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Klappentext

Der SternenClan ist in Sorge: es wird eine kalte Blattleere und die Stimmung zwischen den Clans ist angespannt. Deshalb wird Häherfeder auf eine Mission geschickt: er soll ein Heilkraut in den Bergen suchen, dass gegen tiefe Wunden hilft, und so nach einem potentiellen Krieg Leben retten könnte. Doch als Häherfeder mit Löwenglut zum See zurückkehrt, folgt ihm eine dunkle Bedrohung auf leisen Pfoten, und plötzlich sind alle vier Clans in großer Gefahr...


PROLOG

"Es sind schlechte Zeiten." murmelte eine glänzende Katze "Die Clans brauchen Nahrung und Heilkräuter in der Blattleere." “Da stimme ich dir zu, Tüpfelblatt", miaute Blaustern, die ehemalige Anführerin des Donner Clans. Tüpfelblatt miaute: „Ich habe seit langem schon eine Katze beobachtet: nämlich Häherfeder. Er dient seinem Clan gut als Heiler, obwohl er blind ist. Ich werde ihm einen Traum schicken. Er soll in den Bergen nach Wurzelkraut suchen; dieses Kraut ist braun und wächst oft an steilen Hängen in den Bergen.„ Blaustern nickte. Tüpfelblatt fuhr seufzend fort: „Es hilft gegen tiefe Schnittwunden die in einem Kampf entstehen können; man weiß nie wie sich die anderen Clans in der Blattleere verhalten!"

KAPITEL 1

Häherfeder wachte auf er stand auf einer Lichtung. War er im Donner Clan Lager? Nein, es war ein Traum. Plötzlich sagte eine Stimme: "Hallo, Häherfeder. Du kennst mich bestimmt aus Erzählungen: ich bin Tüpfelblatt, die ehemalige Heilerin des DonnerClans". Häherfeder war sehr verwirrt. Was will sie von mir? "Äh, Hallo. Was willst du von mir?", sprach er seine Gedanken laut aus. Ihm schwirrten noch viele weitere Fragen durch den Kopf. Warum sucht diese Katze mich auf und nicht Blattsee? Tüpfelblatt antwortete, als hätte sie die Gedanken des Heilers gelesen: "Ich will, dass du in die Berge gehst um dort nach Wurzelkraut zu suchen. Es ist braun und wächst oft an steilen Hängen in den Bergen. Es hilft gegen tiefe Schnittwunden!“ Häherfeder war leicht verärgert. "Ich soll also mitten in der Blattleere, wo der Clan mich doch dringend braucht, in die Berge gehen?" Tüpfelblatt erwiderte: „Ja, dieses Kraut ist sehr wichtig! Blattsee wird auch mal ohne dich außkommen, und außerdem: wenn du dieses Kraut besorgst, könntest du damit viele Leben retten....tue es für deinen Clan!“ Häherfeder war nun überzeugt. "Ok, ich mache es“, miaute er. "Du darfst dir noch irgendeine Katze aussuchen, die mit dir kommt", schnurrte die SternenClan-Katze. "Sobald du im Lager bist, gebe Brombeerstern Bescheid und informiere ihn über den Traum und deine Aufgabe!“, befahl sie. "Möge der Sternen Clan mit dir sein.”

Und dann erwachte Häherfeder aus seinem Traum. Er lag im Moosnest im Heilerbau; er musste sofort zu Brombeerstern. Also lief der graue Kater strikt zu seinem Anführer, der sich eine Wühlmaus mit Eichhornschweif, seiner Gefährtin, teilte. "Brombeerstern, ich muss mit dir reden" sagte Häherfeder. Brombeerstern blickte von seiner Wühlmaus auf. “Ok. Lass uns dazu aber lieber in meinen Bau gehen”, sagte er und schob den Rest Wühlmaus zu Eichhornschweif hinüber. Dann tappte der Anführer mit Häherfeder in seinen Bau. "Ich hatte einen Traum" erzählte Häherfeder und begann alles nochmal zu erklären was Tüpfelblatt zu ihm gesagt hatte. "Wenn es des Sternen Clans Wille ist suche dir eine Katze aus die mit dir kommt. Ich werde gleich eine Versammlung einberufen und es den Clanmitgliedern erzählen", miaute Brombeerster. Häherfeder brauchte nicht lange zu überlegen wen er mitnahm. Er entschied sich für Löwenglut, denn er war stark und konnte dem Heiler bestimmt gut helfen dieses Kraut zu finden.


