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Blütenfalls Schicksal (eng. Blossomfalls Curse) ist der erste Band meiner Special Adventures.

(ich weiß, auf dem Cover steht, es ist ein Short Adventure. Aber ich ändere es nicht, weils zu aufwendig ist xD)

Hierarchie


Hauptcharaktere: Blütenfall, Blitzkralle

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Klappentext 

Nach dem Kampf gegen die Streuner ist Blütenfalls Leben perfekt, sie ist beliebt in ihrem Clan und hat den besten Gefährten den man nur haben kann. Doch nach einem schrecklichen Unglück bricht für die junge Kriegerin die Welt zusammen...

Prolog

Die leuchtenden Katzen versammelten sich vor dem großen Felsen. „Das Unglück wird kommen“, rief eine blaugraue Kätzin. Ihre Bernsteinaugen funkelten traurig. „Egal wie unschuldig sie ist, wir können nichts für sie tun.“ Die anderen Katzen waren ebenso traurig, ein brauner Kater erhob die Stimme: „Können wir ihr den garnicht helfen?“ Die Blaugraue antwortete: „ Es gibt eine Lösung, sie ist ebenfalls schlimm, doch sie würde am Leben bleiben, wenn auch unter schwierigen Umständen.“ „Dann helfen wir ihr“, erwiderte der Braune entschlossen, „ich lasse nicht zu, dass meine Tochter so früh stirbt.“

Kapitel 1

Die Sonne brannte auf Blütenfalls Fell, gelassen beobachtete sie, wie die Jungen vor der Kinderstube Moosball spielten, die Schüler Kampftechniken übten und die Ältesten sich Geschichten erzählten. Seit die Clans die Streuner verjagt haben scheint alles wieder besser zu werden. Neben ihr saß Amselschweif und verputzte gerade eine Maus. Man sah noch Blut an ihrer Kampfnabe über der ergrauten Schnauze. Die tiefgrünen Blätter über dem Lager schimmerten im Sonnenlicht und warfen Schatten auf den sandigen Boden. Blütenfall bemerkte, dass der Frischbeutehaufen fast leer war, also entschied sie jagen zu gehen. Sie brauchte Zeit für sich, nach der langen, grausamen Schlacht. Sie trottete aus dem Lager, alles kam so schnell, das schreckliche Gefühl eine Katze getötet zu haben, das ganze Blut, die ganzen Toten! Sie bemerkte erst, wie lange sie weg war, als sie an der Schlucht ankam, durch das schützende Blätterdach der Bäume konnte sie die Sonne nicht sehen, doch jetzt merkte sie, dass sie schon fast untergegangen war! Sie rannte schnell zurück und nahm ihre Beute mit, zwei jämmerliche Mäuse und ein Sperling. Alle werden sie fragen, warum sie so lange weg war. Fast am Lager angekommen, hörte sie ein Rascheln im Laub, es war eine Maus. Blütenfall kauerte sich nieder, schlich näher heran und sprang. Kaum hatte sie die Maus in den Pfoten, tötete sie sie mit einem schnellen Biss in die Kehle, sie schmeckte das warme Blut und die Maus erschlaffte. Blütenfall konnte kaum widerstehen sie zu essen. Aber sie musste vernünftig bleiben, ihr Clan brauchte diese Maus. Fröhlich ging sie ins Lager zurück. Einige starrten sie an, tatsächlich, Brisenjunges und Rosenjunges hüpften schon zu ihr, wie erwartet fragten sie wie aus einem Mund „Warum warst du so lange weg? Mutter hat sich Sorgen um dich gemacht.“ „Ich habe gejagt, seht, habt ihr schon mal eine Maus probiert? Sie schmecken köstlich!“, antwortete Blütenfall. Die zwei Jungen staunten über ihren Fang. Sie wissen nicht wie richtige Beute aussieht, tagelang hat der ganze Clan keine mehr gesehen. Blütenfall schlenderte zum Frischbeutehaufen und legte ihren Fang ab. Eine Maus übergab sie den kleinen. Zögernd schoben sie die Maus hin und her, dann begannen sie erst langsam kleine Bissen zu nehmen. „Das schmeckt gut“, piepste Rosenjunges und verschlang ,mittlerweile gierig, eine Hälfte der Maus, Brisenjunges die andere. Blütenfall schnurrte amüsiert, dann ging sie müde in den Kriegerbau.

