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Klappentext 

Die erste Botschaft
Autor Funkentänzer & Leopardenschwinge
Illustrator Leopardenschwinge & Funkentänzer
Buchserie
Vorgänger
-
Nachfolger
folgt...
Windpfote und Mondpfote sind zwei Kater aus dem WindClan lange nach Feuersterns Tod. Beide sind ganz normale junge Katzen. Bis auf zwei Dinge, Windpfote hat keine Stimme, schon seit seiner Geburt und Mondpfote hat rein weiße Augen nur auf einem kann er sehen. Der Vater hasst seine Jungen und verzweifelt versuchen beide ihre Familie zusammen zu halten. Doch nicht nur der WindClan hat Probleme, die ganzen Clans stehen kurz vor dem Abgrund. Und nur die beiden können sie retten, auch haben sie eine Nachricht...

Prolog 

Getrockentes Blut glitzerte auf ein paar Flecken der Lichtung. Katzen drängten sich an der Lichtung zusammen, mehr und mehr strömten aus den Bauen. Der Mond versteckte sich hinter Bäumen um das grausige Ereignis nicht mitbekommen zu müssen. Ein großer knochiger, alter, schwarzweißer Kater tappte aus den Schatten. Neben ihm stand eine kleine schwarze Kätzin mit eiskalten blauen Augen und musterte die beiden Kater böse. 

"Bring den Abschaum von Clanverräter um!", knurrte sie einem grauen Kater zu. Er lachte verächtlich und fuhr die Krallen aus, sie nickte einem Kater zu. Er tappte knurrend auf die beiden zu. Mit einem fauchen stürzte er sich auf den schwarzen und bohrte seine Krallen in sein Fell. Der goldene wollte aufkreischen doch seine Stimme blieb aus. Er rannte auf den grauen zu und schlug mit ausgefahrenen Krallen auf ihn ein, seine bernsteinfarbenen Augen glitzerten böse. Der graue wirbelte herum schlug nach dem goldenem und kreischte: "Blutflügel, geh mir aus dem Weg! Geh zu deiner verdreckten Hauskätzchen Familie ode zum beschissenem DonnerClan wo seine“ er blickte zum schwarzen Kater „Brüder meinen Anführer getötet haben!" 

Er stürzte sich auf ihn fuhr ihm mit den Krallen uber die Brust hämmerte auf seinen Kopf ein, sodass Blutflügel sich ausruhen musste. Blut rann ihm am Hals entlang. Der Schmerz erfüllte ihn. 

Total geschockt zog Blutflügel seinen Kopf zurück, mit einem stumpfen stöhnen richtete sich Blutflügels Freund auf und riss den grauen am Schwanz von ihm weg. Knurrend drehte er sich um und schlug weiter auf ein.  

Der graue Kater riss fauchend seinen Schweif aus dem Griff des schwarzen, riss ihm mit voller Wucht an der Flanke, sein Gesicht wurde Blutgetränkt als er mit seiner Schnauze das Fleisch von den Rippen des schwarzen Riss. Kreischen viel er zu Boden.  

Blutflügel konnte sich nicht hochrappeln seine Beine gaben nach, seine Pfoten zitterten bei jedem versuch. Die Wunden an seinen Flanken und an seinem Hals waren zu groß um es zu schaffen. Er hustete und Blut spritze auf die Lichtung.  

Zwei Kätzininnen drängten sich an dich Lichtung aneinander ihre Jungen jaulten und sie mussten sie zurückhalten als sie auf die Lichtung stürzen wollten.  

"Lass mich los Mama!!", schrie das eine.  

"Mausjunges! Jetzt sei still", schluchzte die eine Kätzin die das Junge umschlungen hatte.  

"Aber Papa!", schrieen alle auf einmal...  

Eine der beiden Kätzinnen, eine schlanke rot-weiß gesprenkelte, wollte dem schwarzen Kater zu Hilfe eilen, doch der knochige alte Kater knurrte drohend: „Wag es ja nicht, Todesflüstern, oder du und deine Jungen seid in null komma nichts tot.“ Ein braun-schwarz gescheckter Kater sprang zu den Jungen der Kätzin und zog sie zu sich.

