrost einen Klaps mit ihren Schwanz auf deren Schulter. Genervt schnaubte diw Kriegerin, setzte sich schwerfällig auf, gähnte kurz und entfernte die Moosstücke aus ihrem Pelz. die Kriegerin folgte der Kätzin, schlüpfte auf die Lichtung und sah die Katzen die gerade aus den Bauen kamen und sich setzte. Pandafrost schüttelte sich die letzten, kleinen Moosstücke aus den Pelz und setzte sich neben Lehmkralle. ,,Was es wohl zu sagen gibt?" Pandafrost wand ihren Kopf und sah wie Flickenpfote das ihren Mentor fragte. Pandafrost bemerkte, dass die Schülerin todmüde aussah. Die Totenwache war bestimmt hart. Pandafrost fühlte kurz Mitleid, danach sah sie Heckenstern an der am Silberfelsen lauerte und auf den Clan hinab sah. ,,Katzen des HeckenClan. Die Morgen-Patrioulle hat die Leiche von Wirbelgesicht im Bach beim Tümpel gefunden." Schockierendes miauen erhob sich in der Menge verstimmte aber als Heckenstern eine Pfote hob. Erst jetzt sah Pandafrost die Leiche des toten Katers die am Rand des Lagers lag. Pandafrost sah die auadruckslosen Blicke ihrer Geschwister, niemand bedauerte seinen Tod. Nur ein paar entsetzte Rufe ertönten ab und zu in den hinteren Reihen. ,,Ich werde den neuen Zweiten Anführer vom HeckenClan ernennen. Ich sage diese Worte vor dem Leichnam von Wirbelgesicht, damit seine Seele das hören kann, und meine Wahl billigen kann. Pinienlied! Du wirst die neue Zweite Anführerin vom HeckenClan!" Die Kätzin riss ihre Augen auf und sah zum Anführer hoch. ,,Vielen Danke Heckenstern!" ,antwortete sie und erhob ihren Kopf stolz. ,,Pinienlied! Pinienlied!' Der Clan rief glückwünschend ihren Namen, Pandafrost stimmte mit ein. Schusselstreif rief ebenfalls laut und sah ihre ehemalige Mentorin warm an. ,,Zu dem möchte ich Flickenpfote zu einer Kriegerin ernnenen. Ich weis es ist zu früh, dennoch hast du dich bewiesen. Schwanenfeuer bist du davon überzeugt, dass Flickenpfote bereit ist eine Kriegerin zu werden?" Während Flickenpfote ihren Atem anhielt, nickte Schwanenfeuer stolz. ,,Ich Heckenstern, Anführer des HeckenClan, rife meine Kriegerahnen an um auf diese Schülerin herab zublicken. Sie hat hart trainiert um eure edlen Gesetzte zu erlernen und ich biete sie euch als Kriegerin an. Flickenpfote verspricht du das Gesetz der Krieger einzuhalten und deinen Clan zu beschützen selbst wenn es dein Leben kostet?" ,,Ja ich verspreche es!" ,jaulte sie mit leuchtenden Augen. ,,Gut, dann geb ich dir mit der Kraft des SternenClan deinen Kriegernamen. Flickenpfote, von nun an wirst dh Flickenherz heißen! Wir ehren deine Kühnheit und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im HeckenClab willkommen!" Heckenstern sprang vom Silberfelsen, stellte sich vor die Kätzin, legte seine Schnauze auf ihre Stirn und sie leckte ihm stolz über die Schulter. ,,Flickenherz! Flickenherz!" Die Katzen jubelten, und Pandafrost rief den Namen ihrer Freundin laut und wechselte einen warmen Blick mit ihr. ,,Die Versammlung ist beendet." Heckenstern schnippte mit seiner Schwanzspitze und sprang vom Silberfelsen, deutete mit einer Schweifbewegung Pandafrost zu ihm zu gehen. Pandafrost erhob sich, schritt zu ihm und begrüßte ihn indem sie ihren Kopf respektvoll neigt. ,,Pinienlied stellt gerade die Jagdpatrioulle für Nachsonnenhoch ein. Sie will das du mitkommst, außerdem patrioullierst du noch am Abend." Pandafrost nickte ihren Kopf verstehend und ihr Blick schweifte auf Hermelinpfote die schweigend am Rand der Lichtung saß, ihr Blick ruhte weit in der Ferne, fixiert auf einen