Kapitel 2

„Alle Katzen die alt genug sind Beute zu machen, versammeln sich unter der Hocheiche!“, rief Rabenstern. Blütenfall war überrascht. Was ist denn los? Hoffentlich nichts schlimmes. Wie befohlen schlenderte sie zu der knorrigen Eiche. Hinter sich hörte sie ihre Schwester Laubblüte mit Rosenjunges und Brisenjunges flüstern „Dürfen wir überhaupt hier sein?“, fragte Rosenjunges. „Natürlich, solange ihr ruhig seid“, antwortete Laubblüte. „Werden wir zu Schülern ernannt?“, fragte Brisenjunges hoffnungsvoll. „Nein, ihr seid erst zwei Monde alt“, beantwortete Blütenfall ihre Frage. Stattdessen sah sie drei andere Junge. Rabenstern sprach weiter :„Diese drei Jungen waren jetzt sechs Monde lang bei uns, es wird Zeit, dass sie zu Schülern ernannt werden. Haseljunges, tritt vor.“ Ein kleiner, goldener Kater ging unsicher vor den großen Baum. „Von nun an wirst du Haselpfote heißen, dein Mentor wird Adlerschwinge sein“, ein goldbrauner Kater trat vor, der pechschwarze Anführer redete weiter, Schneckenjunges und Malvenjunges wurden zu Schneckenpfote und Malvenpfote und bekamen als Mentoren Taubenflügel und Mohnschweif. Sie war enttäuscht, dass sie keinen Schüler bekommen hatte, denn Taubenflügel war jünger als sie. Vielleicht könnte sie Brisenjunges oder Rosenjunges bekommen. Sie gratulierte den frisch ernannten Schülern und nahm sich dann eine Wühlmaus vom Frischbeutehaufen. Sie blickte überrascht auf als Blitzkralle vor ihr stand, der junge Krieger war sehr beliebt im Clan, Blütenfall wunderte sich, dass er noch immer keine Gefährtin hat. Insgeheim war sie darüber froh, denn sie mochte ihn sehr. „Wollen wir jagen“, fragte er. „J-ja, gerne“, stotterte Blütenfall. Wenn sie alleine sind, könnte sie es ihm sagen. Langsam gingen sie aus dem Lager. Sie redeten nicht, es war ein einziges Schweigen. Man hörte nur den säuselnden Wind und die fallenden Blätter des Blattfalls. Zwischendurch blieben sie stehen und fingen Beute, anschließend vergruben sie sie. Als sie an der Schlucht ankamen, wollte Blütenfall gerade den Mund aufmachen, doch der dunkle Kater kam ihr zuvor: „Blütenfall, du bist so anders als die anderen, du bist viel klüger, ich kann dich nichtmal beschreiben!“ Blütenfall war erstaunt, jetzt beschloss sie ihm es zu sagen: „Blitzkralle... Ich.“ Bevor Blütenfall zu ende gesprochen hat, wurde sie unterbrochen. Geschockt sah sie, wie ein Krieger auf sie zukam. Unter dem vielen Blut konnte sie nicht erkennen wer es war, doch es stellte sich heraus das es Ginsterpelz, ein Krieger des SeeClans. Er sah schrecklich aus. „Unser Lager wurde vom SturmClan überfallen! Ihr müsst uns helfen!“



Kapitel 3

Blütenfall erstarrte vor Schreck. Wie konnte der SturmClan nur so etwas tun? Während die Streuner über die Clans geherrscht haben, hielten alle zusammen. Ihr war klar, das die Clans irgendwann wieder kämpfen, doch alle waren noch geschwächt von dem Angriff. Doch jetzt gab es keine Zeit um weiter nachzudenken, sie mussten sofort helfen! Blitzkralle holte sie wieder in die Realität zurück. „Schnell! Renn zum Lager und hol Verstärkung, ich komme mit Ginsterpelz.“, mit diesen Worten preschte er davon. Ginsterpelz humpelte hinterher. Blütenfall sprang in großen Sätzen Richtung Lager. Schnell suchte sie Rabenstern und fand den schwarzen Kater in seinem Bau. „Blütenfall, was ist passiert? Du siehst aus, als hätte dich ein Fuchs gejagt“, miaute er entspannt. „Der SeeClan wurde vom SturmClan angegriffen! Wir müssen ihnen helfen!“, keuchte die schildpattfarbene Kätzin. Rabenstern überlegte. Wollte er nicht helfen? „Wir dürfen nicht zulassen, das noch ein Clan vertrieben wird, nicht wie beim FelsenClan“, versuchte sie ihn zu überreden. Der FelsenClan lebte in der Nähe der Klippen, doch er wurde von den Streunern vertrieben. Viele wurden grausam ermordet. Danach haben sie ein neues Territorium gesucht. Es waren gute Krieger und die besten Freunde des AbendClans. Rabenstern erinnerte sich auch. Seine blauen Augen starrten ins Nichts, er sprang auf und kletterte auf die Hocheiche. „Alle Katzen die alt genug sind, um Beute zu machen, versammeln sich unter der Hocheiche“, jaulte der Pechschwarze. Ohne zu zögern kamen alle aus ihren Bauen. „Blütenfall, berichte was passiert ist.“ Blütenfall sprang auf einen Ast, damit jeder sie sah. Dann begann sie zu sprechen: „Der SeeClan wurde vom sturmClan angegriffen, die Krieger sind schwer verletzt und wir sollten ihnen helfen!“ Rabenstern sprach weiter: „Wir teilen uns in zwei Gruppen auf. Blütenfall, Sonnenauge, Mohnschweif und ich greifen den SturmClan sofort an. Bernsteinschatten, Glutkralle und Taubenflügel warten hinter dem Bach und kämpfen später. Die restlichen Katzen bewachen das Lager, falls der SturmClan einen Hinterhalt plant. Buntfeder, du wartest mit den Ersatzkriegern, sie helfen dir die Kräuter mitzunehmen. „Aber ich will auch kämpfen!“, rief Schneckenpfote aus der Menge, doch niemand beachtete sie.

