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Ein kaputtes Leben, ein gebrochenes Herz und das Feuer des Hass tief in ihrem inneren...


Haubtcharakter

Tyarda (by Tyarda) Schlammfell (by Tyarda) Hagelsturm (by Tyarda)

Nebencharakter

Himmbeerkralle (by Tyarda) Stachelkralle (by Tyarda) Elsternschwinge (by Tyarda) werden ergänzt...

Prolog

Mäusedung, warum war sie ihm so ähnlich?!

Wut hatte ihre Sinne bereits getrübt, und der Hass, dieser eiskalte Hass auf sie hatte ihr letztes bisschen Verstand, das noch übrig geblieben war, vollkommen vertrieben. Die Kleine Kätzin hatte ihren Körper unter Kontrolle, still dankte sie dem dafür der ihr das ermöglichte, wer auch immer im Namen des Sternenclan es war, doch ihre Gedanken waren brühend heiß und vergiftet.

Das Feuer sprach aus ihren Augen, ließ sie noch mehr glänzen als sonst, doch die Ruhe, die sie wie eine Maske trug, begann es langsam zu dämpfen, es herunter zu bringen, bis sie wieder klar denken konnte.

Angestrengt versuchte sie doch einfach den Blick nach vorne zu werfen, empor zu ihrer Anführerin, empor zu der pechschwarzen Kätzin die nicht wusste was sie tat.

Streunerin!

Sie hasste das Wort, und liebte es zugleich, jedes Mal wenn sie es sich auf der Zunge zergehen lies, und den Schmerz in den Augen zu sehen, der sich mit Wut mischte, begann sie es mehr zu ehren.

Und jedes verdammte mal wenn die Streunerin arrogant lachte wollte sie einfach nur das die Erde nie diese Kreaturen geboren hätte. Diese Kätzin, die mit ihrem wunderhübschen Pelz dasaß und von allen Seiten gerufen wurde, je, genau diese Kätzin würde es noch bereuen. Ihre Pläne nahmen in ihrem Kopf Form an, sie wurden immer realer, immer greifbarer. Giftschatten würde sich rächen, die kleine Kätzin saß noch immer ruhig da, gelassen, am Rande der Versammlung, und dankte erneut, das niemand sah, was sie dachte.

Streunerin.

Es war ein Wort zum ausspucken, nicht zum Feiern. Ihre Anführerin konnte der anderen Kätzin zwar den Namen einer Clankatze aufsetzten, doch darunter würde es immer nur eine Streunerin sein, eine dumme, naive Streunerin. Verdammt!

Giftschatten merkte nur leicht wie sich ihre Clangefährten in Bewegung setzten, sie lag da, tat so als würde sie die Patrouillen planen.

Doch aus dem Augenwinkel beobachtete sie die graue Kätzin, die einen Kriegernamen erhalten hatte. Streunerin. Sie würde nie mehr für sie sein als das, eine dumme, naive Streunerin. Aber Giftschatten würde ihr noch lehren was es heißte arrogant zu lachen, was es wirklich bedeutete die Nase in die Höhe zu strecken und sich als etwas besseres zu denken.

Oh ja, die Kätzin mit dem Gesicht eines Hauskätzchens würde das alles am eignen Leib erfahren...

Das Feuer, sie spürte wie es ihre gesamten Gedanken vergiftete, doch sie ließ es geschehen, unternahm nichts dagegen und doch blieb das kleine bisschen Verstand, das die Kätzin Schlammkralle zu ähnlich war, als das sie jemals ihren Namen aussprechen würde, und ihr nicht gleichzeitig alle totbringenden Krankheiten wünschte.

Er war schuld.

Sie war schuld.

Ja, Giftschatten war schuld.

Sie sah es ein.

Doch sie würde ihre Schuld begleichen, und wenn sie dafür über Leichen gehen musste...


Kapitel 1

Sie fühlte sich wie die Anführerin, die Siegerin, die Herrscherin ihrer kleinen Welt. Den winzigen Kopf und den dünnen Schweif hatte sie so hoch sie es konnte empor gestreckt, der bunte Falter in ihrem Maul wollte sich ein letztes Mal mit einem zarten Flügelschlag befreien, eher er seinen Lebenskampf aufgab und sich dem Tod hingab.

Das kleine Junges gab ein zufriedenes, glucksendes Geräusch von sich als sie ihre Beute erlegt hatte und sprang über einen rauen Stein, den sie lieber nicht betrat, in die Kinderstube. Sanft und warm empfing sie die vertraute Umgebung, hier drinnen war alles für Riesen geschaffen, die Kätzin kam sich vor wie eine zierliches Gänseblümchen unter prachtvollen Rosen als sie mal wieder die beiden Königinnen reden hörte.

Der Klang der Stimme ihrer Mutter mischte sich immer wieder mit der ihres Vaters, liebevoll sah sie die beiden an, wie sie mit der großen schwarzen Anführerin sprachen. Noch vor kurzem hatte die kleine sie für eine Kätzin wie jede andere gehalten. Doch seit dem gestrigen Tag, als sie mit einem ihrer drei Baugefährten in einen großen Bau mit merkwürdigen Pflanzen, der von einem süßlichen, und zugleich bitteren Duft umwogt war, gefallen war, wusste sie das die Kätzin mit dem schimmernden Fell mehr war als nur die Mutter von Schlamm, Wellen und Hagel.

Die Worte die die alte Katze zu ihr gesagt hatten echoten ihr nun nach, und so beschloss sie das Gespräch der vier Katzen lieber nicht zu stören, sondern zuerst einmal ihre bunte Beute zu präsentieren.

Hagel hatte sie schnell gefunden, der Kater war riesig, ja, er war gigantisch, und er rollte wie immer einen kleinen Moosball vor seinen Pfoten hin und her. Gleich daneben saß das noch größere Junge Wellen, der nur verträumt dasaß.

Doch ihr Blick suchte einen getigerten Pelz, nur vor einem konnte sie tatsächlich angeben. Er tat das, was der Kater der etwa doppelt so groß war wie sie, immer machte. Er trainierte, ahmte das Gekämpfe der Schüler nach und missbrauchte dafür eine arme Himmbeerranke, die sich zu weit in den Bau gewagt hatte. Die Kleine Gift musste lachen, zerknautschte dabei ihre Beute und Schlamm sah auf, lies von dem Grünzeug ab und lachte, sprang mit einem Satz auf und

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