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Kapitel 1

„Katzenminze, Katzenminze, Katzenminze...“, murmelte ich vor mich hin, während ich in den Tiefen meines Baues nach der besagten Pflanze suchte. Ich musste feststellen, dass ich kaum noch Katzenminze übrig hatte. Ungünstig zur Zeit der Blattleere. Ich nahm die übrige Katzenminze ins Maul und eilte aus meinem Bau und in die Kinderstube. „Hier.“, sagte ich und legte die Katzenminze vor die gold-braune Königin. Dankbar nahm Maisblatt die Katzenminze und begann, darauf herumzukauen. „Ruf mich, wenn es dir wieder schlechter geht.“, ordnete ich an und schob mich wieder aus dem Bau. Mein Bruder Rotfell kam mir mit einer Maus im Maul entgegen. „Hast du heute schon etwas gegessen?“, fragte er. Ich blieb stehen. Eigentlich war ich gerade auf dem Weg aus dem Lager, um nach Katzenminze zu suchen. Mir fiel auf, dass ich heute tatsächlich noch nichts gegessen hatte. „Ich muss Katzenminze suchen.“, sagte ich deutlich. „Nein, erst solltest du etwas essen.“, wandte Rotfell ein. Ich seufzte und nahm ihm die Maus ab. Rotfell nickte zufrieden und trabte dann in Richtung Kriegerbau davon. Nachdem ich die Maus mit schnellen Bissen verzehrt hatte, verließ ich das Lager und begab mich auf die Suche nach der Heilpflanze.

In den nächsten Tagen fiel der erste Schnee. Die Luft war schneidend kalt und Pfoten und Lungen schmerzten nach jedem Schritt und jedem Atemzug. Mittlerweile hatten sich auch Graspfote und Rehsprung an Grünem Husten angesteckt und mussten nun bei mir im Bau schlafen. Auch Maisblatt zeigte keine Besserung, aber ich konnte sie nicht zu mir in den Bau holen, da sie momentan die einzige Königin war und ihre Jungen noch keine feste Nahrung zu sich nahmen. Ich seufzte. In der vergangenen Blattgrüne war Maisblatts Bruder Flammensturm von einem Fuchs getötet worden und erst vor einigen Tagen hatte das Begräbnis für ihre Mutter stattgefunden. Mein Bruder Raupenpelz kam in meinen Bau, als ich gerade versuchte, Graspfote die Katzenminze zu geben. „Hallo Eismohn.“, begrüßte er mich. „Raupenpelz, was willst du?“, fragte ich etwas unfreundlich. „Ich wollte dir etwas Frischbeute bringen.“, meinte er und legte ein Eichhörnchen vor meinen Pfoten ab. „Ich bin gerade beschäftigt.“, gab ich gestresst zurück und eilte zu Rehsprung, die gerade einen Hustenanfall hatte. „Wie lange hast du heute geschlafen?“, wollte Raupenpelz wissen. Ich antwortete nicht. Mir war klar, dass ich die ganze Nacht über wach gewesen war, um ja zu merken, falls sich Rehsprungs Zustand verschlimmern sollte. Raupenpelz seufzte. „Vielleicht solltest du dir mal Gedanken über einen Schüler machen.“ Ich starrte ihn fassungslos an. „Ein Schüler? Schüler bedeuten nur Stress und Ärger! Ich komme gut allein zurecht!“ „Ich sehe es.“, erwiderte Raupenpelz. Ich wollte gerade wütend etwas erwidern, als er sich aus dem Bau schob. „Versuche heute wenigstens, zu schlafen.“, miaute er noch, dann war er weg. Verärgert starrte ich ihm nach. Ein Schüler! Dass ich nicht lache!

