FANDOM


Klappentext

Flammenjunges ist ein Junges des KristallClans, und verliebt sich in eine wunderschöne Kätzin.

Zusammen erreichen sie, etwas wovon andere Katzen nur Träumen könnten!

Geschichte

Ich wurde im Clan geboren. Meine Mutter hieß Windhauch. Sie war die Enkelin über mehrere Generationen von Kastanienfell. Ich hatte einen Bruder, Wildjunges und eine Schwester, Saphierjunges. Wir wurden in einer stürmischen Nacht geboren. Der Fluss hatte an jenem Tag seine Ufer übertreten und das Lager geflutet, der Clan hatte auf der Felswand Schutz gesucht, meine Mutter hatte den Aufstieg selbst über den schmalen Pfad nur mit großer Mühe geschafft. Mit Hilfe der damaligen Heilerin Frostfell hatte meine Mutter uns in einer kleinen Höhle unter einem Felsvorsprung geboren. Alle haben wir überlebt. Ich wuchs schnell. Im Gegensatz zu der durchschnittlichen Kristall Clan Katzen bin ich recht groß. Am liebsten nervten ich und meine Geschwister die Krieger oder machten nächtliche Erkundungstouren durchs Territorium. Als junges war ich frech. Am liebsten widersetze ich mich Anweisungen von Kriegern, ganz im Gegensatz zu Wildjunges, der meistens brav war. Zu jedem nächtlichem Spaziergang musste man ihn förmlich zwingen und einen kleinen Dorn in das Nest unseres Vaters zu schmuggeln fand er unmöglich. Saphierjunges stand ich sehr nah. Ich beschützte sie. Obwohl wir gleich alt waren fühlte ich mich für sie verantwortlich. Äußerlich glich ich meinem Vater, das orange getigerte Fell und die bernsteinfarbenen Augen, doch innerlich war ich ganz wie meine Mutter, schlau, frech, mutig und neugierig. Doch eines Tages veränderte sich dieses Verhalten schlagartig. Zwei Monde nach mir wurde Frischjunges geboren. In einer schwülen Nacht. Sie hatte eine Schwester Frostjunges, doch ich bewunderte nur Frischjunges. Sie war immer so voller Energie, hatte glänzendes Fell und diese wundervollen Augen, die mich immer wieder von neuem verzauberten. Ich war verliebt, vom ersten Tag an. Doch ich hatte nicht genug Selbstvertrauen. Von ihrer Geburt an fühlte ich mich nicht mehr groß, sondern schwach, schwach im Gegensatz zu Wildjunges. Er war so viel offener, jedenfalls nach ihrer Geburt. Er spielte mit ihr, sie kämpften spielerisch miteinander und teilten sich eine Maus nach dem anderen. Ich war neidisch, doch ich durfte es nicht zeigen, dazu war mir mein Bruder zu wichtig. Kurz bevor wir Schüler wurden blühte ich langsam wieder auf. Ich wurde wieder der alte Flammenjunges, der der die Krieger ärgerte und heimlich das Lager verließ und endlich traute ich mich auch Frischjunges anzusprechen. Klar, ich hatte schon mit ihr gesprochen, doch mich getraut ihr zu sagen was ich für sie empfinde hatte ich nie. Saphierjunges war diejenige, die mit die Kraft dazu gab sie eines morgens zu fragen, ob wir uns eine Forelle teilen wollten. Dafür liebe ich sie heute noch. Ich kann mich an ihren Blick erinnern, an Frischjunges' glänzende Augen und das gepflegte Fell. Als ich zum Schüler ernannt würde vermisste ich sie. Ich vermisste ihre Wärme an meiner Seite und das Wissen, dass sie nur einige Nester entfernt lag. Ich bekam Luchsherz als Mentorin, eine muskulöse, unermüdliche Kätzin, die mich immer wieder gemeinsam mit Donnerpfote quer durchs Territorium hetzte. Damals hasste ich sie dafür, dafür das ich mich förmlich ins Lager schleppen musste, wenn wir das Training beendet hatten, doch heute vermisse ich sie schrecklich. Sie hat sich zu mir gemacht, einem starken, begabten Kämpfer und einem leisen, geschicktem Jäger. Die ersten zwei Monde meiner Ausbildung fühlte ich mich allein. Klar, unter den Schülern hatten ich Freunde, meinen Bruder und Donnerpfote, meinen besten freund, doch Frischjunges fehlte mir sehr. Dann endlich wurde Frischjunges zum Schüler ernannt. Ich versuchte ihren Namen besonders laut zu rufen, doch ich glaubte, dass sie nur Augen für Wildpfote hat und das obwohl wir so gute Freunde geworden waren. Frischpfote suchte sich das Nest zwischen uns aus, vor ihr schlief Frostpfote, ihre Schwester. Saphierpfote hatte sich für