„Mal sehen, wen töte ich zuerst? Whip oder Splitterjunges? Schwere Entscheidung, sie sind beide so unglaublich hässlich!“, fauchte er. Panisch sauste der Blick von Todesflüstern zwischen ihrem Gefährten und ihren Jungen her. Dann schlich sie langsam zu Whip und Splitterjunges.

Die andere Kätzin hatte braunes Fell mit grauen Streifen. Tröstend leckte sie Mausjunges über die Ohren, doch diese entriss sich ihr. Ihre drei anderen Jungen waren ein blaugrauer Kater, ein silberner Kater und eine hellbraune Kätzin mit schwarzen und braunen Punkten.  

Alle drei hatten schwarze Streifen, und der hellbraunen Kätzin fehlte der Schweif. Der silberne Kater sah mit großen Augen zu seiner Mutter auf. „Werden Papa und Mondblut sterben?“ Schluchzend drückte die Mutter ihr Junges an sich.  

„Ach, Kreischjunges, ich weiß es nicht!“, flüsterte die eine und die Tränen tropfen hinab wie das Blut den Kehlen der beiden Kater. Der aggressive Kater wirbelte von Todesflüstern und ihren Jungen zu der anderen.  

Sie schob ihre Jungen unter den Bauch und zeigte ohne etwas von sich zu geben die Zähne.  

"Wag es ja´ nicht Mordklaue!", knurrte der knochige und sein rotes Halsband stach in der dunklen Nacht hervor. Der Regen prasselte laut auf die Erde.  

Das Blut der beiden Kater vermischte sich mit dem Regen und durch den Mondschein wurde die ganze Lichtung erhellt. Es sah aus als würden die Seelen der beiden Katzen zusammenPfote in Pfote in den Himmel verschwinden.  

Mausjunges stürzte und rannte auf die Leichen der beiden Katzen zu.  

"Papa! Nein Papa!", kreischte sie und raste weiter auf die Kater zu. Für sie war es ein so weiter Weg bis zum Leichnam ihres Vaters. Doch der graue Kater - der die beiden umgebracht hatte -, stand noch bei den Leichen und als die kleine braune auf ihn zugesagt kam, lächelte er und seine blutverschmierten Zähne glitzerten im Dunkeln.  

Mordklaue schrie doch es war zu spät.  

"Du kleines, hässliches, erbärmliches Mosterchen", lachte der graue.  

"Sanguis!!! Nein! Bitte, nimm mich aber nicht mein Junges", kreischte Mordklaue, Todesflüstern hilt sie mit einem flüsterndem Satz zurück. Mordklaue brach zusammen, Todesflüstern tat wie es ihr Name sagte und flüsterte eindringlich auf Mordklaue ein, während Mausjunges auf grausame Art hinauf zu seinem Vater tanzte, in die Welt der Sterne...    

Kapitel 1 

Mondjunges tänzelte aufgeregt vor seiner Mutter Farnblüte auf und ab. Heute war der Tag. Bei Sonnenhoch würden er und sein Bruder Windjunges endlich Schüler sein. Windjunges trottete in die Kinderstube, sein Blick war verschleiert. Plätscherjunges, seine beste Freundin war erkältet, weshalb sie keine Schülerin werden konnte.

Ein Schatten verdunkelte den Bau und ein grauer Kater mit schwarzen Pfoten und eisigen blauen Augen betrat den Bau. Er würdigte Farnblüte keines Blickes, sondern fauchte Mond- und Windjunges nur an. „Geht mir aus dem Weg!“ Erschrocken sprangen die Brüder zur Seite. Schützend wickelte Farnblüte den Schwanz um ihre Jungen. „Lass sie in Ruhe, Nachthauch. Sie trifft keine Schuld.“ Der Heiler des WindClans wirbelte herum und knurrte: „Nein, sie haben nichts getan. Durch sie habe ich nur das Gesetz der Heiler und du das Gesetz der Krieger gebrochen. Und ist das nicht genug, haben sie auch noch fatale Behinderungen!“ Jetzt sprang Windjunges vor und öffnete das Maul, doch kein Wort kam heraus. Mondjunges kniff sein eines Auge zusammen und augenblicklich wurde es stockdunkel. Er verfluchte sein rechtes Auge, das Auge, auf dem er blind war. Wegen ihm hasste ihn sein Vater.

