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Aufgehende Hoffnung
Risinghopecover
Rising Hope
Allgemeines
Autor: Eternal Darknesss
Covergestaltung: Eternal Darknesss
Details
Erscheinungsdatum: 11.07.2018
Seitenzahl: unbekannt
Chronologie
Vorgänger
-
Nachfolger
A Hopeless Mission
Geschichte spielt im alten Territorium, Wind- und DonnerClan wurden ausgelöscht!

Rabenfrost ist ein junger Krieger aus dem FlussClan. Er liebt das Clanleben und man könnte meinen, sein Leben sei perfekt, wäre da nicht seine große Liebe Blitzpfote, die ihn immer wieder spüren lässt, dass sie ihn hasst. Bei einer Versammlung wird der FlussClan dann plötzlich von fremden Katzen überfallen und viele werden entführt, so auch Blitzpfote und Rabenfrost. Die beiden merken, dass sie alle in Lebensgefahr schweben, doch um sich und ihren Clan zu retten, müssen sie sich zusammenschließen. Werden sie es schaffen zu entkommen?

Schattens Königreich Hierarchie

FlussClan Hierarchie

Kapitel 1: Überfall

Rabenfrost trat aus dem Kriegerbau und streckte sich. Es war warm, sonnig und der Clan war wohlgenährt. So war das Leben perfekt, wenn auch manchmal ein bisschen langweilig. Aber besser als ständig zu hungern oder Grenzstreitigkeiten zu haben. Sein Vater hatte ihm mal erzählt, dass es früher vier Clans gab, die sich oft gestritten haben. Glücklicherweise gab es heute nur noch zwei Clans, die sowieso viel zu weit entfernt leben um sich irgendwie zu bekriegen. Rabenfrost war froh darüber. Er hasste es, zu kämpfen. Er wollte eigentlich kein Krieger werden, sondern Heiler. Nur leider hatte Blütensonne schon eine Schülerin, weswegen Rabenfrost wohl oder übel den Weg eines Kriegers wählen musste. Außerdem wäre sein Vater sowieso ziemlich enttäuscht gewesen, da dieser wollte, dass Rabenfrost der nächste Anführer des Clans wird. Was Rabenfrost da wollte, war egal. Schließlich war das Wort des Anführers Gesetz. Und Rabenfrost wollte Farnstern nicht ein weiteres Mal enttäuschen. Er hatte ihn schon mal enttäuscht. Nämlich bei seiner ersten Jagd. Alle anderen Schüler hatten etwas fangen können, außer Rabenfrost. Und er hatte fast jeden Trainingskampf verloren. Sein Vater war ausgerastet, hatte ihn als nutzlos bezeichnet. Das wollte der Kater nicht noch ein Mal erleben und strengte sich deswegen mittlerweile echt an, nichts mehr falsch zu machen.