"Alle Katzen die alt genug sind um ihre eigene Beute zu fangen versammeln sich unter dem Hochstein". "Werde ich zum Schüler ernannt" quiekte Lerchenjunges. "Nein, das dauert noch einen Mond" schnurrte seine Mutter Rosenschweif. Brombeerstern rief: "Ich habe euch etwas zu verkünden: Häherfeder hatte einen Traum vom Sternen Clan! Er soll mit einer Katze in die Berge ziehen um Wurzelkraut zu finden. Dieses Kraut hilft gegen tiefe Schnittwunden; somit ist es sehr nützlich nach einem Kampf" Der Anführer blickte den Heiler an. "Häherfeder komm her und sage für wenn du dich entschieden hast", forderte Brombeerstern ihn auf. Häherfeder kletterte den Hochstein hinauf. Von hier oben konnte man alle Katzen im Lager beobachten. Dann sagte er: "Ich habe mich für Löwenglut entschieden". Sein Bruder schaute erstaunt zu Häherfeder hinauf. "Gut" antwortete Brombeerstern "dann brecht morgen früh auf, aber stärkt euch vorher nochmal! Ihr wisst nie wie viel Beute ihr auf dem Weg finden werdet!”

Grelle Lichtstrahlen schienen durch die Farnwedel im Heilerbau. Es war so weit. Gleich würden sich er und Löwenglut auf die Reise in die Berge machen. Ihm war etwas mulmig zumute, denn er hoffte darauf das sie genügend Frischbeute fanden und noch mehr das sie dieses Kraut fanden. Er nahm sich ein Eichhörnchen vom Frischbeutehaufen und verschlang es gierig. Löwenglut tappte zu ihm und legte ein grünes Päckchen vor seine Schnauze. "Das sind die Reisekräuter nimm sie wir werden gleich aufbrechen". Also zerkaute er sie sie schmeckten sehr bitter. Löwenglut tat es ihm gleich. "So wir brechen jetzt auf" sagte Löwenglut. "Ok dann los" und kurz bevor sie durch den Ginstertunnel gingen kam Lerchenjunges angehopst. "Wohin geht ihr fragte er" aufgeregt. "Wir gehen auf eine wichtige Mission". "Darf ich mit" fragte er. "Nein das wäre zu gefährlich für ein Junges". "Lerchenjunges" erklang eine Stimme es war Rosenschweif "komm her du bedrängst sie nur". "Ok" murrte das Junge. Und dann brachen Löwenglut und Häherfeder auf in ein großes Abenteuer.

Kalter Wind streifte Häherfeders Fell sie waren seit 2 Tagen unterwegs und hielten nur an um Beute zu fangen was in der Blatleere schwierig war. "Hier lang" miaute Löwenglut und deutete mit seiner Schwansspitze auf einen Kiesweg. Desto länger sie wanderten desto mehr schmerzten Häherfeders Pfoten aber sie waren schon fast bei den Bergen angelangt. Weitere Tage vergingen bis sie bei den Bergen ankamen. "Lass uns hier Rast machen und morgen weiter laufen" sagte Löwenglut. "Gute Idee" stimmte Häherfeder ein.