Moospelz kam in meinen Bau gestürmt, als ich gerade dabei war, einzuschlafen. „Maisblatt hustet wieder schlimmer!“, meldete er. Sofort war ich auf den Pfoten, schnappte mir Katzenminze, die schon wieder spärlich geworden war, und eilte gefolgt von Moospelz in die Kinderstube. Tatsächlich hatte Maisblatt gerade einen schlimmen Hustenanfall. Ich schob ihr die Katzenminze hin. „Sie wird doch wieder gesund, oder?“; fragte ihr Gefährte Moospelz ängstlich. „Ich tue, was ich kann.“, sagte ich. Ich war mir darüber bewusst, dass das nicht die Antwort war, die Moospelz sich erhofft hatte, aber ich wollte ihn weder enttäuschen, noch ihm falsche Hoffnungen machen.

In den nächsten Tagen erkrankte auch noch Otterpfote an Grünem Husten und ich war nur noch damit beschäftigt, von einer Katze zur Nächsten zu rennen. Ich kam kaum noch dazu, etwas zu essen, geschweige denn zu schlafen. „Eismohn, Maisblatts Husten ist schon wieder schlimmer geworden!“ „Eismohn, Rehsprung braucht mehr Katzenminze!“ „Eismohn, Rehsprung will keine Katzenminze mehr!“ „Eismohn, wann kann Graspfote wieder trainieren?“ „Eismohn, geht es Otterpfote wieder besser?“ Stress, Stress, Stress und Schlafmangel!

Müde tappte ich über das verwilderte Feld, in die Nähe der ehemaligen Zweibeiner-Gärten, um nach Katzenminze zu suchen. Schließlich allerdings konnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich legte mich in den Schatten des alten Apfelbaums und schlief ein.

Schweigend saß ich unter dem klaren Nachthimmel. Rechts von mir saß Rotfell, links von mir saß Moospelz. Und vor uns dreien lag Maisblatts Leiche. Sie war gestorben, während ich geschlafen hatte. Sie hatte mich gebraucht und ich war nicht da! Alles war meine Schuld! „Hör auf, dir Vorwürfe zu machen.“, murmelte Rotfell leise. „Es ist aber meine Schuld!“, fauchte ich verzweifelt. „Hätte ich nicht geschlafen, wäre sie jetzt noch am Leben!“ „Nein.“, sagte Rotfell. „Hättest du mehr geschlafen, wäre sie jetzt vielleicht noch am Leben.“ Ich schaute zu Boden.

Kapitel 2

Ich zuckte leicht zusammen als der Schmerz mein Herz wieder durchdrang. Nun lag auch noch Otterpfotes Leiche vor mir, davor hat Graspfote aufgegeben sein Leben zu führen. Eine Kätzin lag zusammengekauert und wütend neben mir. "Wieso habt ihr alle meine Jungen zu euch genommen?", wimmerte sie. Moospelz stubste sie sanft an. "Möchtest du dich um Maisblatts und meine Jungen kümmern? Du hast noch genug Milch und...", er brach ab um die Kätzin zu betrachten. "Es ist meine, und die der Jungen, letzte Hoffnung Mondschimmer. Bitte nimm sie auf", bettelte er. Mondschimmer ließ ihren silbern-gestreiften Kopf hängen, dann flüsterte sie: "Ja okey. Hast du oder Maisblatt den kleinen schon Namen gegeben?" Moospelz schüttelte den Kopf. "DU darfst es", sagte er. Mondschimmer huschte ein schöner Gedanke durch den silbernen Kopf. Ich sah und hörte zu wie Mondschimmer das braungestreifte Junge zu sich zog und herzlich miaute: "Du wirst Blattjunges heißen, in der Ehre zu dem Namen deiner Mutter Maisblatt", danach zog sie ein Junges zu sich das genauso aussah wie ihr Vater Moospelz: goldgelbgetigert, "und du wirst Maisjunges heißen, in der Ehre zu dem Namen deiner Mutter: Maisblatt." Vor Glück und Freude zuckte mein Schwanz. Gut das die Jungen eine Ziehmutter haben. Ich dachte schon sie müssten im Heilerbau bei mir aufwachsen!, dachte ich belsutigt und starrte die beiden anderen Jungen an. Mondschimmer bemerkte meinen Blick und guckte mit einem freundlichem Blick Moosplez an."Ich?", fragte er erstaunt. "Ja du", schnurrte Mondschimmer die garnichtmerh trauig war. "Das erste meiner Söhne, nenne ich Flunkerjungesund das zweite Falkenjunges" - Mondschimmer und Moospelz sahen sich in die Augen und miauten dann gemeinsam den letzten Satzt - "wir heißen euch als vollwertiege Jungen im Clan Willkommen!" Danach hielten alle schweigend Wache vor den Toten.