Nachthauch war ohnehin nicht sonderlich begeistert, als Farnblüte seine Jungen zur Welt gebracht hatte, doch als Falkenflug festgestellt hatte, dass Windjunges stumm und Mondjunges auf einem Auge blind war, hasste er die Brüder aus den tiefsten Tiefen seines Herzens. Mondjunges konnte nicht begreifen, warum Farnblüte in ihn verliebt gewesen war. Nachthauch sagte immer wieder, dass es nicht nur an den Behinderungen lag, sondern auch daran, wie unglaublich hässlich Mondjunges und Windjunges seien. Mondjunges war ganz schwarz, nur unter seinem blinden Auge war eine weiße Mondsichel abgebildet. Außerdem waren seine Augen schneeweiß, obwohl er nur auf einem blind war. Windjunges war golden getigert, nur sein Gesicht war braun und ein weißer Strich zog sich über seine Nase. Mondjunges fragte sich ehrlich, was daran so hässlich sein sollte. Farnblüte liebte ihre Jungen, doch anscheinend doch nicht so dolle, wie Rosenteich ihre Töchter Hasenjunges und Blütenjunges. Mondjunges hatte seine Mutter dabei belauscht, wie sie zu Sonnenstrahl gesagt hatte, wie sehr sie sich Töchter gewünscht hatte. Mondjunges versuchte, dies zu verdrängen, meistens gelang ihm das sehr gut.

Endlich war es so weit: die Sonne stand an ihrem höchsten Punkt. Hasenstern sprang auf den Baumstamm, der direkt neben seinem Bau lag. „Alle Katzen, die alt genug sind, Beute zu machen, fordere ich auf, sich hier unter dem Baumstamm zu einem Clantreffen zu versammeln!“, jaulte er und Farnblüte schob ihre Söhne aus der Kinderstube. „Heute ist ein guter Tag für den WindClan“, verkündete er Anführer. „Wir werden neue Schüler bekommen. Windjunges, tritt vor.“ Der stumme Kater tappte zu Hasenstern. „Bis zu seiner Ernennung zum Krieger wird dieser Kater Windpfote heißen. Donnergrollen, Grasbart hat dich gut ausgebildet. Ich vertraue darauf, dass du alle deine Fähigkeiten an Windpfote weitergibst.“ Der schwarze Kater nickte stolz und tauschte mit seinem Schüler den Nasengruß. Windpfote überlegte wie Donnergrollen - der mit seiner brummigen Art seinem Namen alle Ehre machte - seinen stummen Bruder ausbilden wollte wenn er nur nicken und und Kopf schütteln konnte. Hasenstern riss Mondjunges aus seinen Gedanken: „Mondjunges, tritt vor. Von diesem Tag an, bis du dir deinen Kriegernamen verdient hast, wirst du Mondpfote heißen. Nebelfluch, du hast dir deinen ersten Schüler verdient. Unterweise ihn in Treue, Jagdgeschick und Kampftechniken, damit aus ihm ein guter Krieger wird.“ Aufgeregt stolperte Mondpfote auf die weiße Kriegerin mit den grauen Sprenkeln zu. Diese berührte ihre Nase mit der Seinen und schickte ihn dann zu seinem Bruder. „Windpfote, Mondpfote, Windpfote, Mondpfote!“, rief der Clan. Als Nachthauch nicht mit einstimmte gab es Mondpfote einen Stich in die Brust, doch er wusste: Das kann kann dir jetzt egal sein... Mondpfote!