"Ich habe etwas gefunden" miaute Löwenglut. "Was hast du?" murmelte Häherfeder verschlafen. "Ich glaub ich habe Wurzelkraut gefunden". Sofort war Häherfeder hellwach "Wo?" fragte er ungeduldig. "Hier vorne." Häherfeder trat an die Klippe wo Löwenglut stand und dort wuchs tatsächlich ein braunes Kraut. "Das muss es sein wir beißen ein paar Stängel ab und nehmen es mit in unser Lager" miaute er erfreut. "Wir wickeln es am besten in Blätter ein dann ist es besser geschützt" riet Häherfeder.

Nach mehreren Tagen kamen sie endlich im Donner Clan Lager an doch Häherfeder fühlte sich bedrückt er hatte das Gefühl das irgendwer ihnen gefolgt ist. Er hatte auf dem Weg zurück immer merkwürdige Rufe und leises Rascheln gehört doch als er dann nachguckte war nichts zu sehen. Ach das war bestimmt nur eine Halluzination weil er so erschöpft war kein Grund sich Sorgen zu machen dachte er. Am Abend lagerte er noch das Wurzelkraut ein und fiel dann sofort in sein Nest aus Moos. Kampfschreie weckten ihn und er schnellte aus den Bau und sah lauter kämpfende Katzen. Blutgeruch mischte sich mit dem von Angst. Was ist hier los? fragte er sich. Doch kurz danach sprang ihn ein brauner verfilzter Kater an. Er erinnerte sich an seine Kampfzüge die er gelernt hatte und schlug dem Kater auf dem Kopf er taumelte und fiel in ein Dornengebüsch. "Hey" schrie eine rote Kätzin. Schlagartig drehte sich Häherfeders Kopf zu der Kätzin. "Ich werde mich rächen" rief sie und landete auf ihm. Er versuchte sie abzuschütteln doch sie war zu kräftig und stemmte ihn zu Boden. Sternen Clan was soll ich tun fragte sich Häherfeder gleich wird sie mich töten doch da kam Minzfell angesprungen und warf die Kätzin von seinem Rücken. "Du hast es so gewollt" fauchte die Kätzin Minzfell an. Sie sprang Minzfell an rutschte unter ihren Bauch und bearbeitete ihn mit ihren Krallen. Minzfells Fell tränkte sich mit Blut und sie schrie qualvoll auf. Plötzlich strömte Blut aus ihrem Hals und der Kopf der roten Kätzin tauchte über Minzfell auf ihre Zähnewaren voll mit Blut. "Nein" rief Wildblüte die Freundinn von Minzfell. Die rote Kätzin sprang auf den Hochfelsen und schrie: "Streuner wir verschwinden! Und übrigens Brombeerstern: dies war erst der Anfang also nehmt euch in Acht denn ich bin Rotstern die Anführerin des DunkelClans.” Danach tappte sie durch die kaputte Dornenbarriere und die anderen Streuner folgten ihr. "Was sollen wir tun?" fragte Eulenbart. "Als erstes halten wir Totenwache für Minzfell" hallte Brombeersterns Stimme über die Lichtung “und am nächsten Tag werden wir die Dornenbarriere reparieren”. Also kam Wildblüte zu Minzfell getappt und leckte sie zwischen den Ohren. "Was soll ich nur ohne dich tun?" fragte sie sich verzweifelt. "Du hast noch mich" miaute Morgenfarn, ihr Gefährte. "Ja das stimmt" schnurrte Wildblüte. "Sie war eine mutige Kriegerin und wird für immer in unseren Herzen bleiben" sagte Morgenfarn.