"Hey, Rabenfrost, bist du da am Boden festgewachsen oder so?" hörte der Kater plötzlich eine junge, weibliche Stimme und bemerkte dann seine Schwester Weißblüte vor sich. "Nein, ich habe nur nachgedacht." antwortete er und setzte sich hin. Weißblüte machte es ihm nach. "Worüber?" fragte sie neugierig. Der junge Kater seufzte. Seine Schwester war sehr neugierig was das anging. "Über Blitzpfote" log er. Er hatte seiner Schwester schon mal gesagt, dass er kein Anführer sein wollte, aber Angst hatte, ihn zu enttäuschen. Das Ende vom Lied war, dass sie sich stundenlang über Farnstern aufgeregt hatte, wie er denn so streng sein könnte, besonders weil er sie nie so behandelt hatte - und Weißblüte hatte definitiv schon einige Fehler gemacht. "Ach Rabenfrost, vergiss die doch einfach! Du weißt doch, wie sie zu dir ist. Sie hat dich nicht verdient!" meinte die hellgraue Kätzin. Er ignorierte die Kätzin und schaute auf etwas hinter ihr. Oder eher auf jemanden. Blitzpfote kam direkt auf sie zu! Rabenfrost setzte sich gerader hin und hoffte, nicht all zu unordentlich auszusehen. Weißblüte bemerkte dies und schaute hinter sich. "Oh, bitte nicht..." murrte sie und drehte sich um. "Hey, Weißblüte, hängst du immer noch mit dem Loser ab?" fragte die dunkelbraune Kätzin und schaute Rabenfrost verächtlich an. Dieser senkte den Blick. Warum musste Blitzpfote ausgerechnet ihn hassen? Hätte er sich damals nicht mit ihr aus dem Lager geschlichen! "Natürlich tue ich das, er ist schließlich mein Bruder! Und hör auf ihn als Loser zu bezeichnen! Was ist dein Problem? Ihr beide wart mal beste Freunde!" fauchte Weißblüte zurück. "Weißblüte..." versuchte Rabenfrost sie zu beruhigen, doch Weißblüte achtete gar nicht auf ihn, sondern schaute Blitzpfote wütend an. "Was mein Problem ist? Hätte Rabenfrost besser auf mich aufgepasst, wäre ich jetzt schon Kriegerin und hätte noch beide Augen!" fauchte die dunkelbraune Kätzin zurück, wandte sich ab und stolzierte zu Taubenpfote und Vogelpfote, die vor dem Schülerbau saßen. Weißblüte wollte hinterher, aber Rabenfrost hielt sie zurück. "Lass gut sein." meinte er, "Außerdem hat sie recht." Die graue Kätzin schüttelte den Kopf. "Nein, das stimmt nicht. Du warst selbst verletzt und bewusstlos, du konntest ihr gar nicht helfen. Sie hätte auf sich selbst aufpassen müssen." sagte sie. "Wenn du meinst." murmelte der Kater wenig überzeugt. Weißblüte wollte gerade anfangen zu reden, als Farnstern plötzlich rief: "Alle Katzen die alt genug sind um zu schwimmen sollen sich bitte vor dem Anführerbau versammeln!" Ach stimmt, heute würden die Schüler ihre Kriegernamen bekommen. Rabenfrost und Weißblüte setzten sich in Bewegung. Während seine Schwester sich zu Eschenfeuer setzte, setzte Rabenfrost sich nach vorne neben seiner Mutter Nebelfrost. "Das ist aber nun wirklich mein letzter Schüler gewesen. Die Kleinen werden mir langsam zu anstrengend." murmelte sie, was Rabenfrost ein leises Lachen entlockte. Farnstern hatte erzählt, dass sie das jedes Mal sagte, wenn einer ihrer Schüler zum Krieger ernannt wurde, selbst als sie noch eine junge Kätzin war. Der Kater schaute zu Farnstern. "Wir haben uns heute hier versammelt, um drei Schülern ihren Kriegernamen zu geben. Vogelpfote, komm nach vorne." Der Schüler setzte sich in Bewegung und stellte sich zu Farnstern. Dieser wandte sich an Forellenauge; "Forellenauge, bist du davon überzeugt, dass dein Schüler dazu bereit ist ein Krieger zu werden?" Der alte Kater nickte. "Ja, er ist bereit." Farnstern wandte sich nun wieder zum Clan. "Ich, Farnstern, Anführer des FlussClans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diesen Schüler herabzublicken. Er hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle ihn euch nun als Krieger." Der getigerte Kater wandte sich nun an Vogelpfote, welcher sichtlich nervös war. "Vogelpfote, versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?" "Ich verspreche es." sagte der Schüler mit zitternder Stimme. "Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Vogelpfote, von diesem Augenblick an wirst du Vogelflug heißen. Der SternenClan ehrt deine Geduld und deine Loyalität und wir heißen dich als vollwertigen Krieger im FlussClan willkommen." sprach Farnstern schließlich. "Vogelflug!" rief Forellenkralle, woraufhin die anderen Katzen mit einstimmten. Als alle wieder still waren, bat Farnstern Taubenpfote zu sich. "Nebelfrost, bist du davon überzeugt, dass deine Schülerin dazu bereit ist eine Kriegerin zu werden?" fragte Farnstern. "Ja, das ist sie." sagte Nebelfrost und klang dabei ziemlich stolz. Ich, Farnstern, Anführer des FlussClans rufe meine Kriegerahnen an und bitte sie, auf diese Schülerin herabzublicken. Sie hat hart trainiert, um euren edlen Gesetzen gehorchen zu können, und ich empfehle sie euch nun als Kriegerin. Taubenpfote versprichst du, das Gesetz der Krieger einzuhalten und den Clan zu beschützen und zu verteidigen, selbst wenn es dein Leben kostet?" "Ich verspreche es." meinte die Schülerin ruhig. Nur daran, dass sie leicht zitterte merkte man, dass sie aufgeregt war. "Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Taubenpfote, von diesem Augenblick an wirst du Taubenschweif heißen. Der SternenClan ehrt deinen Mut und dein Geschick und wir heißen dich als vollwertige Kriegerin im FlussClan willkommen." sagte Farnstern. "Taubenschweif!" rief Nebelfrost und die anderen stimmten wieder mit ein. Dann bat Farnstern auch schon Blitzpfote nach vorne. "...Dann gebe ich dir, mit der Kraft des SternenClans, deinen Kriegernamen. Blitzpfote, von diesem Augenblick..." Farnstern hatte nicht mehr die Gelegenheit, auszusprechen, denn plötzlich stürmten unzählige Katzen in das Lager und griffen die Katzen an. Rabenfrost, der komplett überfordert war, schaute sich um und sah, wie Hellkralle von einer der Katzen angegriffen wurde. Der Kater wollte ihr helfen, doch auf dem Weg zu ihr wurde er weggeschleudert. Mit einem keuchen landete er auf den harten Boden. Er hatte keine Zeit aufzustehen, da wurde er schon auf den Boden genagelt. Ein riesiger, dunkelroter Kater stand über ihm und grinste ihn feindselig an. "Wer zur Hölle seid ihr?" fragte Rabenfrost. Der Kater versuchte noch, den Roten mit seinen Hinterbeinen wegzutreten, doch da biss dieser schon zu und Rabenfrost merkte, wie er langsam, aber sicher das Bewusstsein verlor. "Mein Name ist Schatten. Ich bin der König dieses Waldes." hörte der Kater noch, bevor ihm schwarz vor Augen wurde.

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