Punkt in der Vergangenheit. ,,Vielleicht solltest du mit ihr reden. Das wäre das beste." ,murmelte Heckenstern mitfühlend, Pandafrost nickte und überquerte in flotten Schritten die Lichtung, auf der die Katzen noch immer hin und her wuselten und setzte sich leise neben ihre Schwester. ,,Ich vermisse ihn Pandafrost." ,sagte Hermelinpfote leise und starrte weiterhin in das nichts. ,,Wieso vermisst du ihn? Er war ein einfacher Schüler, ein Clan-Mitglieder wie jeder hier von uns. Er war ein ganz normaler Kater in denen das Clan-Blut floß, wie bei uns." ,antwortete Pandafrost und schnippte mit ihren Ohren als sie wieder das Bild von seinem blutigen Leichnam vor ihr aufblitzte. Sie schüttelte ihren Kopf um ihre Gedanken zu sortieren. ,,War er nicht. Er war besonders. Er war für mich besonders. Er war mein bester Freund, ein Sellenverwandter. Vielleicht war auch mehr als Freundschaft zwischen uns." Den letzten Satz sagte sie so leise wie eine winzige, piepsende Maus. ,,Sag nicht du warst in ihn verliebt!" ,sagte Pandafrost entrüstet und zuckte bei den blitzenden Augen ihrer Schwester zusammen. ,,Musst du reden? Ja ich bin eine Heiler-Schülerin. Ja ich habe diese Gesetze. Und ja ich kenne die Konsequenzen. Aber ob ich ihn geliebt habe oder nicht kann dir sehr beim Schweif vorbeigehen! Du haltest dich nicht auch an die Gesetze!" Pandafrost's Augen funkelten kurz auf, doch sie riss sich zusammen und antwortete mit beruhigender Stimme: ,,Jaja ich liebe Windhauch, na und? Und ja ich habe Hirschblüte ermordet-" ,,Und Wirbelgesicht auch, und die Jungen von den zweien einfach an Dunkelstreif übergeben. Mhm, klasse Kriegerin bist du! Da freut sich der SternenClan ja auf dich!" ,unterbrach Hermelinpfote sie kalt und in ihren Augen funkelter blanker Zorn. ,,Woher weist du das alles?" ,,Das mit den Jungen hat mir der SternenClan erzählt! Und das mit Wirbelgesicht wusste ich schon vornherein!" Pandafrost drehte sich mit hasserfüllten Blick um und stolzierte weg und verschwand schließlich im kriegerbau.. Sie legte sich auf ihr Moosnest, schloss die Augen und wollte nie wieder aufwachen.

Die weiße Kätzin schob mit ihrer Schulter die breiten Äste aus den Weg und bahnte sich einen Weg durch die Dunkelheit. Über ihr zuckten Blitze über den Wolkenlosen Himmel und ein gewaltiger Donner grollte über ihr. Pandafrost betratt die Lichtung zu der sie wollte, hob ihren Kopf und jaulte: ,,Komm zeig dir sofort!" Sie lies den Kopf hängen, vergrub ihre scharfen Krallen im Boden und sie peitschte wütend mit ihren weißen Schweif. Orange Schlitze blitzten auf und der schildpattfarbene Körper von Sprenkelgeist sprang von der herabhängenden Ast einer schwarzen, kahlen Eiche. Ihr Lächeln war verlogen und Pandafrost hob ihren Kopf, blanker Hass leuchtete in ihren Augen. ,,DU! Du hast mich gezwungen ihn zu töten!" Die Kätzin zuckte uninteressiert mit den Ohren und sie fauchte: ,,Ich hab dich nur auf den richtigen Weg gebracht." ,,Hast du nicht! Du willst nur das ich töte!" Sprenkelgeist erhob sich, und löste sich in schwarzen Nebel auf um sofort wieder hinter Pandafrost aufzutauchen und ihr mit einen Krallenhieb die Schulter aufzureissen. Pandafrost schrie kurz auf, taumelte einige Schwanzlängen zurück und fauchte die verstorbene Kätzin erbost an. Pandafrost wurde zu Boden gedrückt, Krallen pressten sich in ihren weichen Bauch und um ihr wurde alles schwarz. Sie hörte nur wie Sprenkelgeist jemanden sagte: ,,Sie wird sich zerfressen, wir werden sie verführen, damit sie auf unsere Seite kommt!"