 Die Patroullie schoss aus dem Lagerausgang. Blütenfall fand es immer noch merkwürdig auf dem Territorium eines anderen Clans zu stehen. Hier waren keine Bäume, das Lager war nur geschützt durch einen See, der es vom restlichen Land abtrennte. Der einzige Weg waren einige Trittsteine, die jedoch fast immer glitschig waren. In dieser Blattgrüne war es jedoch trocken, und ein Teil des Sees ist ausgetrocknet. Die Krieger des SturmClans kamen also leicht auf die andere Seite. Der eine teil der Gruppe wartete unter einer großen Weide, doch ihre Gruppe musste gleich kämpfen. Schon von weitem hörte man das Jaulen der kämpfenden Katzen. Hoffentlich kann der SeeClan sich noch retten. Ihre Gruppe erstarrte beim Anblick. Alle SeeClankatzen waren bösartig verletzt, einige lagen leblos am Boden. Wo ist Blitzkralle? Er darf nicht tot sein! Zum Glück sah sie ihn weiter hinten gegen zwei dunkelbraune Krieger kämpfen. Die Katzen des AbendClans stürzten sich auf ihre Gegner. Sie waren stark und ausgeruht, die SturmClankrieger haben den größten Teil ihrer Kraft schon verbraucht. Blütenfall drehte sich ruckartig um, als eine massige, weiße Kätzin auf sie zusprang. In letzter Sekunde wich sie aus und die Feindin prallte mit einem dumpfen Schlag auf den staubigen Boden. Sand wirbelte auf und flog in ihre Augen. Blütenfall nutzte die Gelegenheit und fuhr ihr mit den Krallen durchs Gesicht. Sie rannte weg! Die Anderen kämpften auch gut und nach einiger Zeit waren nur noch wenige Krieger da. Regenstern war auch dabei. Hasserfüllt starrte sie Rabenstern an. „Es ist noch nicht zu Ende“, fauchte sie, doch man sah wie geschwächt sie schon war. Doch trotz ihrer Drohung zogn sie sich zurück und rannten aus dem Lager. Die andere Gruppe kam jetzt ins Lager gestürmt. Enttäuscht stellten sie fest, das der Kampf vorbei war. Buntfeder behandelte die Katzen des SeeClans, sie gab Molchglanz, der Heilerin einige Kräuter. Schilfstern humpelte zu Rabenstern und bedankte sich für ihre Hilfe. Fröhlich rannte Blütenfall zu Blitzkralle und der AbendClan verabschiedete sich von den SeeClan Katzen. Obwohl sie verletzt waren, schauten sie ihnen glücklich hinterher. Die Sonne verschwand langsam hinter dem Nadelwald, in dem der SturmClan zu Hause war.