den Weg einer Heilerin entschieden, doch trotzdem hielt die besondere Beziehung zwischen uns stand. Wild- Frisch- Frostpfote und ich wurden unzertrennlich. Doch trotzdem fühlte ich mich immer noch nicht so gut wie Wildpfote. Also forderte ich ihn eines Tages zu einem Wettklettern an der Felswand auf. Eine dumme Mutprobe wie jeder Schüler sie wohl einer hatte, doch für mich bedeutete es eine Schlacht, eine Schlacht um Frischpfote. Frost- und Frischpfote erklärten uns offiziell für verrückt, doch das kümmerte uns nicht. Mein Bruder wusste wahrscheinlich garnicht warum ich das Tat, denn in Wirklichkeit war es wohl die ganze zeit Frostpfote die er bewunderte. Doch mein Willen packte mich und ich kletterte mit fliegenden Pfoten die Felswand hinauf. Durch mein starkes Verlangen zu gewinnen gelang es mir, den Vorsprung, der als Ziel galt vor Wildpfote zu erreichen. Ich hatte meinen Kampf gewonnen. Einen Kampf der immer nur in mir existiert hatte. Das hinunter klettern sparten wir uns, schließlich hätten wir uns sonst genauso gut hinunter stürzen können. Stattdessen nahmen wir den schmalen Pfad, der zwischen den Felsen hindurch führte hinunter. Frischpfote kam auf uns zu gerannt. Ohne zu bremsen rannte sie mich um und landete auf mir. Das war der erste Moment in dem ich ihre Zuneigung spüren konnte und der erste, in der ich meine zum Ausdruck brachte. -Frischpfote- murmelte ich unsicher -möchtest du mit mir spazieren gehen?- Habe ich sie gefragt und sie hat zugestimmt, ja das hat sie. Von diesem Spaziergang an waren wir unzertrennlich. Frisch- und Flammenpfote hieß es nun also, wir beide, unzertrennlich. Nur drei Monde später stand ein großer Kampf bevor, der Knochen Clan, eine blutrünstige Gruppe Katzen, wollte unser Territorium übernehmen. Blitzstern führte uns in den Kampf. Wir stellten uns an der Grenze auf, Pelz an Pelz, Frischpfote auf der einen und Wildpfote auf meiner anderen Seite. Ich fürchtete mich um meine Familie und Freunde, doch meine Gedanken kreisten um den Kampf, sodass ich nicht viel darüber nachdenken konnte. Wir gingen als Sieger hervor, eine verbitterte Schlacht, in der viele Leben verloren gingen, viele leben, die mir wichtig waren. Mein Vater starb, getötet als er meine Mutter verteidigte, neben ihm entdeckte die Leiche meines Bruders, links von ihm die von Frichpfotes Eltern. Frischpfote und ich hielten mehrere Nächte Totenwache, eine direkt bei ihnen, zwei an ihrem Grab. Meine Mutter kam mit heftigen Wunden davon. Schwarzmond pflegte sie gut, da Frostfell schon vor meiner Schülerzeremonie in den Ältestenbau gezogen war. Ihre Wunden verheilten und Frischbeere und ich kamen uns immer näher. Nach dem Kampf erklärten wir uns offiziell als ein Paar, ich muss zugeben, dass ich sie ab diesem Tag noch mehr liebte als davor, dass obwohl ich es nie für möglich gehalten hätte. Ich musste sie immer ansehen, ihre glitzernden Augen, ihr schimmerndes Fell, ihre schlanke Gestalt. Ich fühlte mich zu ihr hingezogen, angezogen wie von einem magischen Zauber. Und dann, an einem sonnigen Tag traute ich mich endlich ihr offiziell meine Liebe zu erklären. An jenem Tag schien die sonne hoch über den Mischwald. Wir liefen mit verschlungenen Schwänzen einen Pfad entlang, der zwischen Rosenbüschen hindurch führte. Ich musste diese Gelegenheit einfach ergreifen, es ging nicht anders. Ich löse mich also von ihr, pflückte eine besonders große Blüte und legte sie vor ihr ab. Ich werde niemals ihren Blick vergessen, das erste mal das wir uns ganz frei in die Augen sahen, das erste mal, dass ich Liebe in ihren Augen sah. Wir trabten schneller, rannten förmlich in Richtung der kleinen Höhle oberhalb des Wasserfalls. Ich weiß nicht was uns an diese Stelle zog, doch ich wollte unbedingt dort hin. Der Boden war mit Sand bedeckt und weich. Draußen Schrie ein Habicht. Wir kuschelten uns eng aneinander und ich fühlte jede Ader ihres Körpers an der meinen, wir waren uns näher als je zuvor, so nah wie man sich eben sein konnte wenn man eben verliebt war. Ich spürte ihren Herzschlag und verlor mich in diesem wunderbaren