Kapitel 11:

Pandafrost hob ihren Kopf und ein Schmerz durchzuckte ihren Körper, sie sah an sich hinab und erblickte die drei langen Krallenspuren an ihrem Bauch. Pandafrost zuckte kurz zusammen bevor sie sich im Bau umsah. Ihre zwei Brüder Sturmwetter und Wuschelschweif lagen nebeneinander auf ihren Moosnestern und schliefen friedlich. Schwanenfeuer hob seinen Kopf und legte in auf Pandafrost's Flanke, diese schnippte mit ihren Schweif und sah ihn grob an. ,,Was ist?" Bevor sie auf eine Antwort wartete erhob sie sich und verlies den Bau. Auf der Lichtung begegnete sie Pinienlied, diese begrüßte sie mit einem freundlichen Nicken. Pandafrost zuckte mit ihren Schnurrhaaren und überquerte die Lichtung um den Heilerbau zu betretten. Der würzige Gerüch der Kräuter stieg ihr in die Nase und der schneeweiße Pelz von Hermelinpfote blitzte auf. Kurz darauf schob die Heiler-Schülerin sich aus den Schatten, schwieg und zuckte nur mit den schwarzen Ohrenspitzen. Pandafrost schwieg ebenfalls, hob ihr schwarzes Bein und gab somit die Sicht auf ihren verkratzten Bau frei. Hermelinpfote fragte nicht wie das geschehen ist sondern krammte nur mit ihren Pfoten in den Schlitzen des Baumstamm's auf der Suche nach bestimmten Kräutern. Unruhig knetete Pandafrost den Boden mit ihren Pfoten, sie atmete bestimmt aus und miaute: ,,Es tut mir leid." Hermelinpfote wand sich um, in ihren Maul befanden sich irgendwelche Kräuter und um ihre linke Vorderpfote war eine Lage Spinnenweben gewickelt. Sie humpelte zu ihrer Schwester drückte die Kräuter und die Spinnweben hinauf und seufzte aus. ,,Nein, es tut mir leid. Ich hätte nicht so gereizt reagieren dürfen." Hermelinpfote legte ihre Pfote auf die von Pandafrost, ihre Augen waren rund vor Kummer und Pandafrost berührte ihre Nase mit ihrer eigener. Hermelinpfote seufzte aus, ihr warmer Atem strich um das weiße Brustfell von Pandafrost udn die Kriegerin leckte ihr über den Kopf. ,,Es tut mir leid, aber du wirst ein paar Tage nichts tun können." Pandafrost keuchte genervt aus, hob ihren Kopf und sah wie die blauen Augen ihrer Schwester warnend aufblitzten und sie hielt ihren Mund. Schaumfänger betratt eben den Heilerbau, er begrüßte Pandafrost mit einen Nicken und sortierte die Kräuter in die Schlitzte die er im Maul trug. ,,Kräuterschnee wird wieder in die Kinderstube ziehen. Aber noch nicht jetzt, jetzt kann sie ihre Pflichten noch erledigen." ,erzählte er den beiden Kätzinnen und Pandafrost freute sich insgeheim für die Kriegerin. Sie hatte sich manchmal selbst gewünscht welche zu haben, doch sie wusste das der Clan fragen würde wer der Vater sei. Sie lies den Kopf hängen und legte sich auf das Moosnest das Hermelinpfote ihr machte. Die Heiler-Schülerin setzte sich neben Schaumfänger und half ihm beim Mischen der Kräuter und sie fragte: ,,Weist du denn auch wer der Vater ist?" Der Tigerkater schüttelte seinen Kopf und miaute: ,,Aber Junge kommen gutgelegen, besonders wenn jetzt wieder die Blattfrische kommt." Pandafrost stimmte ihm stumm zu und rollte sich zu einer festen Kugel zusammen, gerade als sie ihre Augen schliesen wollte schob sich Heckenstern in den Heilerbau. Pandafrost hob ihren Kopf und begrüßte ihren ehemaligen Mentor Nase an Nase und der Anführer setzte sich. ,,Wird sie denn bis zur großen Versammlung gesund sein?" ,,Aber natürlich, in drei Tagen ist erst Halbmond also wird sie bis zum Halbmond bestimmt wieder gesund sein." Die feste Stimme überzeugte Heckenstern so sehr, dass er verstehend mit den Ohren zuckte und wieder verschwand.  