Kapitel 2

Donnergrollen sah Windpfote an. Verzweiflung und Belustigung lag in seinem Blick: "Du musst die Pfote höher ansetzten. Wenn du das nicht tust, wird dein Gegner deinen Hieb abschlagen können." Windpfote nickte und führte den Trick erneut aus, mit Erfolg donnerte er mit eingezogenen Krallen auf den Kopf seines Mentors. Mit einem fauchen befahl Donnergrollen Windpfote aufzuhören und er gehorchte sofort. Ein jaulen aus der Richtung des Lagers war zu hören: "Alle Katzen die alt genug sind Beute zu machen, sollen sich hier unter dem Baumstamm zu einem Clantreffen zu versammeln!" Windpfote sprang aus der Kuhle und jagte mit seinem Mentor über das Moor. Der Wind pfiff an seinen Ohren vorbei und glitt an seinem Fell entlang. Seine Muskeln brannten als er sich keuchend einen der letzen Hügel hochzerrte.

"Das nächste mal nimmst du weitere Sätze. Streck dich nach vorne, versuche zu hüpfen, aber dennoch auf der gleichen höhe zu bleiben mit deinem Rücken, verstanden? Dann bist du nicht so ausgepowert. Nach der Zeremonie kommst du mit den neuen Schülern das Territorium zu zeigen", miaute Donnergrollen als sie durch den Tunnel stürmten. Windpfote nickte. Er schaute nach vorne, seine beste Freundin Plätscherjunges und ihre Geschwister Hasenjunges und Blütenjunges wurden nun auch zu Schülern ernannt. Als Plätscherjunges ihren Freund hörte drehte sie sich zu ihm um. Er schenkte ihm ein liebevolles lächeln und Plätscherjunges erwiderte freundlich. Hasenstern sah zu Donnergrollen und schickte ihn mit einem freundlichen Blick auf seinen Posten nahe am Baumstamm. Windpfote folgte ihm.

"Blütenjunges", begann Hasenstern. Blütenjunges sah auf, ihre goldenen Augen blitzen, ihr grau-schwarz getigertes Fell glänzte in der Morgensonne. "Nun bist du bereit deine Ausbildung zur Kriegerin anzutreten. Bis du deinen Kriegernamen erhalten wirst, lautet dein Name Blütenpfote. Dein Mentor wird mein 2. Anführer Windpelz sein." Der schwarze Kater sah überrascht auf als wüsste er nicht wovon sein Anführer spreche. "Windpelz, du bist ein ehrgeiziger und mutiger Krieger. Ich hoffe und bin mich sicher das du deine Fähigkeiten an deine Schülerin weitergeben wirst." Windpelz´ Pelz sträubte sich, in seinen Augen schimmerte ein Gefühl was Windpfote nicht deuten konnte. Doch dann nickte er schwach und trabte mit hoch erhobenem Kopf auf seine Schülerin zu er senkte seinen Kopf. Blütenpfote musste springen um sie zu berühren. Windpfote bewunderte den großen, muskulösen und stolzen Kater. Es brannte sich in Windpfote Gehirn ein wie stolz er mit geschlossenen Augen die Nase seiner Schülerin berührte. Doch der Moment verflog ganz schnell. Windpelz drehte sich kalt um und stolzierte in die Menge von Katzen - seine Schülerin folgte ihm hastig - Windpelz und Blütenpfote wurden begrüßt und beglückwünscht. WPlätscherjunges, ich kenne dich als aufgeweckte junge Katze und bin stolz dich in meinem Clan zu haben. Bis du eine richtige Kriegerin bist, wird dein Name Plätscherpfote lauten. Bis zu deiner Kriegerzeit wird dich einer meiner besten Krieger Krähenfeder begleiten und ausbilden." Überrascht sah Krähenfeder nicht aus, sondern eher stolz. Windpfote hatte einmal gehört wie sich Wirbel- und Staubpfote über ihn unterhalten hatten. Er hatte mitbekommen dass Krähenfeder mit einer verstorbenen DonnerClan-Kätzin eine Affäre hatte. Und das war nicht genug, die Kätzin war die Heilerin des DonnerClans und damit hatten beide mindestens drei Gesetze der Krieger gebrochen. Außerdem war der 2. Anführer des WindClans sein Sohn und seine ehemalige Gefährtin war auch verstorben; Nachtwolke. Krähenfeder nickte und ging mit stolzem Gesichtsausdruck auf seine Schülerin zu. Es sah aus als wollte Windpelz dazwischen gehen und das Ritual der Nasengebung unterbrechen als der graue fast schwarze Kater seine, mit weißen Härchen bestückte Schnauze an die der grau schwarz gesprenkelten Schülerin. Warum konnte sich Windpfote nicht erklären, doch er merkte wie es in der Luft knisterte als Krähenfeder den Blick seines Sohns streifte. "Kaninchenfell, du bist nun auch bereit deine erste Schülerin zu übernehmen, falls du Fragen hast wende dich an Krähenfeder. Hasenjunges, du bist eine stärke Kätzin und nun bereit deine Ausbildung zur Kriegerin anzugehen, bis zum glücklichen Tag deiner Ernennung" - eine Schatten legte sich für einen Augenblick über sein Gesicht, als ob er wüsste das es dazu niemals kommen würde - "wirst du Hasenpfote heißen." Nun legten auch die beiden ihre Nasen aneinander und als sie sich voneinander lösten, brach der Clan in Jubel aus: "Blütenpfote! Plätscherpfote! Hasenpfote! Blütenpfote! Plätscherpfote! Hasenpfote!"

