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Kennt ihr Honigblatt? Die zweite Anführerin des alten Wolkenclans,sie spielt nicht gerade eine bedeutende Rolle und wird nur kurz im Prolog von das Schicksal der Wolkenclans erwähnt. Irgendwie mag ich diese Kätzin aber einfach also habe ich mir gedacht warum erzähle ich nicht einfach ihre Geschichte weiter...

1.Kapitel

Die untergehende Sonne war schon beinahe hinter den Bergen verschwunden und ein kühler Wind wehte über die Wiese als eine rotbraune Kätzin gefolgt von drei weiteren Katzen ein letztes Mal die Schlucht in der der Wolkenclan lebte verließen, für immer. Die letzten warmen Strahlen der Sonne vielen auf den Pelz der rotbraunen Kätzin. Sie hatte sich vorgenommen sich kein einziges Mal mehr umzublicken doch nun musste sie noch einmal einen letzten Blick auf ihr altes zuhause werfen. Sie konnte Frostkralle und Eschenpelz erkennen die sich gerade erhoben um zu den Zweibeinern zu gehen. Honigblatt grauste es auch nur bei den Gedanken daran. Wir sind Wolkenclan Krieger und keine maunzenden Hauskätzchen! Oder waren wir es? Ja selbst Spinnenstern hat die Hoffnung aufgegeben! Sie drehte sich entschlossen um und funkelte die drei Katzen die ihr gefolgt waren mit ihren leuchtend grünen Augen an: „Gehen wir!“ Einer der Katen, ein schwarze Kater nickte und auch die anderen zwei folgten ihr. Der letzte Rest des Wolkenclans der nicht die Hoffnung verloren hat. Eine ehemalige Zweite Anführerin, zwei verletzte Krieger und ein fast blinder Schüler… Honigblatt schüttelte sich und führte die Katzen über ein Feld nahe des Zweibeiner Ortes, ihre seltsamen Baue und Monster warfen unheimliche Schatten. Unbehagen durchfuhr die Katzen, selbst der beinahe blinde Taupfote zuckte zusammen. Eine unheimliche Stille legte sich über die Katzen und keiner wagte es zu sprechen. Schließlich war es Honigblatt die die geisterhafte Stille brach: „Seht euch nach einen Schlafplatz um an den wir die Nacht verbringen können.“ Nach den Kampf mit den Ratten sind wir alle noch geschwächt. Die Katzen verteilten sich in der Umgebung und sahen sich um. Ein paar Herzschläge später kam auch schon Schwalbenflug auf Honigblatt zu: „Ich haben eine großes Gebüsch nahe eines verlassenen Zweibeiner Baues gefunden, er scheint aber schon lange verlassen zu sein!“ „Bist du dir sicher dass er verlassen ist?“ fragte die Kätzin. „Ja das einzige was ich riehen konnte waren Mäuse!“ antwortete Schwalbenflug ungeduldig. Honigblatt nickte: „Gut dann lass uns Taupfote und Lerchenpelz holen.“ Sie braune Kätzin folgte der Duftspur der beiden und fand sie schließlich. Die beiden Katzen saßen im hohen Gras der Wiese und blickten zum Himmel empor, das Mondlicht leuchtete auf den Pelz des kleinen Katers und seiner Mentorin. Als Honigblatt zu ihnen trat fuhr ein leichter Windstoß durch ihren Pelz und der Geruch von Regen kam ihr in die Nase. Es wird wohl regen geben, das letzte was wir jetzt gebrauchen können… Dann warf sie einen Blick auf die beiden Katzen. Taupfote scheint besorgt zu sein… Eine Weile sagte sie nichts aber schließlich miaute sie: „Kommt, es wird regen geben Schwalbenflug hat ein Lager für die Nacht gefunden.“ Die beiden Katzen nickten und folgten Schwalbenflug und Honigblatt bis zu einen großen Gebüsch. Etwas entfernt stand eine alte Scheune. Honigblatt warf einen besorgten Blick hinüber. Zweibeinerzeug! Aber Schwalbenflug meinte sie sei unbewohnt und er mag Zweibeiner ja genauso wenig, er wird wohl Recht haben… Honigblatt wendete sich ab und kroch vorsichtig unter das Gebüsch. Es roch gut nach Laub und hatte noch nicht all seine Blätter verloren obwohl schon fast Blattlehre war. Hier werden wir gut geschützt vor den Regen sein. Honigblatt drehte sich zu ihren Katzen um: „Hier ist ein guter Ort zum Übernachten kommt ruhig hinein“ Während die anderen Katzen sich um sahen suchte sich Honigblatt einen Schlafplatz neben den Stamm der Busches. Als alle zur Ruhe kommen waren und über den Tag nachdachten fing es an zu regen. Honigblatt hatte recht gehabt, Tropfen um Tropfen klatschte auf die Erde und prasselte vom Himmel herab. Unter dem Gebüsch waren die Katzen relativ gut geschützt aber dennoch konnte Honigblatt immer wieder kalte Tropfen auf ihrem Fell spüren.  

Honigblatt stand auf einer großen Wiese. Links und rechts von ihr war nur Gras überall das gleiche hellgrüne Gras. Keine Bäume, nichts nur Gras und ein sternloser Himmel. Honigblatt konnte die Hilferufe ihrer Gefährten hören. Sie sah wie Lerchenpelz mit einer kleinen Kätzin kämpfte. Zuerst sah es aus als ob sie gewinnen würde, doch dann wuchs die fremde Kätzin plötzlich, sie wurde immer größer und größer bis sie dreimal so groß war wie Lerchenpelz war. Sie holte mit ihrer rießen Pranke einmal aus und schon lag Lerchenpelz reglos am Boden. Nein!!!! Honigblatt wollte zu ihn rennen doch sie brachte keinen Schritt zusammen. Sie wollte schreien, doch ihre Kehle war wie ausgetrocknet. Und die riesen Kätzin war noch nicht fertig wieder kam sie auf Lerchenpelz zu. Sie beugte sich zu ihr herunter und riss ihr mit ihren spitzen großen Krallen die Kehle auf.  Der Geruch von Blut erfüllte die Luft. Honigblatt konnte auch andere gegeneinander kämpfende Katzen sehen. Da war Taupfote auch er lag in einer Pfütze aus Blut. In Honigblatt stieg Verzweiflung auf. Was soll ich tun? Sie stieß einen lauten Schrei aus, der Himmel verdunkelte sich und das Blut ihrer Gefährten schien auf sie zu zu fließen. Noch immer konnte sie sich nicht rühren. Bald färbten sich die Pfoten der Kätzin rot und es stieg immer hoher. Honigblatt wurde schwindelig, sie konnte kein oben und unter mehr erkennen, sie sah nur noch rot und roch den salzigen metallischen Geruch von Blut.

Honigblatt schreckte hoch. Was...Was ist passiert wo bin ich? Um sie herum schliefen ihre Gefährten und sie konnte sie friedlich atmen hören. Honigblatt musste sich erstmal beruhigen, ihr Herz klopfte noch immer wie wild. Es war nur ein Traum... Nur ein Traum..   

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