Pandafrost legte ihren Kopf wieder auf ihre Vorderpfoten, schlafen wollte sie nicht wieder als sie daran dachte das Sprenkelgeist sie wieder attackieren konnte.Pandafrost schloss deshalb die Augen und döste dahin. Tatsächlich war sie kurz eigenickt, aber zu Sonnenhoch war sie wieder hellwach. ,,Kann ich den nichts machen?" ,bettelte sie Schaumfänger an, dieser schüttelte den Kopf und erwiederte: ,,Ich will nicht das deine Wunden wieder aufplatzen." Hermelinpfote sah entschuldigen, dennoch bestimmt zu ihr und zuckte mit den Schultern. ,,Hast du Hunger?" Pandafrost bemerkte erst jetzt dass ihr Magen wie ein Bär knurrte, worauf sie eifrig nickte und Hermelinpfote nachsah die auf der Lichtung verschwand. ,,Sie hat den Tod von Schattenpfote gut verkraftet." ,bemerkte Pandafrost und Schaumfänger der auf seinen Nest hockte nickte. ,,Aber Flickenherz ist noch angeschlagen. Aschensee und Haselklaue versuchen ständig sie aufzuheitern." ,,Mhm, kann ich verstehen. Ich weis wie es ist ein Familien-Mitglied zu verlieren. Sie tut mir leid." ,,Aber Aschensee, Haselklaue, Wellentraum und deren Junge haben sich ziemlich gut eingelebt." Pandafrost nickte geistesabwesend und dachte an Wellentraum, wie diese in der Kinderstube lag, zusammen mit Moosjunges und Wieseljunges. Ein stechender Schmerz bohrte sich in ihre Brust als ihr schmerzlich bewusst wird dass sie nie mit guten Gewissen Junge haben konnte.  Die Kätzin hob den Kopf als Hermelinpfote mit zwei Mäusen im Maul angetrabbt kam. Die eine legte sie vor Pandafrost's pfoten, die andere wollte sie Schaumfänger geben. ,,Nein danke. Iss du sie lieber." ,sagte er sanft. Hermelinpfote wollte protestieren lies sich schlieslich aber neben ihrer Schwester nieder. Beide verschlangen die Beute gierig. Pandafrost war froh dass die Beute nun nicht mehr so mager war, zufrieden  riss sie Stücke aus das zähe, dennoch saftige Fleisch. Nachdem beide fertiggegessen hatten, gaben sie sich die Zunge. Ein Schrei lies Pandafrost zusammenzucken, sie hob ihren Kopf, ebenso Hermelinpfote und Schaumfänger. ,,Was ist passiert?" ,knurrte Schaumfänger und Pandafrost zwang sich, aufzustehen und sie stellte sich in den Eingang vom Heilerbau, Hermelinpfote drängte sich neben sie. Pandafrost erkannte wie eine Patrioulle bestehend aus Pinienlied, Schwanenfeuer, Flickenherz und Krähensee eine Kätzin in die Mitte der Lichtung schüpften. Die weiße Kätzin riss ihre smaragdgrünen Augen auf als sie die Hauskatze Silence entdeckte. Heckenstern sprang alamiert aus dem Schmutzplatztunnel und stellte sich in voller Größe vor die schwarze Kätzin. ,,Was willst du hier? Wir haben dich schon mal vertrieben." ,knurrte er finster und sein Schweif zuckte. Die Hauskatze stellte sich vor ihm auf, ihre Ohren zuckten und ihre Augen funkelten kurz auf bevor sie flüsterte: ,,Ihr habt einen Mörder im Clan." Schlagartig brachen laute Rufe aus und Pandafrost spührte wie ihr Herz runterrutschte. ,,Woher willst du das wissen?" ,jaulte Schwanenfeuer und Silence lächelte kurz, ihr Blick ruhte auf Pandafrost dann sah sie Heckenstern an. ,,Tötet sie. Oder wegen ihres schlechten benehmens wird ihr alles genommen." ,,Töten? Wen denn? Hier sind alle loyal!" ,ertönte die Stimme von Eichenbrand. Der braune Älteste kauerte vor dem Ältestenbau, seine Augen waren zusammen gekniffen und seine Ohren angelegt. Pinselohr neben ihn fauchte die Hauskatze an und ehe Silence ein weiteres Wort sagte stürzte sich Schwanenfeuer auf sie, Pinienlied und Flickenherz ebenso. Nach einem langen Kampf vertrieben die drei sie aus dem Lager. ,,Verfolgt sie." ,befahl Heckenstern kalt und Pinienlied nickte und preschte sogleich mit ein paar Kriegern los. Pandafrost starrte ihnen nach, sie fühlte wie ihre Gleider taub wurden und ihr Blick leer ins nichts starrte. Sie holte sich zurück als Hermelinpfote sie in die Seite sties und murmelte: ,,Heute Nacht ist Halbmond, ich bekomme meinen Heilernamen." ,,Glückwunsch." ,schnurrte Pandafrost, drückte ihre Schnauze an die weiße Wange ihrer Schwester und ging in langsamen und zögerlichen Schritten auf Heckenstern zu der versuchte seinen aufgebrachten Clan zu beruhigen. ,,Wenn meint dieses Hauskätzchen?" ,,Die redet bloß Unsinn?" ,,Genau!" ,,Was ist