Am nächsten Morgen stand Eismohn müde auf. In der Nacht hatte sie beschlossen das Raupenpelz recht hatte! Sie musste einen Schüle bekommen. Früher als Staubpfote noch ein Schüler gewesen war hatte er sich besonders für die Heilkunde interressiert, und scheinte kein besonders guter Krieger-Schüler zu sein. Doch seine Geschwister Rot- und Gelbunges waren ganz anderer Meinung: sie wollten Krieger werden! Sie stakste mit steifen Gliedern in den Anführerbau, wo Milchstern mit seinem Zweiten Anführer - mein Bruder Rotfell - eine Besprechung hielt. "Was hast du? Hast du nicht gut oder zu wenig geschlafen?", fragte Rotfell besorgt und musterte mich. "Nein, nein", meinte ich, das war ein wenig gelogen. "Ich wollte fragen ob Staubpfote zu einem Heilerschüler werden kann denn... jeder weiß... er ist nicht so ein guter Krieger-Schüler..." "Hmmmmm... das haben wir bereits gemerkt", miaute Milchstern. Rotfell nickte: "Und er ist mein Schüler. Ich dachte das ich das mit ihm hinbekomme aber... er ist besser bei dir aufgehoben Schwesterherz." Stolz rüttelte die mich durch. "Wann findet die Zerremonie stadt?" "Nach dem Begräbnis, von Gras- und Otterpfote", sagte Milchstern. Der arme Otterpfote, konnte erst jetzt begraben werden... Hoffentlich nimmt uns der SternenClan das nicht übel. Ich erschrack zu tiefst. Ich hatte das nähmlich nicht Gedacht. "Ähm... hat gerade jemand gesagt das Otterpfote arm ist, weil sein Begräbnis erst heute ist?", fragte ich. Keiner nickte, sondern beide schüttelten die Köpfe. Komisch, woher will sie wissen was ich gedacht habe?, kam es wieder. Ich erschrack noch mehr, aber als ich wieder klar denken konnte wusste ich was ich konnte. Es war unfassbar, aber ich, ich Eismohn aus dem FeldClan, bin der lebende Beweiß dafür das Katzen Gedanken lesen können! Aufgeregt strich ich im Lager umher und hörte mich ein bisschen um was die anderen Katzen so dachten. Nach dem Begräbnis von Mondschimmers echten Jungen, sprang Milchstern sofort auf die Hochnase und miaute: "Ich habe mich umentschieden. Ein bestimmter Kater namens Staubpfote..." - der angesprochene graue Kater fuhr in die höhe. Werde ich jetzt schon zum Krieger ernannt?, fragte er sich. Ich konnte seine Gedaken höer da ich eine Fuchslänge von ihm entfernt saß. Etwas weiter weg hätte ich ihn nicht hören können. - "...wird heute seine Wege umschlagen müssen", fuhr Milchstern fort. Ein aufgeregtes murmeln zog durch die mangelhafte Katzenreihe. Staubpfote saß ganz still da, dummerweise war sein Kopf ganz leer oder ich konnte nicht hören was er dachte. "Staubpfote. Wirst du das Leben einer Heilerkatze in empfang nehmen?", fragte Milchstern und alle Katzen blickten den Jungen Kater erwartungsvoll an. Ochherm! Der arme Staubpfote, ich wäre am liebsten im Erdboden versunken wenn mich die Katzen so anstarren würden!, dachte ich, als es mich plötzlich von Staubpfote anwehte: Was für eine Ehre! Ich darf als Heilerschüler arbeiten! JUHUUUU! "Nun?", riss mich Milchstern aus dem Gedankengewaber aller Katzen. Staubpfote zeigte seine RIESIGE Freude nur wenig, und musste sich bemühen nicht gleich in die Lüfte zu springen und vor freunde und glück laut aufzujaulen. Das sah mann; sein Körper zitterte häftig. Die Katzen dachten schon das er nein sagen würde aber endlich sagte er seine entscheidung mit zitternder Stimme: "Es ist mir eine große Ehre das Leben eines Heilers anzutreten, Milchstern." Milchstern sah seinen Sohn liebevoll an und miaute anschließlich: "Staubpfote, von nun an wirst du so Leben wie eine Heilerkatze. Du wirst die Heilkräuter erlernen die Wunden und verletzungen heilen können. Auch Terapiehen, die gebrochene Knochen besser und schneller heilen können! Staubpfote von nun an wirst du ein vollwertieger Heiler-Schüler sein. Eismohn trete vor um deinen Schüler aufzunehmen!" Feierlich mit hocherhobenem Kopf und Schwanz trabte ich durch die Katzen die mir einen sogenannten "Laufweg" gemacht hatten. Staubpfote schaute mit blitztenden Augen zu mir hoch, sie waren voller erwartung und erleichterung. Ich habe ein sooo großes Glück sie als Mentorin zu haben. Denn sie ist hübsch, attraktiv und freundlich..., dachte Staubpfote. Als ich das hörte schmolz ich fast, so warm war mir, von so einem Lob. Langsam senkte ich meinen Kopf und legte ihn Respektvoll auf Staubpfotes´ Kopf.