Kapitel 4

  Die Katzen versammelten sich vor dem Lagerausgang. Die neuen Schüler maunzten aufgeregt, es war ihre erste große Versammlung. Und Rabenstern behauptet, sie würde besonders spannend sein. Der SeeClan hat sich wieder vom Angriff erholt und der FrostClan war entsetzt, als er vom Angriff hörte. Die Schar lief los. Doch sie wurde von einem Schrei angehalten. „Mein Junges! Wo ist mein Junges?“, jaulte Laubblüte. Rosenjunges stand neben ihr. Brisenjunges war nicht da. Sonnenauge fand sie inmitten der Gruppe, fast wäre sie mit zur Großen Versammlung gekommen. „Brisenjunges! Du hättest dich verlaufen können“, schimpfte Laubblüte und nahm sie in die Kinderstube. Endlich konnten die Katzen losgehen. „Junge“, flüsterte Schneckenpfote zu ihrer Schwester, dabei waren sie nur seit drei Sonnenaufgängen Schüler. Vor den großen Steinen blieben sie stehen. Von hier aus sah man den SturmClan und den FrostClan. Wo war der SeeClan? Sind sie noch zu stark verletzt um zu kommen? Ihr Clan stürmte den Hügel runter und die neuen Schüler stolperten hinterher. Es war ziemlich steil, aber der Hügel ist voller Pflanzen. Sie erinnerte sich noch, wie sie hinuntergestolpert ist, als sie eine Schülerin war. Unten angekommen zerstreuten sich die Katzen und plauderten mit den anderen Clans, Rabenstern sprang bereits auf seinen Felsen. Die Ältesten erzählten sich Legenden und einige Schüler scharrten sich um sie. Endlich kamen auch die SeeClankatzen, die Versammlung konnte beginnen. Schilstern sprang auf seinen Felsen und begann zu sprechen. „Vor drei Sonnenaufgängen hat der SturmClan unser Lager überfallen. Katzen sind bei dem Kampf umgekommen und die anderen Clans können das auch nicht einfach hinnehmen. Uns geht es wieder gut, doch der SturmClan wird nicht ungestraft davonkommen! Wir werden ihn vertreiben, er hat nicht mehr die Ehre sich als Clan bezeichnen zu dürfen!“ Blütenfall konnte es nicht fassen, es war grausam einen Clan ohne Grund anzugreifen und Katzen zu töten, doch das war zu viel. Doch die anderen Katzen auf der Lichtung fanden das wohl gerecht. Der Mond schien klar am Himmel. War der SternenClan mit so etwas einverstanden? Regenstern sah wütend aus. Ihre Augen sprühten Funken vor Zorn, doch man sah auch ihre Trauer. „Die Clans haben uns verraten!“, fauchte sie, „wir sind nicht mehr der SturmClan, sondern die Katzen des wütenden Sturms. Und wir werden wiederkommen.“ Mit diesen Worten sprang sie vom Felsen, scheuchte ihre Clangefährten auf und verschwand schweigend. Die große Versammlung war beendet. Sie hatten noch einen Clan verloren. Es gab nichts mehr zu sagen, und so verschwanden auch die anderen Clans.

 

Kapitel 5

Zwei Monde sind schon vergangen, seit der SturmClan vertrieben wurde. Jetzt haben wir schon zwei Clans verloren. Es war traurig zu sehen, das sich die Clans selber zerstörten. Sie hatte gute Freunde im SturmClan. Blitzkralle meint, sie soll nicht an der Vergangenheit hängen sondern in die Zukunft blicken. Vermutlich hatte er recht. Sie gingen oft zusammen jagen und kamen mit reichlich Beute zurück. Die Clans haben nun neue Grenzen und der AbendClan hat besonders viel vom FelsenClan. Sie war manchmal mit Blitzkralle dort und es sah traumhaft aus. Blütenfall ging zum Frischbeutehaufen und nahm sich eine Amsel. Blitzkralle kam zu ihr und nahm dabei ein Eichhörnchen. „Ich gehe gleich jagen. Kommst du mit?“, fragte er. „Gerne!“, antwortete Blütenfall. Schnell verschlangen sie die Beute und rannten aus dem Lager. Der Wald war voll von Wühlmäusen, schon nach kurzer Zeit kamen die zwei Krieger schnurrend und mit vollen Mäulern ins Lager zurück. Sie mussten sich ausruhen, denn beide waren auf der Grenzpatroullie Nachts. Sonnenauge teilte sie mit Glutkralle und Efeulicht ein, aber Blitzkralle behauptete, sie könnten das auch alleine machen. Blütenfall wurde von einem Jaulen geweckt, sie bekam Panik, das es ein Angriff wäre, doch es stellte sich heraus, das Rabenstern sie zu einer Clanversammlung berufen hat. Laubblüte stand an den knorrigen Wurzeln der Eiche, neben ihr Brisenjunges und Rosenjunges. Ihr Fell war glatt geputzt und Brisenjunges sah aus, als könnte sie vor Aufregung platzen. Rosenjunges saß ruhig. „Diese junge sind nun sechs Monate alt, es wird Zeit sie zu Schülern zu ernennen. Blütenfall, du wirst die Mentorin von Rosenpfote sein. Du bist klug und loyal und ich hoffe, du wirst diese Fähigkeiten an deine Schülerin weitergeben.“ Blütenfall konnte platzen vor Freude. Ihr erster Schüler! Brisenpfote bekam Efeulicht als Mentorin. Die arme. Sie muss sich von einem arrogantem  Fellball unterrichten lassen. Ihr würde es auch keinen Spaß machen, jeden Tag mit Efeulicht die neuen Schüler zu trainieren. Sie hat sie schon als Junges geärgert.

 

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