aber wenn's stimmt?" Pandafrost legte ihre Ohren an als ihre Clan-Gefährten über die hitzige Situation wild disskusierten. ,,Heckenstern?" Der braune Tigerkater drehte sich zu ihr um, seine Augen leuchteten wild. ,,Was gibts?" ,,Kann ich bitte mit dir reden?" ,,Ja komm mit in meinen Bau." Er drehte sich rasch um und trottete flink zu seinen Bau und verschwand in diesem, Pandafrost zögerte kurz und folgte ihm schließlich. Der Anführer setzte sich auf sein Moosnest, legte seinen Schweif über seine Pfoten wobei Pandafrost einen Blick auf die lange  Narbe auf seinen Bauch erhaschte. Ungern erinnerte sie sich an die Schlacht in der der KieselClan ihren Clan angriff. Soweit sie weis hat Heckenstern ein Leben verloren, die Wunde an seinen Bauch war so schlimm gewesen das er nun ein Lebenlang diese schreckliche Narbe trug. Pandafrost setzte sich vor ihn nieder und starrte ihn an. Erst jetzt erkannte sie wie müde und fertig Heckenstern aussah, anscheinend lastet alles schwer auf ihm. ,,Heckenstern. Ich habe eine Frage. Was würdest du machen wenn eine deiner Katzen die du seit Geburt an kennst jemand anderen aus dem Clan getötet hat?" Heckenstern schwieg eine Weile, er war verblüfft, antwortete aber nicht weshalb Pandafrost nervös wurde und unruhig den Boden mit ihren Krallen bearbeitete. ,,In so einer Situation ist es egal wie gut oder wie lange ich die Katze kenne. Sie wird bestraft." ,antwortete er mit ruhiger Stimme. ,,Und was wäre wenn ich diese Katze wäre..?" Heckenstern schwieg bevor er flüsterte: ,,Du bist wie Blauwolke. Wunderschön und eiskalt. Aber ich weis das du nie jemanden töten würdest." Er legte seine Schnauze auf Pandafrost's Stirn. ,,Du bist keine Mörderin und wirst es nie sein." Pandafrost senkte ihren Blick, sie spührte wie ihre Augen wässrig wurden und bevor Heckenstern dies merkte wand sie sich unter ihm hervor und schlüpfte auf die Lichtung. Sie blinzelte mehrmals und atmete ein und aus, sie beruhigte sich schließlich und setzte sich auf die Lichtung. Heckenstern sprang aus seinem Bau und setzte sich auf den Silberfelsen und erhob seine Stimme: ,,Alle Katzen die alt genug sind Beute zu machen, sollen sich hier beim Silberfelsen zu einem Clan-Treffen versammeln!" Nach wenigen Herzschlägen tauchten die Katzen aus ihren Bauen auf und versammelten sich auf der Lichtung. Schusselstreif saß neben Krähensee und Hermelinpfote kauerte neben Schaumfänger. Sturmwetter kuschelte sich an Flickenherz und Wuschelschweif gesellte sich zu Pandafrost. ,,Moosjunges, Wieseljunges, trettet vor!" Wellentraum schob ihre zwei Jungen, die sich gut eingelebt hatten, vorsichtig vor und die zwei Jungen sahen ehrfürchtig zu Heckenstern hoch. Pandafrost erinnerte sich noch genau daran wie sie mit ihren Geschwistern zu Schülern ernannt wurden. ,,Moosjunges und Wieseljunges. Ihr beide habt euren sechsten Mond erreicht und ihr seit alt genug um mit der Ausbildung zu Kriegern anzufangen! Von diesen Augenblick an, bis sich diese Schüler ihren Kriegernamen verdient haben, werden sie Moospfote und Wieselpfote heißen!" Er hiehlt kurz inne, sein Blick schweifte über den Clan. ,,Beerenschleier. Da Hermelinpfote die Ausbildung zur Kriegerin abbrach, bist du schon lange bereit erneut einen Schüler auszubilden. Du wirst die Mentorin von Moospfote!" Beerenschleier erhob sich, ihre Augen leuchteten überrascht und sie berührte die Nase ihrer Schülerin mit ihrer eigenen. Zusammen setzten sie sich etwas abgelegener hin. ,,Krähensee. Du bist ein reifer Krieger und bereit für deinen ersten Schüler! Du wirst der Mentor von Wieselpfote!" Schusselstreif leckte dem Kater kurz über die Wange, darauf erhob sich dieser und schritt zu den kleinen, schwarzweißen Kater. ,,Moospfote! Wieselpfote! Moospfote! Wieselpfote!" ,jubelte der Clan lauthals. Pandafrost sah die zwei auf gedrehten Schüler warm an. Wann würde sie ihren ersten Schüler bekommen?