Gefühl, spürte ihr feuchte Nase an meiner und ihr Zunge, die mir sanft über die Schnauze strich. Ich glaube, dass jeder wissen kann, was dann geschah. Jedenfalls wachten wir am nächsten morgen gemeinsam auf, gemeinsam in einer kleinen Sandkuhle und Adrenalin floss durch meine Muskeln, wenn ich an die Nacht dachte. Doch wir mussten zurück ins Lager, wahrscheinlich wurden wir schon vermisst. Doch ich bereute es nicht, auch heute bereue ich diese Nacht nicht. Wenige Monde später formte sich ihr Bauch langsam ründlich, sie erwartete Junge, Junge von mir, ich wurde Vater. Wir teilten es dem Clan mit, alle freuten sich für uns, meine Mutter und Frischbeere’s Schwester besonders dolle. Leider starb meine Mutter nur wenige Tage später an einem schweren Fall von grünem Husten. Es brach mir das Herz, doch ich musste stark bleiben. Schwarzmond hatte sich angesteckt und so verloren wir auch unsereren Heiler, was hieß, dass Saphierschweif die neue war. Nun war es nicht mehr lange. Frischbeere konnte kaum noch gehen, ihr Bauch war rund und dick, wir waren vor Freude verrückt. Eine solche Nacht wie damals, hätte sie in diesem Zustand jedenfalls nicht mehr geschafft. Wenige Tage bis zur Geburt, morgen könnte es so weit sein. Ich brachte Frischbeere in die Kinderstube und stützte sie. Ich beschloss bei ihr zu schlafen, falls die Jungen uns überraschen sollten. Doch es war etwas anderes, dass uns überraschte, in jener nacht brach ein Feuer aus. Nur mit Mühe konnte sich Frischbeere aus dem Lager schleppen und oberhalb des Wasserfalls Schutz suchen. Schutz in unserer kleinen Höhle, nur wir beide und Saphierschweif, da Frischbeere die Wehen erlitt. Die einzigen Kräuter die Saphierschweif in der Nähe fand war etwas Salbei. Frischbeere schrie vor schmerz und ich wusste nicht was zu tun ist, also kauerte ich mich einfach neben sie und leckte ihr beruhigend die Ohren. Und dann war es so weit, das erste Junge war geboren. -Salbeijunges- hatte Frischbeere geflüstert und der Name hatte gepasst, Salbenjunges, durch Salbei geboren. Doch Frischbeere schrie weiter. -Noch drei!- miaute Saphierschweif und -Das schaffst du!- Ich fing an Salbeijunges Fell zu lecken und vergaß dazwischen nicht immer wieder Frischbeere zu beruhigen. Schatten legte sich über die Höhle und ein kleines Bündel viel in den Sand. -Schattenjunges!- stellte ich fest und Frischbeere war der selben Meinung. -Wir müssen ins Licht!- miaute Saphierschweif -Ich kann nicht sehen, was ich tue!- Ich nickte und schleifte Frischbeere die vor Schmerz heuelte ins schwache Licht, dann brachte ich die Jungen. Frischbeere jaulte und ein weiteres Bündel landete auf dem Boden -Dank Licht.- miaute Saphierschweif und Frischbeere und ich wie aus einem Maul -Lichtjunges.- Ein Ruck durchzog Frischbeere Körper und Saphierschweif jaulte -Locker lassen, sonst kommt das Junge nicht raus!- Frischbeere jaulte laut, doch sie versuchte sich zu entspannen und das letzte Fellknäul landete zwischen Saphierschweif’s Pfoten. Doch uns viel kein Name ein, bis ich an den Habicht dachte, der draußen seine Kreise zog, als wir unsere Nacht in dieser Höhle hier hatten. -Habichtjunges.- flüsterte ich und so geschah es, wir hatten vier gesunde Jungen. Wir leckten die vier trocken, doch auf einmal ertönte draußen ein jaulen -Blitzstern! Er ist tot!- und -Sprenkelschweif ist auch nicht da!- Was sollte das heißen? Anführer und Stellvertreter? Wie konnte das sein?  In jener Nacht schliefen alle unruhig. Frischbeere und ich schliefen eng an einander gekuschelt in „unserer“ Höhle. Als der Morgen anbrach jaulte Saphierschweif auf einem Stein stehend, dass sich alle versammeln sollen und verkündete uns folgendes. -Ich hatte einen Traum. Frische beeren die in der Mitte einer Lichtung wuchsen und hohe Flammen die sie schützten. Frischbeere sollte unsere Anführen werden und Flammenherz ihr Stellvertreter. Ich spitzte die Ohren, doch niemand erhob einwand, stattdessen jaulten alle ihren Glückwunsch in den Himmel. Das ist das hier und jetzt..........

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.