Kapitel 3

Freundlich miaute ich: "Also das ist Katzenminze. Du weißt sicherlich wofür mann das braucht oder?" "Klar!", rief Staubpfote. "Das ist das beste Mittel gegen Grünen Husten, mann kann aber auch Weißen Husten damit bekäpfen." Ich nickte und leckte meinem Schüler stolz die Ohren. "Gut gemacht!", lobte ich. "Jetzt Komt Borretsch, auch Gurkenkraut genannt." Staubpfote plusterte die Brust auf und miaute: "Das ist eine kleine Pflanze mit pinken oder blauen Blüten und haarigen Blättern. Sie wird für eine bessere Milchproduktion säugender Königinnen benutzt. Gut durchkauen und dann schlucken. Sie behandelt auch Fieber. Man kann sie leicht an ihren sternenförmigen Blüten identifizieren." Ich nickte wieder stolz: "Du lernst Schnell. Also ich erklähre dir die weiteren Kräuter. Todesbeeren: Rote, giftige Beeren. Werden sie eingenommen stirbt die Katze sofort. Man kann sie nur selten retten, indem man sie dazu bringt, sich zu übergeben. Das funktioniert nur, wenn das Gift noch nicht in den Kreislauf gelangt ist. Erlenrinde: Diese Rinde wird dazu verwendet, Zahnschmerzen zu behandeln. Ginster: Ginster wird verwendet, um gebrochene Knochen und Wunden zu behandeln, wenn es als Breipackung gemischt wird. Klettenwurzel: Eine große gestielte Distel mit einem scharfen Geruch und dunklen Blättern. Wenn sie ausgegraben und gewaschen wird, kann das Fruchtfleisch gekaut und auf von Ratten zugefügte Wunden gelegt werden, um eine Infektion zu verhindern. Sie kann auch auf infizierte Ratten-Bisse verwendet werden, um den Schmerz zu vermindern und sie zu heilen. Schölkraut: Dieses Kraut kann verwendet werden, um die Augen zu beruhigen. Kamille: Dieses Kraut stärkt das Herz, wirkt beruhigend und hilft gegen Ebrechen. Kerbel: Kerbel ist eine süßriechende Pflanze, die große farnähnliche Blätter mit kleinen weißen Blüten hat. Wenn die Blätter gekaut werden, kann der Saft auf Wunden getan werden, um Infektion zu verhindern oder zu heilen oder um Bauchschmerzen zu heilen. Vogelmiere: Vogelmire kann wie Katzenminze gegen Grünen Husten verwendet werden. Hufflatich: Eine Pflanze mit Löwenzahn ähnlichen gelben oder weißen Blüten. Die Blätter werden zerkaut, und Katzen mit Atemschwierigkeiten oder Husten gegeben. Es kann auch verwendet werden, um Husten bei Jungen zu behandeln. Spinnenweben: Sie sind sehr häufig im Wald zu finden, man sollte aber darauf achten die Spinne nicht mitzubringen. Sie werden verwendet um blutende Wunden zu verbinden oder Brüche zu schienen. Schwarzwurzel: Schwarzwurzel haben große und kleine Blätter, glockenförmige Blumen, die sich in der Farbe von rosa zu weiß und purpurrot erstrecken. Ihre dicken, schwarz-farbigen Wurzeln werden gekaut und als Breiumschlag verwendet um Knochenbrüche zu Heilen und Wunden zu versorgen. Löwenzahn: Die weiße Flüssigkeit innerhalb des Stengels wird für Bienenstiche verwendet. Ampfer: Das Blatt muss zerkaut und der Saft auf die Wunde getropft werden. Die Reste werden nicht verwendet. Ist auch gut um wunde Ballen zu behandeln. Drachenblut: Harz vom Drachenbaum. Es lockert die Muskeln und löst Verspannungen. Außerdem kann man es zum Heilen von Knochen benutzen Gehört zu den Reisekräutern. getrocknete Eichenblätter: Am leichtesten sind diese Blätter im Herbst zu finden. Sie werden getrocknet und können dann gegen Infektionen angewendet werden. So hast du es dir gemerkt? Warte... sage mal alles auf was ich dir gerade beigebracht habe." Staubpfote nickte und sagte ganz leicht auf: "Todesbeeren: Rote, giftige Beeren. Werden sie eingenommen stirbt die Katze sofort. Man kann sie nur selten retten, indem man sie dazu bringt, sich zu übergeben. Das funktioniert nur, wenn das Gift noch nicht in den Kreislauf gelangt ist. Erlenrinde: Diese Rinde wird dazu verwendet, Zahnschmerzen zu behandeln. Ginster: Ginster wird verwendet, um gebrochene Knochen und Wunden zu behandeln, wenn es als Breipackung gemischt wird. Klettenwurzel: Eine große gestielte Distel mit einem scharfen Geruch und dunklen Blättern. Wenn sie ausgegraben und gewaschen wird, kann das Fruchtfleisch gekaut und auf von Ratten zugefügte Wunden gelegt werden, um eine Infektion zu verhindern. Sie kann auch auf infizierte Ratten-Bisse verwendet werden, um den Schmerz zu vermindern und sie zu heilen. Schölkraut: Dieses Kraut kann verwendet werden, um die Augen zu beruhigen. Kamille: Dieses Kraut stärkt das Herz, wirkt beruhigend und hilft gegen Ebrechen. Kerbel: Kerbel ist eine süßriechende Pflanze, die große farnähnliche Blätter mit kleinen weißen Blüten hat. Wenn die Blätter gekaut werden, kann der Saft auf Wunden getan werden, um Infektion zu verhindern oder zu heilen oder um Bauchschmerzen zu heilen. Vogelmiere: Vogelmire kann wie Katzenminze gegen Grünen Husten verwendet werden. Hufflatich: Eine Pflanze mit Löwenzahn ähnlichen gelben oder weißen Blüten. Die Blätter werden zerkaut, und Katzen mit Atemschwierigkeiten oder Husten gegeben. Es kann auch verwendet werden, um Husten bei Jungen zu behandeln. Spinnenweben: Sie sind sehr häufig im Wald zu finden, man sollte aber darauf achten die Spinne nicht mitzubringen. Sie werden verwendet um blutende Wunden zu verbinden oder Brüche zu schienen. Schwarzwurzel: Schwarzwurzel haben große und kleine Blätter, glockenförmige Blumen, die sich in der Farbe von rosa zu weiß und purpurrot erstrecken. Ihre dicken, schwarz-farbigen Wurzeln werden gekaut und als Breiumschlag verwendet um Knochenbrüche zu Heilen und Wunden zu versorgen. Löwenzahn: Die weiße Flüssigkeit innerhalb des Stengels wird für Bienenstiche verwendet. Ampfer: Das Blatt muss zerkaut und der Saft auf die Wunde getropft werden. Die Reste werden nicht verwendet. Ist auch gut um wunde Ballen zu behandeln. Drachenblut: Harz vom Drachenbaum. Es lockert die Muskeln und löst Verspannungen. Außerdem kann man es zum Heilen von Knochen benutzen Gehört zu den Reisekräutern. getrocknete Eichenblätter: Am leichtesten sind diese Blätter im Herbst zu finden. Sie werden getrocknet und können dann gegen Infektionen angewendet werden. Und? Gut?" Stolzer als je zuvor nickte ich. "Die anderen Kräuter können wir wann anders lernen. Oh, ich rieche Blut. Da kommt eine Katze stell dich schonmal an die Heilkräuter und halte alles bereit", sagte ich und setzte mich vor meinen Bau, um dort auf die Katze zu warten. Mondschimmers langes eigentlich glattes Fell kam zum vorscheinen, doch nun war es gesträubt. "Was ist?", fragte ich besorgt. inter ihr trug Moospelz zwei kleine Fellbündel im Maul. "Wir haben Junge auf unserem Territorium entdeckt. Nach einer langen Diskusion hat uns Milchstern und Rotfell erlaubt sie hier großzuziehen. Sie sind schwer verletzt... könnest du vieleicht?", miaute Mondschimmer atemlos. Moospelz trat vor und legte die Jungen auf den eiskalten Boden. Staubpfote sprang zu den Nest-Material-Vorräten und holte weiches Moos und weiche Federn aus der dem Spalt, wo sie getrocknet und warm gehalten wurden.Schnell machte er ein gemütliches Nest draus, Moospelz und Mondschimmer hoben sanft und voller liebe die Jungen auf und legten sie auf das Nest während ich die passenden Kräuter für die Wunden der Jungen raussuchte. Vorsichtig und behutsam versorgte ic die kleinen. Mondschimmer streckte sich vor den Jungen aus und ließ sie trinken. "Sie dürfen mit in unseren dunkelen warmen Felsspalt, wo wir schlafen. Ähm, Staubpfote räumst du die Kräuter schon mal ein?... Moment mal, räume zuerst alle aus und trenne die Gesunden Blätter von den vertrockneten", miaute ich und schob das Nest von den Jungen in den Felsspalt, wo ich und mein neuer Schüler Staubpfote schlafen würden.