Nachdem der Trubel abgeklungen und die Schüler mit ihren Mentoren begrüßt wurden wollte der Clan wieder seinen arbeiten nachgehen. Doch Nachthauch sprang von seinem Fleck neben dem Heilerbau auf. "Wartet!", rief Hasenstern und der Clan setzte sich in wenigen Herzschlägen wieder. Nachthauch sprang über die Lichtung und hob die Stimme: "Ich habe eine Prophezeiung bekommen." Ein raunen und erstauntes miauen ging durch die Katzenmenge. Hasenstern nickte ihm zu als er bittend nach oben sah: "Sprich nur, Nachthauch." Nachthauch nickte schaute in den Clan und fixierte Windpfote mit einem festen und kaltem Blick: "Wenn der Wind die Wolken vor den Mond schiebt und das Plätschern des Baches verstummt wird der Clan gerettet sein..." Er schien nachdenklich und Hasenstern fragte: "Weißt du was das zu bedeuten hat?" "Ich kann es mir gut vorstellen doch sicher bin ich mir nicht...", miaute Nachthauch und sein Blick fixierte Windpfote noch härter und kühler, dass er sich kaum noch bewegen konnte. Es fühlte sich so an als würden eisige Windstöße in um schupsen wollen, doch Klauen hart wie Stein schienen ihn aufrecht zu halten... oder sogar dagegen zudrücken?

Kapitel 3

Mondpfote starrte seinen Vater verwirrt an. Wieso funkelte er ihn und Windpfote so böse an. Hasenstern sagte: „Nachthauch, wenn du etwas weißt, dann sag es uns. In der Prophezeiung steht es, dass der Clan gerettet sein wird. Ist unser Clan also in Gefahr?“ Nachthauch machte eine dramatische Pause. „Ja, das ist er!“, sagte er. Die Katzen stießen erschrockene Schreie aus. „Was bedeutet das für uns?“ „Was will der SternenClan uns sagen?“ „Wie können wir uns retten?“ Hasenstern gebot Schweigen. Nachthauch rief: „Ich denke, dass Windpfote und Mondpfote die Gefahr sind, denn wenn der Mond durch die Wolken, die vom Wind getrieben werden, vom Himmel verschwindet, dann ist unser Clan sicher. Windpfote und Mondpfote sind gefährlich, und sie sind dem SternenClan nicht recht, denn ihre Behinderungen sind absurd. Wer hat den bitte schön keine Stimme? Und wer hat je weiße Augen gehabt, und ist nur auf einem blind?“ Wütend wollte Mondpfote sich auf Nachthauch stürzen, doch Donnergrollen riss ihn um. „Was ist mit dem Plätschern? Bezieht sich das auf Plätscherpfote?“, knurrte er, während Mondpfote sich unter seinen Pfoten wand. Für einen Moment blitzte Genugtuung in den Augen seines Vaters auf, als Windpfote von Kaninchenfell zu Boden gedrückt wurde. Farnblüte stieß einen entsetzten Schrei aus, und wollte ihren Söhnen zu Hilfe eilen, doch Rosenteich hielt sie sanft aber streng zurück. Plötzlich bohrte sich ein kalter Schock in Mondpfotes Herz als Nachthauch verkündete: „Plätscherpfote ist ebenso gefährlich wie die beiden anderen Schüler.“ Das würde Windpfote sicher ärgern. Donnergrollen hob die Pfote und die ausgefahrenen Krallen glitzerten in der Mittagssonne. Die weißen Augen des Schülers weiteten sich, dann explodierten tausend Sterne in seinem Kopf und es wurde schwarz.