Kapitel 12

Pandafrost saß vor dem Heilerbau, ihre Kratzer waren versorgt. Ihr Blick galt Kräuterschnee, die Kätzin hatte schon einen ziemlich runden Bauch, bald würde sie werfen. Ein Schnurren stieg in Pandafrost's Kehle auf, Junge waren bezaubernd. Die Kätzin begrüßte Pandafrost mit einem freundlichen Ohrenschnippen und verschwand in der Kinderstube. Pandafrost sonnte sich etwas und überblickte die Lichtung. Die Sonnenhoch-patrioulle brach gerade auf, Lehmkralle saß beim fast leeren Frischbeutehaufen und Beerenschleier und ihre Schülerin verliesen gemeinsam das Lager. Die schwarz-weiße legte sich auf ihren Rücken und streckte ihre Vorderbeine aus, mit zusammen gekniffenen Augen lag sie weiterhin auf dem weichen Gras. Eine Pfote stieß sie in ihren Bauch, sodass sie sich zwang die Augen etwas zu öffnen. Sie erkannte den weißen Pelz von Schwanenfeuer, der Kater sah auf sie herab. ,,Was gibts?" ,fragte Pandafrost leicht genervt und blinzelte im hellen Sonnenlicht. ,,Willst du mit mir jagen gehen?" ,,Klar." Pandafrost rollte sich auf den Bauch und stemmte sich auf die Pfoten. In flotten Tempo flitzten die zwei Katzen durch den Wald, die Erde war bereits aufgewärmt und fühlte sich unter deren empfindlichen Ballen angenehm an. Schwanenfeuer führte Pandafrost zum warmen Eisstein und bedeutete ihr sich zu setzten. ,,Warum sitzen wir hier? Ich dachte wir gehen jagen." ,murmelte Pandafrost. ,,Pandafrost, ich will dich hier etwas fragen." ,schnurrte der weiße Kater und trägt näher, wobei Pandafrost's Herz hinab rutschte. ,,Ich liebe dich Pandafrost. In liebe dich so sehr. Ich liebe dich seit vielen Monden. Ich will dich hier fragen ob du meine Gefährtin sein willst." Seine Stimme klang wie Honig, seine goldenen Augen strahlten verliebt und hoffnungsvoll. Ein Schlag traf Pandafrost, Erinnerungen überkamen sie und das Bild von Windhauch blitzte vor ihr auf. Nein sie konnte nicht ja sagen! Sie liebte Windhauch! ,,Schwanenfeuer.." ,begann sie vorsichtig. ,,Es tut mir leid, aber... Ich liebe dich nicht." Schwanenfeuer's verliebt es Lächeln verschwand und Kummer überdeckte sein Gesicht. ,,Du liebst wen anders oder?" ,flüsterte er, traurig starrte er auf den Boden. Pandafrost nickte langsam. ,,Du wirst eine Kätzin finden die dich liebt so wie du bist! Halte nicht an mir fest, sei offen für eine andere Liebe." ,flüsterte sie sanft und legte ihren Schweif auf seine Schulter. ,,Du wirst aber immer mein bester Freund bleiben." Er drückte seine Schnauze an ihre Kehle und schwieg. ,,Komm gehen wir jagen."

Pandafrost legte ihren Fang gerade auf den Frischbeutehaufen, sie hatte zwei Amseln und ein kleineres Eichhörnchen gefangen. Pandafrost nahm sich eine Maus und legte sich etwas abgelegen unter die herabhängenden Äste einer Buche, die kalten udn angenehmen Schatten spendeten. Ihr Blick war auf den Himmel gerichtet der rosa-gelb-bläulich gefärbt war, die untergehende Sonne färbte die falushcigen, weißen Wolken in einen leicht pinken Ton. vereinzelt blinkten winzige Sterne am Himmel. Die Wände der KInderstube bebten und Moospfote und Kräuterschnee schoben sich auf die Lichtung. Pandafrost vermutete das die Schülerin der Kätzin ein Nest hergerichtet hatte. Die Königin legte sich vor den Eingang der Kinderstube und Moospfote brachte ihr ihren Anteil an der Frischbeute. Pandafrost knabberte gedankenverloren an ihrer Maus, und erfreut hob sie ihren Kopf als Schusselstreif mit der Abendpatrioulle zurück kehrte. Die silberne Tigerkätzin drückte ihre Schnauze an Pandafrost's Kehle und schnurrte. ,,Willst du die mit mir teilen?" ,fragte die schwarz-weiße und deutete auf die angebissene Maus und war froh das sich ihre Schwester neben ihr niederlies. Schweigend verzerrten sie das