Kapitel 4

Ich schnurrte belustigt als Staubpfote mit Blattjunges, Maisjunges, Flunkerjunges, Falkenjunges und mit den neuen Jungen Rehjunges und Hirschunges spielte. Plötzlich fiel mir auf das Staubpfote genauso groß nwar wie ich. Waren wir gleichalt? Ich gehe mal die Ältesten fragen. Ich sollte Flickenpelz ja noch die Zecke rausziehen... was ist mit Staubpfote? Der spielt weiter mit den Jungen!, dachte ich und preschte in den Heilerbau. Dort holte ich stinkende Mäusegalle, lief raus, weiter bis zum Ältestenbau, udn miaute: "Ich komme rein!" Als ich mich durch die engen Zweige drückte, um hineinzukommen, blickten die Ältesten mich an. "Guten Morgen!", begrüßte ich alle Fröhlich. Und wiederum alle miauten aus fast einem Munde: "Guten Morgen Eismohn!" Ich stellte mich neben Flickenpelz und machte mich an die Zecke die ihm in den Nacken gebissen hatte. Als ich einen Moment inne hielt fragte ich: "Sind Staubpfote und ich eigentlich geleichalt? Ich mein..." Lilienhalm blickte mich erstarrt an: "Ja... ich glaube schon... ihr seid im selben Mond geboren worden. Und..." "Wieso ist er dann kein Krieger?", fragte ich und in mir fing es an zu brodeln. "Deine Mentorin ist schon sooooooo früh gestorben jetzt..." Die Kätzin wurde von einem lauten heulen unterbrochen. Alle Katzen stürmten auf die Lichtung. Der Anführer Milchstern saß auf dem Hochfels und hatte eine Versammlung einberufen.

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