Erschrocken riss Mondpfote die Augen auf, und fand sich neben seinem Bruder Windpfote wieder. Sie saßen an einem kleinen Teich, und als der Schüler das Spiegelbild sah, schnappte er nach Luft. Sein Gesicht war blutüberströmt und ein Ohr war komplett eingerissen. Es war nur noch ein Stummel. Windpfote blutete an der Brust und an der Flanke fehlten Fellbüschel, sein Schweif war von Blut übersaht und man konnte weiße Flecken sehen. Seine Wange blutete stark und auch am Nacken prangten offene Wunden. Plötzlich miaute eine sanfte Stimme: „Willkommen.“ Mondpfote riss den Kopf herum und fand sich vor mehreren Katzen wieder. Es waren vier Kätzinnen, ein Junges und drei Kater. Die ersten beiden Kätzinnen waren schon älter, die anderen zwei noch jung, wie frische Krieger. Die beiden Älteren waren eine schlanke, rot-weiß gesprenkelte und eine braune mit grauen Streifen. Die erste der anderen Drei war schwarz und hatte einen roten Streifen an der Flanke. Eine andere war braun mit schwarzen Streifen und mit fehlendem Schweif. Das Junge war eine graue Kätzin mit schwarzen Streifen. Der Kater neben der schwarzen war weiß, seinen Rücken zierten schwarze Tupfen in Form von Splittern. Neben der grauen Katze stand ein blaugrauer Kater mit schwarzen Streifen. Der letzte Kater war ein silberner Kater mit schwarzen Streifen. Er trat als erstes vor. „Ich heiße Kreischseele.“ Der Blaugraue sagte: „Mein Name ist Tornadofell.“ Der andere Kater stellte sich mit dem Namen "Splitterwind" vor. Die Graue hieß Mausjunges, die braune trug den Namen Mordklaue und die rot-weiß Gesprenkelte hieß Todesflüstern. Die zwei anderen Kätzinnen hießen Whip und Fetzenschweif. Mordklaue blickte Windpfote mit einer merkwürdigen Sehnsucht an, Todesflüstern schüttelte traurig den Kopf. Mausjunges trat vor. „Ihr kennt uns, ihr kennt uns mehr als ihr es euch je vorstellen könntet.“ Splitterwind schlug ihr den Schwanz vor ihr Maul und zischte etwas Unverständliches in ihr Ohr. Tornadofell sagte: „Dazu ein anderes Mal, ihr würdet dadurch nur mehr Probleme bekommen.“ Kreischseele blickte Mondpfote und Windpfote eindringlich an. „Ihr müsst eurem Clan klarmachen, dass ihr im Recht seid. Keiner hat euch etwas getan.“ Empört reckte Mausjunges den Schwanz. „Hey, jetzt sagst du aber etwas, was sie noch nicht wissen dürfen“, fauchte sie und Mordklaue nickte streng. Todesflüstern trat näher an die beiden Brüder heran. „Vertraut euch gegenseitig, denn das ist das stärkste Band was ihr habt. Wir werden uns wiedersehen. Wir warten auf euch.“ Die älteren Kätzininnen sahen die Schüler an, eine gewisse Vertrautheit stieg in ihm auf, doch als er sich langsam daran gewöhnen wollte, wurde es wieder schwarz.

Kapitel 4

folgt...

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