Beutetier und gaben sich anschließend die Zunge. Schaumfänger tauchte mit Hermelinpfote hinter den Fersen auf und gemeinsam überquerten sie die Lichtung um darauf im Tunnel zu verschwinden. ,,Ich bin gespannt wie ihr Heilername lautet." ,schnurrte Schusselstreif und Pandafrost nickte zustimmend. ,,Wie läufts eigentlich mit Krähensee?" ,fragte Pandafrost und musste kurz lachen als Schusselstreif sich verschluckte und hustete. ,,Ganz gut. Nur das blöde ist das er jetzt sehr beschäftigt ist, wegen Wieselpfote. Sonst gut." Pandafrost nickte langsam und leckte sich über die schwarze Pfote. ,,Und wie läufts mit Schwanenfeuer?" Pandafrost riss ihren Kopf hoch und hauchte: ,,Bitte was?" ,,Naja der ganze Clan denkt ihr seit Gefährten." ,schnurrte Schusselstreif und grinste leicht. ,,Sind wir eigentlich garnicht." ,,Oh." ,,Ja. Ich bin müde, ich geh schlafen." Die Kriegerin rappelte sich auf und streckte für einen längeren Moment ihre gesamten Glieder und sprintete zum Kriegerbau. Sie bremste ab als sie bemerkte das Schusselstreif ihr nicht folgte. ,,Kommst du?" ,fragte sie etwas ungeduldig. ,,Ich muss noch zum Schmutzplatz, aber dann komm ich nach." Pandafrost nickte und glitt in den bereist dunklen Bau und kuschelte sich in ihr warmes und gemütliches Moosnest. Nach einer gefühlten Ewigkeit legte sich ihre Schwester neben sie und beruhigt schlief Pandafrost schließlich ein.

Pandafrost öffnete ihre Augen und sah sich verwirrt um. Sie kauerte neben einem Fluss, der seine Bahnen zog. Die schwarzen Wellen umspühlten den Kies auf dem sie saß und angewiedert zog sie ihre Pfoten vom dem Wasser weg und schüttelte sie genervt. Jedoch konnte ein bisschen Wasser ihr nicht schaden, doch sie rollte mit ihren Augen als ihr einfiel das dies nur ein Traum war und sie das Wasser nicht wirklich trank. Aber sie zuckte mit den Schultern, senkte den Kopf und nahm großzügige Schlücke. Das Wasser war rein, schmeckte wunderbar und leicht frostig, doch es war nicht zu kalt aber auch nicht zu warm, gerade perfekt. Sie hob wieder ihren schmalen Kopf und leckte sich die letzten Tropfen von den Lippen. Pandafrost sah sich neugierig um, eine Bewegung eregte ihre Aufmerksamkeit und neugierig schlich sie zu dem Gebüsch das raschelte. Als sie nah genug war erkannte sie zwei Stimme, der einer Kätzin und eines Katers. Sie starrte durch die vereinzelten Löcher im Gestrüpp und erkannte den geschmeidgen, schwarzen Pelz von Windhauch. Ihr Herz fing an schneller zu klopfen und ein herzhaftes Schnurren stieg in ihrer Kehle auf, dies stoppte aber als ihr Blick auf Palmenflamme schweifte. Die rotbraune funkelte den Kater an und fauchte: ,,Wenn du mich nicht zur Gefährtin nimmst werde ich dir den Pelz zerfetzen!" Windhauch knurrte so laut und tief das es Pandafrost deutlich höhrte und sie spitzte die Ohren bei seinen Worten. ,,Ich liebe dich nicht! Kapier das enlich! Ich hasse dich!" Die Kriegerin stellte sich mit gesträubten Pelz vor ihn, hebte eine Pfote und riss mit ihren Krallen siene Nase auf, Blut spritzte auf das Gras und Windhauch zuckte kurz zusammen, lies sich aber nicht besonders beeindrucken. ,,Ich liebe dich Windhauch." ,sagte sie nun sanft und rieb ihren Kopf an seiner Kehle, eiskalte Eifersucht stieg in Pandafrost auf und sie wollte shcon vorstürzen und ihre Kehle zerfetzen. ,,Verschwinde endlich du räudige Kätzin!" ,fuhr er sie an und sties sie von ihn weg. ,,Ich liebe wen anders." ,,Wen den? Als ob je eine Kätzin meine Schönheit übertreffen könnte!" ,höhnte sie eingebildet. ,,Du schön? Jetzt ganz erhlich Palmenflamme. Jeder verdammte Streuner ist schöner als du." Mit diesen Worten drehte er sich kalt um und verschwand, Palmenflamme stand wütend auf der Lichtung und starrte ihm nach.