Kapitel 2

Am nächsten Tag, als Wildblüte aufwachte, hatte sie ihre Schnauze immer noch dicht an das Fell von Minzfell gepresst. Heute wird sie begraben dachte sie traurig. "Ja das werde ich aber ich werde immer bei dir sein" miaute eine Stimme. "Minzfell!”, rief Wildblüte. Sie blickte sich um, doch nirgendwo konnte sie die weiße Gestalt ihrer verstorbenen Freundin entdecken. “Bist du im SternenClan?”, fragte die schwarze Kätzin. “Ja”, miaute die Stimme von Minzfell. "Ja, das bin ich aber ich muss nun los. Ich bin hier, um dir zu sagen, dass du nicht um mich trauern, sondern jetzt gut auf deinen Clan aufpassen sollst! Dunkelheit zieht herauf! Leb wohl, liebe Freundin". "Nein" jaulte Wildblüte. “Geh bitte nicht!” Doch sie spürte, dass Minzfells Geist gegangen war. Wildblüte erhob sich und streckte ihre Glieder, doch die Worte von Minzfell gingen ihr nicht aus dem Kopf. Du musst jetzt gut auf deinen Clan aufpassen! Dunkelheit zieht herauf! Als Wildblüte hinaus in den Wald tappte, um zu jagen, dachte sie an das andere, was Minzfell gesagt hatte: Ich werde immer bei dir sein! Was meinte Minzfell nur mit Dunkelheit zieht herauf meinte sie damit die Streuner die ihr Lager angegriffen haben? Sie roch etwas und der Geruch kam ihr bekannt vor. Streuner oh Nein was soll ich tun? Doch plötzlich kam Rotstern angesprungen und drückte sie zu Boden. "Du kommst jetzt mit mir wir nehmen dich als Geisel" knurrte sie in ihr Ohr. Sternen Clan was soll ich tun fragte Wildblüte sich verzweifelt. Mühsam zerrte Rotstern Wildblüte durch die Dornen. "Au das tut weh" beklagte sich Wildblüte. "Mach keine Geräusche sonst töte ich dich hier auf der Stelle" knurrte Rotstern. Rotstern schlüpfte durch eine Dornenbarriere und war nun im Lager des Dunkel Clans. "Kralle" rief Rotstern zu einem schwarzen Kater. "Zeig unserer Gästin wo sie schlafen kann" miaute Rotstern. "Komm mit" sagte Kralle zu Wildblüte und führte sie zu einer kleinen Höhle. "Da soll ich schlafen?" fragte Wildblüte entsetzt. "Ja" sagte Kralle und schubste sie hinein. "Nein" schrie Wildblüte doch da landete sie schon dumpf auf dem Boden der Höhle. Als Wildblüte auf dem Boden aufkam wurde all ihre Luft aus ihr gepresst. "Heiliger Sternen Clan was soll ich tun ich bin in dieser Höhle gefangen und mein Clan weiß nicht wo ich bin bald werden sie mich suchen" dachte sie.

IM DONNERCLAN LAGER

"Wo ist Wildblüte" fragte Brombeerstern Eichhornschweif. "Ich weiß es nicht ich hab sie seit heute morgen nicht mehr gesehen" antwortete Eichhornschweif leicht nervös. "Es wird ihr doch nichts Schlimmes zugestoßen sein" dachte sich Eichhornschweif. Brombeersterns Stimme durchbrach die Stille: "Erzähle es noch nicht dem Clan Eichhornschweif wir werden bis Sonnenaufgang warten wenn sie bis dahin nicht da ist werden wir eine Patrouillie losschicken um sie zu suchen. Vielleicht muss sie sich einfach nur draußen im Wald erholen nach dem Tod von Minzfell."

IM DUNKELCLAN LAGER

Wildblüte wachte erschroken auf. "Wo bin ich?" fragte sie sich. Doch da fiel es ihr ein sie wurde von Rotstern gefangen genommen und lag nun in einer tiefen Höhle. "Mein Clan wird sich Sorgen um mich machen ich muss hier raus!" war Wildblütes erster Gedanke. "Hier muss es doch irgendwo einen Ausweg geben!" Sie fühlte sich verzweifelt und ihr war kalt. Doch da erblickten ihre Augen einen kleinen Tunnel. "Dies könnte mein Ausweg sein!" dachte Wildblüte glücklich.

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