Kapitel 13:

Pandafrost erhob sich freudig, das nasse Tau fühlte sich angenehm unter ihren Ballen an. Erwartungsvoll starrte sie zum Lagereingang der raschelte und freudig zuckte die Kriegerin mit ihrer Schwanzspitze als Schaumfänger zusammen mit Hermelinpfote auftauchte. Pandafrost sprang in großen Sätzen zu ihrer Schwester und rieb ihren Kopf an ihren Hals. Schaumfänger begrüßte Pandafrost knapp, dann verschwand er wie ein Schatten im Heilerbau. ,,Na Schwesterherz wie gehts?" ,fragte Pandafrost wobei ihr Blick auf Schusselstreif ruhte die sich schwerfällig aus den Bau schob und sich mit schweren Pfoten zu den anderen zwei Kätzinnen setze. ,,Hast du die Reise gut überstanden Hermelinpfote?" ,fragte die Tigerkätzin und berührte ihre Nase mit ihrer eigenen. ,,Hermelinfell." Die Betonung lag auf "Fell" und Pandafrost, sowie Schusselstreif schnurrten im Chor. Sturmwetter und Wuschelschweif stolzierten nebeneinander aus den Kriegerbau und beglückwünschten Hermelinfell ebenfalls. Heckenstern rutschte aus den Anführerbau und sah sich um, Pinienlied trottete zu ihm und beide disskutierten. Pandafrost sah ihnen verwundert zu. Ein lautes Jaulen lies die Kriegerin hochfahren, es ertönte aus der Kinderstube. ,,Kräuterschnee bekommt anscheinend ihre Jungen." ,meldete Hermelinfell und sprang bereits zur Kinderstube und Schaumfänger folgte ihr mit den nötigen Kräutern die er trug. ,,Ich bin gespannt wie ihre Jungen aussehen." ,schnurrte Sturmwetter amüsiert und Wuschelschweif nickte zustimmend wobei seine Augen dunkel wurden. An was er wohl dachte? Schusselstreif glättete sich ein aufgestelltes Fellbüschel auf der Brust und Pandafrost knetete beunruhigt den Boden. ,,Wisst ihr eigentlich schon das neueste?" ,fragte Sturmwetter nach langem Schweigen. Als seine Geschwister ihn fragend ansahen, meldete er: ,,Pinienlied und Spiegelkristall sind nun Gefährten." Pandafrost zuckte überrascht mit den Ohren und freute sich insgeheim für die Stellvertreterin. ,,Glückwunsch, Kräuterschnee. Du hast zwei gesunde Jungen." ,ertönte die Stimme von Hermelinfell. Pandafrost bedeutete ihren Geschwistern zu folgen und die vier Krieger betratten die Kinderstube. Kräuterschnee lag auf ihrem Moosnest und betrachtete ihre zwei Jungen die an ihren Bauch lagen. Eines war dunkelbraun mit weißen Pfoten und einem weißen Fleck auf der Brust. Das andere war feuerfarben mit einem weißen Aalstrich und weißen Augenumrandungen. ,,Wow. Sie sind bezaubernd." ,beglückwünschte Schusselstreif die Königin und begutachtete sie sanft. Pandafrost und ihre Brüder stimmten schweigend zu. ,,Hast du schon Namen für sie?" ,fragte Schaumfänger der neben Hermelinfell kauerte. Kräuterschnee nickte schnurrend. ,,Das braune hier ist Fichtenjunges, und das hier ist seine Schwester Flammenjunges." ,,Wunderschöne Namen." ,schnurrte Pandafrost. Als sich vor der Kinderstube fast der halbe Clan versammelt hatte verlies Pandafrost die Kinderstube um Platz zu machen. Schusselstreif folgte ihr und setzte sich neben sie in den Schatten. ,,Und willst du noch immer Junge haben, Schwesterherz?" ,fragte die schwarz-weiße und schnurrte als die Tigerkärzin eifrig nickte. ,,Ich bin mir sicher, dass Krähensee ein toller Vater ist." ,miaute Pandafrost und stupste ihrer Schwester in die Flanke. ,,Ja, da bin ich mir auch sicher." Pandafrost blickte zu Hermelinfell die gemeinsam mit ihrem Mentor auftauchte. Hermelinfell's blaue Augen strahlten und sie sah Schaumfänger nach der sich in seinen Bau zurückzog. ,,Wieso verzieht sich Schaumfänger in letzter Zeit so viel?" ,fragte Pandafrost etwas beunruhigt. ,,Naja, Pandafrost. Er ist nun mal schon etwas alt." ,antwortete die Heilerin ruhig und ihre Augen leuchteten kurz auf.

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